Tach liebes Forum,
nachdem die SK7 von Spark hier ja bereits Gegenstand eines Tests von herculaneum79 war, habe ich mir die Kleine auch mal vorgenommen und möchte euch meine Eindrücke schildern.
Der Lieferumfang ist eher spärlich ausgefallen. Der Ersatz-O-Ring, der bei der SK3 zum Lieferumfang gehört, ist bei der SK7 nicht dabei, was ich schade finde, da man im Falle eines Falles den passenden Ersatz nicht sofort greifbar hat.
Ansonsten wirkt die Lampe gut verarbeitet, das Gewinde läuft leichtgängig, allerdings weist es beim Testmodell einiges an Spiel auf, und wasserdicht ist das Lampi auch.
Zur Befestigung des mitgelieferten Karabiners hat die Lampe einen Nippel am Tail. Dadurch verliert sie die Tailstand-Fähigkeit, was ich schade finde. Bei der SK3 hat mich das nicht gestört, aber gerade im Einsatz als Nachttischlämpchen beim Zubettgehen oder als indirekte Beleuchtung im Dunkeln in geselliger Runde vermisse ich das bei einer einstufigen Lampe.
Der Befestigungsnippel.
Wie herculaneum79 in seinem schönen Review bereits festgestellt hat, ist der Karabiner ein wenig überdinmensioniert.
Als LED kommt eine XP-E R2 von Cree zum Einsatz, die hinter einer Glaslinse in einem glatten Reflektor sitzt.
Eingeschaltet wird die Lampe mittels Twisty, Sie hat eine Leuchtstufe, die mit 35 Lumen für 2,7 Stunden angegeben ist.
Bei der Stromversorgung zeigt sich die Lampe flexibel, aber auch etwas zickig. Neben einer AAA-Batterie und einem AAA-Akku kann auch ein LiIon 10440-Akku verwendet werden.
Während Eneloop-Akkus problemlos passten, waren Aerocell-Batterien zu kurz, geschützte 10440er von Trustfire zu lang, ungeschützte Ultrafires dagegen passten.
Laufzeitmessung AAA-Akku (Sanyo Eneloop, 800mAh):
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 330 Lux
nach 15 Minuten: 300 Lux
nach 30 Minuten: 300 Lux
nach 45 Minuten: 300 Lux
nach 60 Minuten: 290 Lux
nach 75 Minuten: 290 Lux
nach 90 Minuten: 230 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,055 Volt gemessen. Ende des Tests.
Laufzeitmessung AAA-Alkaline-Batterie:
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 320 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 240 Lux
nach 45 Minuten: 70 Lux
nach 60 Minuten: 30 Lux
Anschließend ging das muntere Herunterdümpeln weiter. Wie lange, wollte ich nicht wirklich wissen.
Laufzeitmessung LiIon 10440 (Ultrafire, ungeschützt, angegeben mit 600mAh):
Beim Einschalten: 290 Lux
nach 5 Minuten: 290 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 280 Lux
nach 45 Minuten: 270 Lux
nach 60 Minuten: 270 Lux
nach 75 Minuten: 270 Lux
nach 90 Minuten: 260 Lux
nach 105 Minuten: 250 Lux
nach 120 Minuten: 170 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit 3,09 Volt Leerlaufspannung gemessen. Testende. Da der Akku nicht mehr die volle Kapazität erreicht, dürfte die tatsächliche Laufzeit länger sein.
Fazit: Optimiert ist die Lampe für den Betrieb mit einem 3,7-Volt-Akku. Hier sorgt die Treiberelektronik für eine weitestgehend konstante Regelung. Mit einem 1,2-Volt-Akku wird die Leistung ebenfalls über einen langen Zeitraum mit nur minimalen Einbußen gehalten. Allerdings vermute ich, dass hier der geringe Innenwiderstand des Akkus eine "Pseudo-Regelung" bewirkt, die Lampe selbst jedoch mit 1,2 bzw. 1,5 Volt nicht geregelt ist. Dafür spricht, dass die Leistung beim Batteriebetrieb kontinuierlich nachlässt.
Der Stromversorger wird mit dem Pluspol zum Tail eingesetzt.
Mein persönlicher Eindruck:
Für einen Preis von 22 Euro bekommt man ein starkes Stück EDC. Die SK7 spricht sowohl den Flashy an, der eine Ersatz-EDC für seine Ersatz-EDC sucht oder aber eine EDC, die seine Ersatz- oder Haupt-EDC ablöst, wie auch den Normalnutzer, der nichts mit Taschenlampen zu tun hat und nur eine Lampe für die Hosentasche oder den Schlüsselbund sucht.
Den Tailstand kann die Lampe aufgrund des Befestigungsnippels nicht, was ich persönlich schade finde, aber darüber kann man bekanntlich auch geteilter Meinung sein.
Vielen Dank an Spark Europe fürs Bereitstellen der Lampe!
Von oben: Spark SK7, Spark SK3, 4Sevens Q-Mini AA, Fenix E01, Lummi Wee.
“White-wall-beamshot” der SK7.
Spark SK7
Fenix E01
iTP A3 EOS (1,2-Volt)
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
nachdem die SK7 von Spark hier ja bereits Gegenstand eines Tests von herculaneum79 war, habe ich mir die Kleine auch mal vorgenommen und möchte euch meine Eindrücke schildern.
