14500 Akku ohne Funktion

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
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Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Hallo Forum ,
gestern Abend habe ich vergessen meine SC 52 auszumachen und bemerkte das erst ca. 2 Stunden später . Lampe lief noch im Low Modus . Daraufhin habe ich den Akku geladen ( X-tar VP 1 mit 0,25 A ) und danach wieder in die Lampe eingelegt . Es folgte ein kurzes Aufblinken ( wie üblich ) und danach nichts mehr . Die Lampe blieb dunkel . Laut Ladegerät ist der Akku voll und laut Multimeter hat er nur 2,03 Volt . Da blieben bei mir nur noch Fragezeichen übrig . Weiss irgend jemand was ich davon zu halten habe ?
Akku ist ein Keeppower 14500 800 mah. :confused:
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Die SC 52 soll ja einen Tiefentladeschutz haben, der bei 2,8V ansprechen soll. Der Akku selbst hat eine Schutzschaltung, die so ungefähr bei 2,4V anspricht. Wie kann dann der Akku auf ca. 2V kommen? Beide Schutzmaßnahmen haben versagt?

Gruß Jörg
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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und laut diesem Test sollte das VP1 den Akku auch mit 2V weiterladen können (Ladetest 4).
Falls er wirklich nur 2V hat, würde ich den Akku entsorgen, unter Last war die Spannung noch tiefer und damit viel zu tief.
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
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Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Danke euch beiden .
Sowohl die automatische Abschaltung der Lampe sowie auch die
Schutzschaltung des Akkus sind mir bekannt . Daher ja die vielen
Fragezeichen . Habe auch noch mal nachgemessen . Multimeter : 2,04 Volt
Ladegerät zeigt beim einlegen 3,97 Volt und lädt nicht !
Das der Akku entsorgt werden muss ist klar , aber ich hätte es trotzdem gerne verstanden . :S
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Vielleicht ist "nur" die Schutzschaltung des Akkus defekt? Wie auch immer entstanden? Schlag, Stoß?

Gruß Jörg
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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war gerade mit einem Netzteil an der SC52 dran.
Ist L1 (2,7 Lm) vorgewählt, schaltet die Lampe bei 2,8V (laut Anzeige Netzteil) ab.
Bei L2 (in meinem Fall 0,34 Lm) aber nicht und sie leuchtet sogar bei 0,8V munter weiter.
Schutzschaltung des Akkus hat anscheinend versagt.
 
  • Danke
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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könnte sein, bin da leider kein Experte.
Wegen dem kleinen Strom wurden die gefährlichen 1,5V vielleicht auch nicht erreicht,
würde den Akku aber trotzdem entsorgen.
 
  • Danke
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t-soung

Flashaholic*
8 Februar 2012
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Tiefentladeschutz in der SC 52

Wenn ich meine SC52 mit ungeschütztem Sanyo UR14500P bei mittlerer Helligkeit laufen lasse bis sie aus geht, dann messe ich am Akku eine Leerlaufspannung von noch gut 3,2 V. Beim erneuten Einschalten läuft sie aber munter weiter. Möglicherweise kann es so zu einer "Tiefentladung" kommen.
 
  • Danke
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
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mit dem Netzteil hatte ich die SC52 auf H2 gestartet. Mit nachlassender Spannung schaltet sie erst auf M1/M2
und später L1/L2 runter. Und auf L2 erfolgte sogar bis 0,8V runter keine Abschaltung.
Aber über 2V hätte die Schutzschaltung des Akkus auslösen müssen.
 

wertzius

Flashaholic**
4 September 2012
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Manche Schutzschaltungen versagen wenn der Akku mit sehr kleinem Strom leergenuckelt wird. Wenn sie nur im Low lief ist das durchaus möglich.

Ebenso gibt es Schutzschaltungen die ein Wiederaufladen des Akkus nach einer Tiefentladung verhindern. Bei 14500ern habe ich davon allerdings noch nie gehört, eher bei Laptopakkus.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Bevor Du den Akku entsorgst, würde ich mal die Schutzschaltung entfernen. Vielleicht hat die beim entladen was abbekommen und schau, ob er sich dann mit 0,25A noch laden lässt.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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taschenlampen-tests.de
Ein ähnliches Phänomen hatte ich schon häufiger. Nach dem Entfernen der Schutzschaltung lässt sich der Akku meist wieder auf 4,2 Volt laden.

Das ist jetzt allerdings keine Empfehlung, den Akku weiterzuverwenden, sondern lediglich ein "Erfahrungsbericht".

Ich persönlich verwende solche Akkus noch, wenn die Zelle selbst etwas taugt, allerdings nur in einzelligen Lampen und nur unter kritischer Beobachtung. Die Zelle muss nicht zwangsläufig vorgeschädigt sein, soweit ich das beurteilen kann, aber hier wird sicher light-wolff bald für bessere Aufklärung sorgen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Die Zelle muss nicht zwangsläufig vorgeschädigt sein, soweit ich das beurteilen kann, aber hier wird sicher light-wolff bald für bessere Aufklärung sorgen.

Na, mal sehen, ob sich das aufklären lässt.

1. Hab's gerade am meiner SC52w am Labornetzgerät nachgemessen und kann bestätigen, was TalaSammler geschrieben hat: die Lampe schaltet in allen Modes bei Unterschreitung von 2,7V ab - außer im niedrigsten (L2)! Das ist m.E. ein böser Bug.
Die SC52w schaltet ja jeweils einen "Hauptmode zurück", wenn die Akkuspannung zu niedrig wird, also H->M->L, und zwar auf den jeweils zuletzt eingestellten Untermode (M1/M2 bzw L1/L2). Hatte man auf L also zuletzt L2 (niedrigste Stufe) eingestellt, killt sie einem einen ungeschützten Akku.
Einschalten kann ich meine SC52w im Gegensatz zu t-soung aber nach einer 2,7V-Abschaltung nicht mehr. Sie geht zwar an, so lange die Taste gedrückt wird, aber sofort wieder aus, wenn man loslässt.


2. Der Akku hätte abschalten müssen.
Das Verhalten, das er jetzt zeigt, deutet darauf hin, dass der Entlade-FET abgeschaltet ist. Die Lampe lässt sich dann nur noch über die Substratdiode dieses FETs laden, mit einem Spannungsabfall von 0,7V, d.h. die Ladespannung ist 0,7V höher als die Zellenspannung. Vielleicht kommt der VP1 damit nicht klar.
In dem Fall wäre die Zelle noch ok, nur der Lader blickt's nicht.
Sobald die Zellenspannung über 3V geht, wird der der Entlade-FET wieder freigeschaltet und es wird wieder Ladespannung=Zellenspannung.
Das ist aber ziemlich spekulativ und enthält einen Denkfehler: wenn der Entlade-FET abgeschaltet ist, misst man außen üblicherweise 0,0V. Außer man hat ein extrem hochohmiges Multimeter und/oder der FET Leckströme.

ODER das PCB ist tatsächlich defekt und einer der FETs wird nicht richtig angesteuert, das Gate "floatet" irgendwie so rum und er ist weder ganz auf noch ganz zu. So einen Fall hatten wir neulich, der war aber auf einen heftigen Schlag auf's PCB zurückzuführen, da hatten sich dann durch die Verformung Anschlussbeinchen von der Platine gelöst.


@ heiligerbimbam: Kannst Du mal die Zellenspannung direkt messen, ohne das PCB zu entfernen? So: Multimeter-Plus an Akku-Plus, Multimeter-Minus mit spitzer Prüfspitze durch die Akkuhülle stechen und direkt auf den Zellenbecher, irgendwo an der Seite (aber nicht da, wo der Leiter zum Pluspol ist).

Wenn sie im gesunden Bereich ist (2,3-2,7V wären zu erwarten), könntest Du den Akku am Labornetzteil mit 3,8V und 50mA Strombegrenzung zu laden versuchen, bis die Zellenspannung über 3,0V geht. Den Rest dann im Lader.


Manche Schutzschaltungen versagen wenn der Akku mit sehr kleinem Strom leergenuckelt wird.
Wird immer wieder behauptet, aber noch noch keiner konnte auf Nachfrage je einen solchen Fall nennen. Es gibt auch keine technischen Grund dafür. Die Schutz-IC schalten alle rein spannungsgesteuert den Entlade-FET ab, unabhängig vom Strom. Dann kann allenfalls noch ein Leckstrom im Bereich ganz weniger µA fließen.

Ebenso gibt es Schutzschaltungen die ein Wiederaufladen des Akkus nach einer Tiefentladung verhindern. Bei 14500ern habe ich davon allerdings noch nie gehört, eher bei Laptopakkus.
Stimmt, wäre mir bei Einzelzellen aber auch neu. Fehlerbild könnte aber passen.


Mal sehen, was die Zellenspannungsmessung ergibt.
 
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heiligerbimbam

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8 Oktober 2012
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Hallo light-wolff
Zellenspannung direkt gemessen liegt bei 3,8 Volt .:confused::confused::confused:
Also war der Akku doch nicht so leer .....aber warum dann auf low Modus runter geschaltet ???
Oder er wurde im Ladegerät doch geladen verweigert aber die Funktion in der Lampe ?
Ich habe keine andere Möglichkeit den Akku zu laden als meine beiden Ladegeräte ( VP1 / MP1s ).
Wenn es also die Schutzschaltung vom Akku ist sollte er nach entfernen derselben sich wieder normal laden lassen ?
Also natürlich nicht mehr zur Nutzung wenn die Lampe nicht in jeder Situation zuverlässig abschaltet
aber zumindest um dieses Rätsel zu lösen .
Ps : Was genau ist der Entlade-FET,eine Substratdiode sowie das herumfloatende Gate ?
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Habe auch noch mal nachgemessen . Multimeter : 2,04 Volt
Ladegerät zeigt beim einlegen 3,97 Volt und lädt nicht !

Zellenspannung direkt gemessen liegt bei 3,8 Volt

Bei 3,8V Zellenspannung müsste das PCB längst wieder voll durchgeschaltet haben.
Also ziemlich sicher PCB defekt, Zelle aber ok.

Ps : Was genau ist der Entlade-FET,eine Substratdiode sowie das herumfloatende Gate ?

Ok, Du wolltest es GENAU wissen, ich versuch's mal. ;)

Der Entlade-FET ist derjenige (Feld-Effekt-)Transistor, der in Entladerichtung abschalten kann (bei Tiefentladung oder Überstrom).
Es gibt noch einen weiteren FET für Laderichtung (bei Überladung).
Die beiden sind in Reihe geschaltet.

Bedingt durch den Aufbau eines solchen (MOS-)FET gibt es in ihm parallel zum eigentlichen Schaltelement immer noch eine Diode, Substratdiode, Inversdiode oder Body-Diode genannt. Wegen dieser kann ein MOSFET den Stromfluss nur in einer Richtung sperren, denn in der anderen Richtung leitet die Diode unabhängig vom Steuersignal.
Deswegen braucht man zwei umgekehrt in Reihe geschaltete FETs, um sowohl Laden als auch Entladen abschalten zu können.
Der Entlade-FET kann nur das Entladen sperren, denn beim Laden kann der Strom über seine Body-Diode fließen, obwohl er eigentlich gesperrt ist. Beim Lade-FET ist es genau umgekehrt.

FETs werden über eine Spannung ihr "Gate" gesteuert. Wenn das Gate "in der Luft hängt" (floatet), weil z.B. die Lötstelle gebrochen ist, können sich dort Ladungen ansammeln und den FET "halb" durchschalten. Der Schaltzustand ist dann undefiniert.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
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Umkreis Heidelberg
Wenn sich der Akku normal laden lässt (sobald die Schutzschaltung entfernt wurde und mit 0,25A Ladestrom keine Probleme auftauchen), würde ich ihn aber immer noch nicht entsorgen. Eventuell bekommst Du ja mal einen Lampe, die wirklich sehr kurze 14500 Akkus braucht, wo nur unprotected passen.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Wenn sich der Akku normal laden lässt (sobald die Schutzschaltung entfernt wurde und mit 0,25A Ladestrom keine Probleme auftauchen), würde ich ihn aber immer noch nicht entsorgen. Eventuell bekommst Du ja mal einen Lampe, die wirklich sehr kurze 14500 Akkus braucht, wo nur unprotected passen.

Falls nicht, kannst du mir das Ding gerne gegen Versandkosten zuschicken, bevor du den Akku ohne Versandkosten wegschmeißt, eine Verwendung dafür habe ich auf jeden Fall.

Sehe gerade, dass ich zu spät komme - schade eigentlich.
 
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