Welches langsame AA/C/D NiMH Ladegerät?

Funzel68

Flashaholic
8 September 2013
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Hallo alle
ich brauche ein neues Ladegerät für NiMH AA, C und D Zellen.
Gut wäre, wenn je 3-4 gleiche Akkus gleichzeitig geladen werden könnten (Einzelschacht Überwachung).
Da ich lese, dass Schnellladen die Akkus deutlich stärker belastet und die Lebensdauer eventuelle verkürzt und ich fürs Laden immer genügend Zeit habe, suche ich ein Gerät, dass die Batterien gut und langsam auflädt.
Das Gerät sollte von guter Qualität (Microcontrollerüberwachte Ladesteuerung)
es soll erkennen, wenn die Akkus nur teilweise entladen sind (Automatische Ladestromanpassung)und
über Verpolschutz verfügen.
Es muss nicht das günstigste sein.

Welches Gerät ist da zu empfehlen?
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Auf jeden Fall ein Lader, der nicht zu langsam läd, weil die Ladeschlusserkennung nach dem Delta-U-Verfahren eine genügend hohe Ladestromstärke benötigt, ca. 0,3C, d.h. bei 2000mAh ca. 600mA. Sonst werden die Akkus gnadenlos überladen und gehen deshalb früher kaputt. Mit Ladern für Zellen größer als AA kenne ich mich leider nicht aus.

Gruß Jörg
 
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ger-slash

Moderator
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15 Dezember 2013
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Ich benutze dafür meinen AAA/AA-Lader von Conrad (CM420) in Verbindung mit diesem Adapter lädt er auch zwei C/D-Zellen. Zusätzlich ließen sich auch immer noch zwei AA/AAA Zellen laden, aber zum Entnehmen muss man erst die Adapter entfernen, oder einfach drin lassen bis alles voll ist.

Der Ladetrom geht bis 2A pro Schacht, damit lassen sich auch größere Zellen in akzeptabler Zeit laden.

Auch der beliebte MH C9000 wird wohl mit den Adaptern funktionieren.

Da ich nicht so viele C oder D-Zellen zu laden habe, reicht das für meine Bedürfnisse aus.

Gruß
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Für NiMH-Akkus (und auch NiCd) gilt entweder richtig langsam laden, oder schnell genug...

richtig langsam ("Normalladung"):
mit Ladestrom C/10 für 14 Stunden, also ein 2000mAh Akku wird dann für 14 Stunden mit 200mA geladen. Akkus mit anderer Kapazität mit entsprechendem Ladestrom.

schnell genug (Schnelladung mit -dU/dt-Verfahren):
mit einem Ladestrom von mindestens 3*C/10, also bei den beispielhaft genannten 2000mAh Akkus wären das dann 600mAh oder mehr so lange bis der Akku anfängt sich zu erwärmen. Dabei sinkt der Innenwiderstand des Akkus, und damit die Spannung die an ihm abfällt. Das Ladegerät erkennt dieses Absinken und schaltet um auf Erhaltungsladung.

Die meisten Ladegeräte können entweder das eine, oder das andere.

Lädt man seine Akkus in einem Ladegerät welches nach dem -dU/dt-Verfahren abschaltet, dann muss der Ladestrom groß genug sein, dass sich der Akku nach Ladeende stark genug erwärm damit das Ladegerät das Ladeende auch findet. Sonst lädt es "für immer" weiter.

Ist der Ladestrom allerdings so gering dass er in die Kategorie Normalladung fällt, dann ist es egal wenn der Lader kein Ende erkennt, denn man kann den Akku damit auch länger laden ohne ihn zu beschädigen.


Du siehst, langsam laden ist nicht unter allen Umständen akkuschonend, nämlich genau dann nicht wenn man mit einem Strom zwischen C/10 und 3*C/10 lädt...
 
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Funzel68

Flashaholic
8 September 2013
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Für NiMH-Akkus (und auch NiCd) gilt entweder richtig langsam laden, oder schnell genug...

richtig langsam ("Normalladung"):
mit Ladestrom C/10 für 14 Stunden, also ein 2000mAh Akku wird dann für 14 Stunden mit 200mA geladen. Akkus mit anderer Kapazität mit entsprechendem Ladestrom.
(...)
Ist der Ladestrom allerdings so gering dass er in die Kategorie Normalladung fällt, dann ist es egal wenn der Lader kein Ende erkennt, denn man kann den Akku damit auch länger laden ohne ihn zu beschädigen.

Wikipedia schreibt dazu folgendes unter Konstantstrom-Ladeverfahren:
-
http://de.wikipedia.org/wiki/Ladeverfahren
-

Ich meine nun zu verstehen, dass:

Das (richtige) langsame ladeverfahren für Akkus das beste bzw schonendste Verfahren ist.

Unklar ist mir noch ob und wie das Ladegerät beim langsamen Laden erkennen kann, dass der Akku voll ist.
Wenn ich es richtig verstehe, gibt es keine langsamen Lader (bis ca. 100€) die volle Akkus erkennen, es wird nur mit einem Timer gearbeitet.

Unklar ist mir weiter, wie schädlich ein langsames Überladen ist, da Wikipedia dem Vorredner widerspricht.

hab ich mir das so richtig zusammen gedacht?
 
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tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Unklar ist mir noch ob und wie das Ladegerät beim langsamen Laden erkennen kann, dass der Akku voll ist.
Wenn ich es richtig verstehe, gibt es keine langsamen Lader (bis ca. 100€) die volle Akkus erkennen, es wird nur mit einem Timer gearbeitet.

Gar nicht, mir sind für "extern geladene" NiMH-Akkus für Normalladung nur Timerladegeräte bekannt. Wobei da auch eine Menge Marketinggelaber unterwegs ist.

Bei Akkus die üblicherweise nicht aus dem Gerät entfernt werden wie z.B. Schnurlostelefone oder elektrische Zahnbürsten oder (sehr) alte Handys und Laptops wird oft auch vom Gerät die ge- bzw. entladene Ladung erfasst. Daraus kann man dann nach ein paar Zyklen abschätzen in welchem Ladezustand sich der Akku befindet.

Unklar ist mir weiter, wie schädlich ein langsames Überladen ist, da Wikipedia dem Vorredner widerspricht.

hab ich mir das so richtig zusammen gedacht?

Der Wikipedia Artikel besagt, dass eine Erwärmung der Zelle auf über 40°C der Lebensdauer abträglich ist. Ich glaube, dass das etwas zu pauschal geschrieben ist. Es gibt schon NiMH Akkus die das über Jahre hinweg gut überstehen wie z.B. in Akkuschraubern.

Ein NiMH Akku wandelt wenn er voll ist weitere zugeführte elektrische Energie einfach in Wärme um. Je größer der Ladestrom ist, umso heißer wird die Zelle. Die Faustformel C/10 für 14 Stunden ist da ein guter Kompromiss. Bei C/10 wird ein Akku nicht sehr warm wenn er voll ist, außerdem bleibt er nicht tagelang in diesem Zustand. Dafür sorgt das Zeilimit von 14 Stunden. Dieses ist so gewählt, dass auch ein ganz leerer Akku voll wird und ein teilentladener Akku nicht allzu lange geschmort wird.

Der Wikipediaartikel sagt aber auch das dieses Ladeverfahren als überholt gilt - und zwar genau aus diesem Grund. Es dauert lange, man weiß nicht was gerade Sache ist und teilentladene Akkus werden unnötig strapaziert.

Deshalb wird fast nur noch Schnellladung mit deltaU-Abschaltung genutzt. Da gibt es wenigstens eine Möglichkeit ein Ladeende festzustellen. Je kleiner der Ladestrom aber ist, umso unzuverlässiger wird diese Abschaltung. Wird das Ladeende nicht erkannt dann lädt das Ladegerät so lange weiter bis ein Kapazitäts- oder Zeitlimit erreicht ist. In diesem Fall wird der Akku leiden.

In der Praxis haben die Lithiumakkus nicht nur einen höhere Energie- und Leistungsdichte sondern auch ein einfacheres/saubereres Ladeverfahren.

Aber wenn NiMH gebraucht werden, dann sind die weißen Sanyo/Panasonic Eneloop Akkus erfahrungsgemäß robust genug, dass man sich über Lebensverlängernde Maßnahmen keine Gedanken machen muss. Die stecken auch schlimme Misshandlungen recht locker weg.
Der jüngste Stiftung-Warentest Artikel zum Thema NiMH-Akkus zeigt, dass die Akkus mit hochgezüchteten Kapazitäten bei fast allen Herstellern viel weniger einstecken können als die etwas konservativer ausgelegten.

Fazit:
Ich glaube du hast die generelle Problematik in der Verwendung von Nickelakkus gut erfasst...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Ich meine nun zu verstehen, dass:
Das (richtige) langsame ladeverfahren für Akkus das beste bzw schonendste Verfahren ist.
Ein richtiges Delta-U mit C/3 ist auch akkuschonend.

Unklar ist mir noch ob und wie das Ladegerät beim langsamen Laden erkennen kann, dass der Akku voll ist.
Wenn ich es richtig verstehe, gibt es keine langsamen Lader (bis ca. 100€) die volle Akkus erkennen, es wird nur mit einem Timer gearbeitet.
Wenn mit "langsam" C/10 oder weniger gemeint ist: wie tbyte oben schon ausgeführt hat, kann man da nur nach Zeit gehen, weil der Spannungsrückgang mangels Druckanstieg/Erwärmung in der Zelle fehlt.
Man könnte auch auf Delta-U = 0 (also kein weiterer Anstieg mehr) gehen, aber das ist in der Praxis unsicher, weil äußere Effekte (variable Raumtemperatur, Erwärmung durch Lader, etc.) einem in die Suppe spucken können.

Unklar ist mir weiter, wie schädlich ein langsames Überladen ist, da Wikipedia dem Vorredner widerspricht.
Ich sehe keinen Widerspruch zwischen Wikipedia und tbytes Beitrag. Bis maximal C/10 ist kann man dauerladen (langsames Überladen). Darüber nicht mehr, da braucht's dann Delta-U. Aber Delta-U funktioniert meistens erst ab C/4 bis C/3 zuverlässig.


Man sollte auch aufpassen, dass man vor lauter Akkuschonung überhaupt noch dazu kommt, seine Akkus zu benutzen.


Nachtrag: ok, den Beitrag hätte ich mir sparen können, tbyte war etwas schneller ;).
 
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hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
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AW: Welches langsame AA/C/D NiMH Ladegerät?

:):):)
Man sollte auch aufpassen, dass man vor lauter Akkuschonung überhaupt noch dazu kommt, seine Akkus zu benutzen.
:D

Das wird im Winter wieder besser. Wir steuern ja gerade mit Riesenschritten drauf zu. In der letzten Nacht wurden irgendwo im Schwarzwald -2°C gemessen.
 

Funzel68

Flashaholic
8 September 2013
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8
18
ok, danke für die Beiträge soweit

Kann mir jetzt jemand ein gutes langsames Ladegerät empfehlen, das die verschiedenen NiMH Akku Typen verlässlich mit einem 10tel ihrer Kapazität lädt,
mit dem ich
1 bis 4 AA/AAA
2x C
2x D

laden kann?

Bis jetzt hab ich nur Langsam Ladegeräten aller billigster Produktion gefunden. Ich zweifele hier ein bisschen, ob diese Billig Heimer auch wirklich die richtige LadeLadekapazität einstellen können...

Danke für Hilfe
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
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Lübeck
Kann mir jetzt jemand ein gutes langsames Ladegerät empfehlen, das die verschiedenen NiMH Akku Typen verlässlich mit einem 10tel ihrer Kapazität lädt,
mit dem ich
1 bis 4 AA/AAA
2x C
2x D

laden kann?
Damit kann ich leider nicht dienen

Bis jetzt hab ich nur Langsam Ladegeräten aller billigster Produktion gefunden. Ich zweifele hier ein bisschen, ob diese Billig Heimer auch wirklich die richtige LadeLadekapazität einstellen können...

Die Art von Ladegerät die du scheinbar haben willst ist "billigst" und veraltet und hat außer vielleicht dem Strom keine Einstellmöglichkeiten. Warum sollte ein dummes Ladegerät wissen welche Kapazität die zu ladenden Akkus haben. Es würde mit dieser Information nichts anfangen.
Wenn du C/10 haben willst musst du dich um den Strom kümmern und das Ladegerät hat bestenfalls eine Schaltuhr die pauschal nach 14 Stunden den Ladestrom (noch weiter) reduziert oder abschaltet.
Es liegt wohl an der nicht vorhandenen Nachfrage für hochwertige "dumme" Laderäte, dass es kein Angebot dafür gibt.
Mit einem Labornetzgerät könntest du dich selber um die Ladung kümmern, aber ich schätze dass das auch nicht das ist was du dir vorstellst.
 

Newlight

Flashaholic
25 Juni 2013
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28
Mit einem Labornetzgerät könntest du dich selber um die Ladung kümmern, aber ich schätze dass das auch nicht das ist was du dir vorstellst.

Genau das würde ich hier auch empfehlen.

Einfach ein "hochwertiges" Labornetzgerät kaufen und als Zubehör Batteriehalter für die verschiedenen Größen.
Dann am Netzgerät Spannung und den gewünschten (maximalen) Strom einstellen und die benötigte Zeit laufen lassen.

Greetz

PS.: Ein Labornetzgerät kannst Du denn auch noch universell (zum Basteln Auto, Motorrad, ... ) verwenden.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
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Lübeck
Dann am Netzgerät Spannung und den gewünschten (maximalen) Strom einstellen und die benötigte Zeit laufen lassen.

Nur den Strom einstellen - die Spannung tut was sie will...

Beispiel:
4Ah NiMH Akku wird 14 Stunden lang mit 400mA geladen und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Die Spannung wird dabei erfahrungsgemäß auf bis zu 1,6V ansteigen und wenn der Akku voll ist wird er warm aber nicht heiß.

Ich sag nur vorsichtshalber nochmal dass das nicht die beste Möglichkeit ist einen NiMH Akku zu laden, auch wenn sie langsam ist.
Eine "Schnelladung" mit funktionierender -dU/dt Abschaltung ist heutzutage normal und gilt nicht als akkuschädlich.

Als Beispiel gibt z.B. Sanyo für die allseits beliebten Eneloop im Datenblatt auch eine Ladung in knapp einer Stunde mit -dU/dt Abschaltung an.

http://www.accu-select.de/KUNDEN-DOWNLOAD/HR-3UTGB data sheet.pdf

Wie weiter oben schon mehrfach geschrieben steht: Nicht so viel Angst um die heiligen Akkus haben. Die halten das sehr lange aus!
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
ich hatte mal für D Zellen das "Ansmann Powerline 5 LCD" gehabt, wurden damit gut geladen. AA-D lädt es mit 1 Ampere.
1A sind auch für AA Akkus nicht zu viel, bei D könnte es mehr sein. Nicht zu sehr schonen, Akkus sind "Verschleißteile".

Falls Du trotzdem langsam laden willst, Modellbauladegerät mit Ladeschale wäre ne Möglichkeit (hoffe, es wurde nicht schon empfohlen).
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
ok, danke für die Beiträge soweit
Hast Du sie gelesen?

Kann mir jetzt jemand ein gutes langsames Ladegerät empfehlen, das die verschiedenen NiMH Akku Typen verlässlich mit einem 10tel ihrer Kapazität lädt,
mit dem ich
1 bis 4 AA/AAA
2x C
2x D
laden kann?
Nein, denn gut und mit C/10 Konstantstrom zeitgesteuert 14h laden ist ein Widerspruch in sich.

Labornetzteil und Timer und selbstgebastelte Ladeschalten wären hier die Empfehlung. Ist dann aber vielleicht doch etwas viel Aufwand, nur um seine Akkus schlecht aber schonend zu laden. :rolleyes:
 

Funzel68

Flashaholic
8 September 2013
117
8
18
Nur den Strom einstellen - die Spannung tut was sie will...

Beispiel:
4Ah NiMH Akku wird 14 Stunden lang mit 400mA geladen und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Die Spannung wird dabei erfahrungsgemäß auf bis zu 1,6V ansteigen und wenn der Akku voll ist wird er warm aber nicht heiß.

Ich sag nur vorsichtshalber nochmal dass das nicht die beste Möglichkeit ist einen NiMH Akku zu laden, auch wenn sie langsam ist.
Eine "Schnelladung" mit funktionierender -dU/dt Abschaltung ist heutzutage normal und gilt nicht als akkuschädlich.
(...)
Wie weiter oben schon mehrfach geschrieben steht: Nicht so viel Angst um die heiligen Akkus haben. Die halten das sehr lange aus!

Die Ausgangslage war die, dass Stiftung Wahren Test kürzlich fest gestellt hat, dass AA/AAA NiMH Akkus nach einigen Hundert Schnell Ladungen in einem deutlich Schlechterem Zustand sind (Weniger Leistung) als wenn diese gleich oft langsam geladen worden wären.
Festgestellt wurde von StWa weiter, das der Effekt um so ausgeprägter sei, je hochgezüchteter der Akku sei.
siehe dazu

https://www.test.de/Akkus-und-Ladeg...st-ersetzen-mehr-als-150-Batterien-4721461-0/

Das Akku Hersteller aus Eigeninteressen gerne die Schnelllade Fähigkeit ihrer Akkus hervorheben und dieses Ladeverfahren empfehlen, versteht sich von selber, wird aber vom StiWa Test zum Mindestens für die hochgezüchteten Akkus widerlegt.

Aus all dem hab ich geschlossen, dass langsames Laden so oder so im Zweifel besser für alle AAA bis C Akkus ist.
deshalb meine Suche nach einem guten langsamen Ladegerät.
 

Newlight

Flashaholic
25 Juni 2013
173
27
28
AW: Welches langsame AA/C/D NiMH Ladegerät?

Das heißt aber, dass Du eigentlich ein normales gutes Ladegerät suchst.

Schnellladung bzw. maximaler Ladestrom ist i.d.R wählbar.
Bei 1/4-1/3 der Kapazität ist es noch kein schnelles Laden.


Gruß
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Die Ausgangslage war die, dass Stiftung Wahren Test kürzlich fest gestellt hat, dass AA/AAA NiMH Akkus nach einigen Hundert Schnell Ladungen in einem deutlich Schlechterem Zustand sind (Weniger Leistung) als wenn diese gleich oft langsam geladen worden wären.
Festgestellt wurde von StWa weiter, das der Effekt um so ausgeprägter sei, je hochgezüchteter der Akku sei...

Ich schätze im Allgemeinen die Stiftung Warentest wegen ihrer Anregungen, aber bei dem Akku-Test haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert, siehe dazu einige Kommentare in http://www.taschenlampen-forum.de/stromversorgung/34651-lsd-akkus-getestet-stiftung-warentest.html

Nach wikipedia Ladeverfahren gilt: Konstantstrom-Ladeverfahren ist heute nicht mehr Stand der Technik.

Das sehe ich auch so. Einfach den Akku-Test von Stiftung Warentest schnell wieder vergessen und ein gutes Ladegerät mit dU/dt-Erkennung kaufen und konsequent auf einen ausreichend hohen Ladestrom achten, möglichst mindestens 1/3C einstellen.

Gruß Jörg
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
aber bei dem Akku-Test haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert
Das tun sie meiner Meinung nach nie. Wenn immer sie in Bereichen testen, in denen ich (beruflich) "zu Hause" bin, fällt es mir immer auf. Da greife ich mir in aller Regelmäßigkeit an den Kopf, weil sie aus Unwissenheit regelmäßig falsche Testbedingungen schaffen.

Das nur so nebenbei.

Viele Grüße,
Markus
 
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Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
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Berlin
Mir geht es bei den Tests von Stiftung Warentest um die Überlegungen, was man bedenken sollte, auf einige Kriterien komme ich manchmal nicht selbst. Dazu habe ich aber normalerweise eine andere Gewichtung und komme für mich dann zu anderen Ergebnissen. Der Akku-Test ging besonders an meinen Anforderungen vorbei.

Gruß Jörg
 
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