Der Lieferumfang ist eher spärlich ausgefallen. Der Ersatz-O-Ring, der bei der SK3 zum Lieferumfang gehört, ist bei der SK7 nicht dabei, was ich schade finde, da man im Falle eines Falles den passenden Ersatz nicht sofort greifbar hat.
Ansonsten wirkt die Lampe gut verarbeitet, das Gewinde läuft leichtgängig, allerdings weist es beim Testmodell einiges an Spiel auf, und wasserdicht ist das Lampi auch.
Zur Befestigung des mitgelieferten Karabiners hat die Lampe einen Nippel am Tail. Dadurch verliert sie die Tailstand-Fähigkeit, was ich schade finde. Bei der SK3 hat mich das nicht gestört, aber gerade im Einsatz als Nachttischlämpchen beim Zubettgehen oder als indirekte Beleuchtung im Dunkeln in geselliger Runde vermisse ich das bei einer einstufigen Lampe.
Der Befestigungsnippel.
Wie herculaneum79 in seinem schönen Review bereits festgestellt hat, ist der Karabiner ein wenig überdinmensioniert.
Als LED kommt eine XP-E R2 von Cree zum Einsatz, die hinter einer Glaslinse in einem glatten Reflektor sitzt.
Eingeschaltet wird die Lampe mittels Twisty, Sie hat eine Leuchtstufe, die mit 35 Lumen für 2,7 Stunden angegeben ist.
Bei der Stromversorgung zeigt sich die Lampe flexibel, aber auch etwas zickig. Neben einer AAA-Batterie und einem AAA-Akku kann auch ein LiIon 10440-Akku verwendet werden.
Während Eneloop-Akkus problemlos passten, waren Aerocell-Batterien zu kurz, geschützte 10440er von Trustfire zu lang, ungeschützte Ultrafires dagegen passten.
Laufzeitmessung AAA-Akku (Sanyo Eneloop, 800mAh):
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 330 Lux
nach 15 Minuten: 300 Lux
nach 30 Minuten: 300 Lux
nach 45 Minuten: 300 Lux
nach 60 Minuten: 290 Lux
nach 75 Minuten: 290 Lux
nach 90 Minuten: 230 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit einer Leerlaufspannung von 1,055 Volt gemessen. Ende des Tests.
Laufzeitmessung AAA-Alkaline-Batterie:
Beim Einschalten: 340 Lux
nach 5 Minuten: 320 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 240 Lux
nach 45 Minuten: 70 Lux
nach 60 Minuten: 30 Lux
Anschließend ging das muntere Herunterdümpeln weiter. Wie lange, wollte ich nicht wirklich wissen.
Laufzeitmessung LiIon 10440 (Ultrafire, ungeschützt, angegeben mit 600mAh):
Beim Einschalten: 290 Lux
nach 5 Minuten: 290 Lux
nach 15 Minuten: 290 Lux
nach 30 Minuten: 280 Lux
nach 45 Minuten: 270 Lux
nach 60 Minuten: 270 Lux
nach 75 Minuten: 270 Lux
nach 90 Minuten: 260 Lux
nach 105 Minuten: 250 Lux
nach 120 Minuten: 170 Lux
Der Akku wurde entnommen und mit 3,09 Volt Leerlaufspannung gemessen. Testende. Da der Akku nicht mehr die volle Kapazität erreicht, dürfte die tatsächliche Laufzeit länger sein.
Fazit: Optimiert ist die Lampe für den Betrieb mit einem 3,7-Volt-Akku. Hier sorgt die Treiberelektronik für eine weitestgehend konstante Regelung. Mit einem 1,2-Volt-Akku wird die Leistung ebenfalls über einen langen Zeitraum mit nur minimalen Einbußen gehalten. Allerdings vermute ich, dass hier der geringe Innenwiderstand des Akkus eine "Pseudo-Regelung" bewirkt, die Lampe selbst jedoch mit 1,2 bzw. 1,5 Volt nicht geregelt ist. Dafür spricht, dass die Leistung beim Batteriebetrieb kontinuierlich nachlässt.
Der Stromversorger wird mit dem Pluspol zum Tail eingesetzt.
Mein persönlicher Eindruck:
Für einen Preis von 22 Euro bekommt man ein starkes Stück EDC. Die SK7 spricht sowohl den Flashy an, der eine Ersatz-EDC für seine Ersatz-EDC sucht oder aber eine EDC, die seine Ersatz- oder Haupt-EDC ablöst, wie auch den Normalnutzer, der nichts mit Taschenlampen zu tun hat und nur eine Lampe für die Hosentasche oder den Schlüsselbund sucht.
Den Tailstand kann die Lampe aufgrund des Befestigungsnippels nicht, was ich persönlich schade finde, aber darüber kann man bekanntlich auch geteilter Meinung sein.
Vielen Dank an Spark Europe fürs Bereitstellen der Lampe!
Von oben: Spark SK7, Spark SK3, 4Sevens Q-Mini AA, Fenix E01, Lummi Wee.
“White-wall-beamshot” der SK7.
Spark SK7
Fenix E01
iTP A3 EOS (1,2-Volt)
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
Zuletzt bearbeitet: