RCR123 und Lader so sicher wie möglich - Bitte Empfehlung

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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So, jetzt wird es schwierig.
Das könnte ein LiFePO4 Akku sein, die haben eine Nennspannung von 3,2V.
light-wolf hat das Thema schon weiter oben aufgegriffen.
LiFePO4 Akkus haben eine recht geringe Kapazität, sehr geringe Energiedichte, können dafür aber recht hohe Ströme liefern.

Es könnte sich aber auch um einen üblichen Li-ion Akkus handeln. Der hat dann eine Diode, der die Spannung auf 3V reduziert.
Um was es sich für ein Akku handelt, geht mir aus dem Angebot nicht hervor.

Ich an Deiner Stelle würde die Finger von diesem Akkus lassen, da er keine sichtbaren Vorteile bringt!


Es gibt Lampen die sollten nur mit Batterien betrieben werden, weil die mit der höheren Spannung von Li-ion Akkus nicht zu recht kommen. Für solche Lampen können LiFePO4 Akkus eine Alternative sein, allerdings nicht bei jeder Lampe, denn die LED-Lenser F1 kommt auch mit LiFePO4 Akkus nicht wirklich zurecht.
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
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Ruhrgebiet
Lohnt es sich denn überhaupt, in einzelligen CR123-Lampen Akkus einzusetzen?

Die Kapazitäten der 16340er-Akkus sind doch — egal ob LiFePo4 oder normale Li-ion — lächerlich niedrig. Da wäre der Threadersteller mit dem 50er-Pack normaler CR123-Primärzellen, das hier schon vorgeschlagen wurde, doch viel besser bedient. Damit kann er nicht nur weniger falsch machen, sondern die Leuchtdauer seiner Minilampen ist auch noch größer.

Wir sprechen uns wieder, wenn er auf Lampen umgestiegen ist, die 18650er vertragen. Erst dann wird es interessant, denn diese Akkus spielen mit ihren bis zu 3400mAh und den höheren Strömen in einer ganz anderen Liga als der Lampenbetrieb mit 2x CR123.

Oder liege ich mit dieser Meinung total daneben?
 
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Karlsruhe
Lohnt es sich denn überhaupt, in einzelligen CR123-Lampen Akkus einzusetzen?

Oder liege ich mit dieser Meinung total daneben?

Ja.

Generell nicht, aber aus Sicht einiger hier (inkl. mir) schon ein wenig. :)

Ein Satz gute Akkus kostet im Vergleich zu einer bestimmten Anzahl CR123 Zellen das gleiche, wird aber wesentlich länger halten und wesentlich heller sein.

Bei 2A hat eine gute CR123 Zelle noch ca. 1.25Ah, davon 0.75Ah bei einer Spannung >2V. Oder anders gesagt: bei 2A enthält eine CR123 Zelle ca. 2.25Wh bis 1V, da dürften die meisten Lampen abschalten, aber danach kommt eh nicht mehr viel. Ein halbwegs guter 16340er kommt auf 2Wh, allerdings bis 2.8V.

Lohnt sich imo also in vielerlei Hinsicht, insbesondere wenn man sich auch noch mit IMR Zellen anfreunden kann oder in die Lampe 18350er passen (Niteye Eye10 z.B.).
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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0
bei mir kommt die CR123A Batterie in Lampen zum Einsatz, die ich selten nutze.
Wenn der Standby-Strom klein ist, muss man sich nicht viele Gedanken machen.
Weil ich Kopflampen eher selten verwende, warte ich z.B. auf die Armytek Tiara C1,
klein und leicht.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Wenn die CR123A-Lampen tatsächlich mit den 3,6V 16340ern klarkommen, kann man die verwenden. Aber nur geschützte.

Aber selbst mit den 3,2V LiFePO4 mit nur 1/3 der Kapazität von CR123A hat man wesentliche Vorteile:
1. Sie können viel mehr Strom liefern, und das bei stabilerer und höherer Spannung.
2. Man kann sie einfach turnusmäßig wechseln und hat damit immer einen vollen Akku.
Bei einer CR123A in der EDC habe ich nach einiger Zeit keine Ahnung, ob die nun bei 80% oder 20% ist. Ich möchte einerseits keine Batterie mit über 50% Restladung wegwerfen, anderseits aber auch keine fast leere Batterie in der EDC haben, die dann im Ernstfall nach 2 Minuten versagt. Aus diesem Dilemma hilft nur ein Akku, und wenn's ein LiFePO4 mit nur 450-500mAh ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

nikanon

Flashaholic
26 Januar 2013
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....... bis 1V, da dürften die meisten Lampen abschalten

Echt, soweit unten ?

Nur als Beispiel, meine Nitecore EX10 macht bei ca. 2,8V die Schotten dicht.

Ich habe eben nochmal die eine Zelle die in der Nitecore nur noch 5 Sek. macht genommen und in eine Solarforce L2M mit low voltage drop in gesteckt, Ergebnis war ähnlich, im Highmodus bricht der Output sofort ein und das Licht eignet sich gut um nachts aufs Klo zu gehen, für mehr aber auch nicht.
(Und wir reden hier nicht von 2A, eher von 600mA in der Nitecore und 700mA beim SF drop in.)

Ich werde wohl auch zeitnah von Primärzellen auf IMR umsteigen, einfach der Bequemlichkeit halber, da kaufe ich mir 2 Stück von und dann für lange lange Zeit keine mehr.
Mein Verbrauch an CR123 hält sich noch in Grenzen bei ca. 4-5 Stück im Jahr, aber beim Preis von 1,60€ pro Zelle kann ich mir auch fast schon 2 Efest IMR holen.
Abgesehen davon plane ich die Anschaffung von mindestens noch einer Lampe in dem Batterieformat, da lohnen sich die aufladbaren dann schon wieder.

Der Zuwachs an Output der sich in manchen Lampen damit ergibt, wird natürlich gerne mitgenommen.;)
 

Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Karlsruhe
Echt, soweit unten ?

Ich hätte wohl das Wort "spätestens" nicht weglassen sollen. :D

Kommt natürlich auf die Lampe an. Aber bei der Sunwayman V10R kommt das z.B. hin, da diese ja auch mit Eneloops bzw. AA funktionieren muss. Ich hatte das eher als "best case" für die Berechnung genommen. Wann reine CR123 Lampen abschalten weiß ich nicht, meine Eye10 läuft nur mit IMR 18350. Da bräuchte ich pro Woche 2 CR123 Zellen.. *g
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
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Ruhrgebiet
Bei einer CR123A in der EDC habe ich nach einiger Zeit keine Ahnung, ob die nun bei 80% oder 20% ist. Ich möchte einerseits keine Batterie mit über 50% Restladung wegwerfen, anderseits aber auch keine fast leere Batterie in der EDC haben, die dann im Ernstfall nach 2 Minuten versagt.

OK, das ist klar, aber die einfachste Lösung ist doch hier, immer noch eine frische CR123A dabei zu haben. (Das wirst du mit deinen niedrig-kapazitären Akkus doch auch tun müssen.)

Aus diesem Dilemma hilft nur ein Akku, und wenn's ein LiFePO4 mit nur 450-500mAh ist.

Die Frage ist halt, warum bzw. für welche Umstände man eine solche Minilampe vom Typ 1x (R)CR123A überhaupt dabei hat. Ich meine eben: Wer weiß, dass er regelmäßig auf Tala-Licht angewiesen ist, der ist mit einer solchen Minilampe falsch bestückt und sollte zu einer kleinen EDC mit 1x 18650 greifen.

Wer seine Minilampe nur "für alle Fälle" mitnimmt, um immer nur ab und zu kurz mal was erhellen zu können, der braucht dafür keine Akkus.

Herüber bin ich neulich in einem Webshop gestolpert: Warum wir den Verkauf von aufladbaren CR123A Batterien gestoppt haben

Diese Diskussion ist natürlich letztlich überflüssig — wenn jemand unbedingt RCR123A-Akkus verwenden will, dann soll er das tun. Die Frage ist halt, ob man dem Threadersteller dazu raten sollte.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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OK, das ist klar, aber die einfachste Lösung ist doch hier, immer noch eine frische CR123A dabei zu haben. (Das wirst du mit deinen niedrig-kapazitären Akkus doch auch tun müssen.)
Ich trage für meine Schlüsselbund-EDC ganz sicher NICHT eine Ersatzbatterie bei mir. Denn das ist die Lampe, die ich bei mir habe, wenn ich sonst nichts dabei habe. Soll ich immer eine Ersatzbatterie in der Hosentasche tragen? Mir reicht schon die Lampe.

Die Frage ist halt, warum bzw. für welche Umstände man eine solche Minilampe vom Typ 1x (R)CR123A überhaupt dabei hat. Ich meine eben: Wer weiß, dass er regelmäßig auf Tala-Licht angewiesen ist, der ist mit einer solchen Minilampe falsch bestückt und sollte zu einer kleinen EDC mit 1x 18650 greifen.
Zustimmung. Für alle paar Tage schnell mal kurz was leuchten ist so eine Minilampe ideal. Für regelmäßig und wichtig gibt's besseres.

Wer seine Minilampe nur "für alle Fälle" mitnimmt, um immer nur ab und zu kurz mal was erhellen zu können, der braucht dafür keine Akkus.
Meine Schlüsselbund-Minilampe brauche ich für wenige Sekunden bis maximal 1-2 Minuten. Und sehr unregelmäßig. Deswegen kann ich nie den Batteriezustand einschätzen. Nachdem es mir zum dritten Mal passiert war, dass die Batterie meiner 4sevens CR2 Mini leer war, als ich sie gebraucht hätte, bin ich auf Akkus umgestiegen und habe wöchentlich einen frisch geladenen eingesetzt. Seither ist Ruhe, der Akku war noch nie leer, obwohl er nur 1/3 Kapazität hat.
MMn klarer Gebrauchsvorteil für Akkus, auch wenn es sich vielleicht nicht rechnet.

Diese Diskussion ist natürlich letztlich überflüssig — wenn jemand unbedingt RCR123A-Akkus verwenden will, dann soll er das tun. Die Frage ist halt, ob man dem Threadersteller dazu raten sollte.
Du hast oben die Frage gestellt: "Lohnt es sich denn überhaupt, in einzelligen CR123-Lampen Akkus einzusetzen?". Das liest sich für mich wie die Aufforderung zu einer Diskussion.

Meiner Meinung nach klar "ja", aus o.g. Grund. Ich konnte Dich aber offensichtlich nicht davon überzeugen :D.
 

0815

Flashaholic**
9 Dezember 2013
1.014
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Ruhrgebiet
Du hast oben die Frage gestellt: "Lohnt es sich denn überhaupt, in einzelligen CR123-Lampen Akkus einzusetzen?". Das liest sich für mich wie die Aufforderung zu einer Diskussion.

Meiner Meinung nach klar "ja", aus o.g. Grund. Ich konnte Dich aber offensichtlich nicht davon überzeugen :D.

Doch, tatsächlich hast du mich gerade überzeugt — zumindest für den Fall einer Schlüsselbundlampe, die man ja wirklich immer dabei hat und daher auch wirklich ohne groß nachzudenken spontan immer mal wieder kurz verwendet. Zusammen mit einem festen "Laderitual", z.B. wöchentlich, hat das für mich Sinn.

Danke für die Diskussion!
 
  • Danke
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