Verlust der Akkukapazität im Leerlauf

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
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Hier im Forum diskutiert man gerne objektive Messwerte. Die wichtigsten dürften Helligkeit, Lichtfarbe und Laufzeit mit einer Akkufüllung sein. Was ich noch nicht gefunden habe sind Lampenmodell-bezogene Infos über den Kapazitätsverlust der Akkus im Leerlauf.
Ich habe schon mitbekommen dass bestimmte Schaltertypen schnelleren/stärkeren Kapaverlust nach sich ziehen. Sicher ist auch der Akku selbst (geschützt = mit PCB oder ohne? Chemische Zusammensetzung? Qualitätslevel des Herstellers?) ein wichtiger Faktor.
Hier nun konkrete Fragen als Denk- und Gesprächsanstoß:
Von welchen aktuellen Talas weiß man dass sie den Akku im Leerlauf schneller leersaugen als der Durchschnitt, so dass es ratsam ist bei Nichtgebrauch die Tailcap zu lösen?
Ist das Lösen der Tailcap die einzige Lösung oder gibt es bessere? Erkauft man sich damit auch irgendwelche Nachteile außer dass die Lampe nicht sofort einsatzbereit ist?
Welche Akkuhersteller und Modelle haben sich als besonders stabil erwiesen? Was sind auf der anderen Seite die schwarzen Schafe?
Hoffe auf Interesse an diesem Thema und auf qualifizierte Beiträge, gerne auch der Händler hier.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Soweit mit bekannt ist, sollen die kleinen Fenix-Lampen mit Twisty im Leerlauf ordentlich an den Batterien/Akkus nuckeln.
Die Solarforce Skyline I und die Fenix TK45 ziehen ebenfalls Strom aus den Akkus, aber soweit ich weiß, ist das eher vernachlässigbar.

Aber wie gesagt, dies sind keine verlässlichen Informationen. Gemessen habe ich die Verluste noch nicht. Es würde mich aber ebenfalls brennend interessieren, wie hoch die Verluste tatsächlich sind. Allein schon aus dem Grund, zu wissen, ob meine Vorsorge, die entsprechenden Lampen immer soweit aufzuschrauben, dass kein Kontakt mehr hergestellt werden kann, berechtigt ist.

Gruß
Walter
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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taschenlampen-tests.de
Alte Männer sind bekanntlich etwas langsam. Falls sich das auf meinen Beitrag bezogen haben sollte: Derart komplizierte Vorgehensweisen im Internet sind mir fremd, und im CPF tummle ich mich (wie ich zu meiner Schande gestehen muss) äußerst selten, da mein Englisch mangels Notwendigkeit der praktischen Anwendung doch ein wenig holperig geworden ist (und mein Deutsch auch, wenn ich mir den letzten Satz nochmal durchlese..).

Als ich meinen Senf dazu gepostet habe, habe ich deinen Beitrag noch nicht gesehen.

Falls sich das nicht auf meinen Beitrag bezogen haben sollte: Einfach vergessen! Denn auch das Verständnis einer Reaktion auf Beiträge, die eine Reaktion auf eine Reaktion auf Beiträge nach sich ziehen könnte, bleibt im Alter mitunter auf der Strecke...

Gruß
Walter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
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Bodensee
Im Prinzip kann man recht einfach bestimmen welche Lampen einen sog. parasitic drain haben. Es sind konstruktionell bedingt alle Lampen betroffen, welche man mit einem Taster oder Selektor Ring o.ä. aktiviert. Damit sowas funktioniert muß die Elektronik ständig im Stand-By sein, damit sie den Tast-Impuls auch mitbekommt. Nur wenn der Kontakt mechanisch mit einem richtigen Clicky hergestellt wird, kann man einen Standbystrom ausschließen.

zb die aktuell sehr beliebte Spark SL6 oder die Zebralight Modelle müssen einen minimalen Standby Strom haben, sonst würden die Taster nicht funktionieren. Hier wird nur ein Tastimpuls an die schlummernde aber unter Strom stehende Elektronik geschickt, die daraufhin dann den Stromkreis aktiviert.

Auch günstige Lampen mit Twisty Switch können darunter fallen, zb die Aldi Cree 3W Lampe mit den 2 Mignon Zellen gehört hierzu. Hier habe ich ca 9,6µA gemessen, also gerundet in 24h wird etwa 0,25mAh verbaucht. Ströme im Mikroampere Bereich sind aber absolut lächerlich, da ist die Selbstentladung der Akkus um ein vielfaches höher. Im Falle der Aldi Lampe würde der so eintretende Stromverbauch innert eines Jahres ca 90mAh betragen, ein Witz und nicht der Rede Wert ;)

Ich löse die Tailcap daher nicht, weil es in solchen Fällen schlichtweg sinnlos wäre.

Bei der Spark SL6 habe ich übrigens aufgrund dieses Threads mal interessehalber nachgemessen und am Modell SL6 800CW einen parasitic drain von 131,6µA ermittelt. Also ca 3,2mAh gerundet pro Tag bzw ca 1170mAh pro Jahr. Das ist zwar im JAhr dann schon nicht mehr so wahnsinnig wenig, aber ein Jahr sollte man den geladenen Akku da sowieso nicht drin lassen, da dann völlig unabhängig von dem parasitic drain am Akku ein irreversibler Kapazitätsschaden durch Alterungsprozesse und NIcht-Nutzung eintreten würde.

Bei normaler und selbst bei gelegentlicher Nutzung völlig unerheblich ;)

Gruß Jan
 
  • Danke
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Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
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43
Altbayern
Um diesem parasitären Unwesen Einhalt zu gebieten, rufe ich regelmässig den Kammerjäger. Der stöpselt die Akkus alle 3 Monate in das Ladegerät. Angenehmer Nebeneffekt: Hält die Akkus auf Trab. ;)

Viele Grüsse
Eisbaer

PS. Ich gebe zu, dieser Kammerjäger, das bin ich selbst. :rolleyes: