REVIEW: Zebralight SC52

amaretto

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12 August 2010
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Meine Eindrücke zur Zebralight SC52.

Voraussichtlich Ende des Monats (Dez. 2012) ist die neue Zebralight SC52 in Deutschland erhältlich. Der Hersteller verspricht "Rekord-brechende" Helligkeit aus einem einzelnen AA (Mignon) NiMH-Akku (Eneloop).




Als Neuerungen werden genannt:
- 3 Monate Laufzeit bei kleinster Leuchtstufe
- Batterie-Ladezustandsanzeige
- Batterie-Leerwarnung
- sämtliche Helligkeitsstufen geregelt
- zurückversetzter Tastschalter

Geliefert wird die Lampe (wie immer) in schlichtem Karton. Wenn noch die beiden Schaumstoffstücke der Innenverpackung weggelassen würden, wäre das schon eine recht ökologische Verpackung.




Lack und Glanzpapier brauchten ZL-Verpackungen noch nie, um den Verkaufszahlen auf die Sprünge zu helfen. Denn die Zebras gehen in der Regel wegen der ausgezeichneten Technik und guten Lichtleistung wie geschnitten Brot über die virtuelle Ladentheke. Auch die SC52 wird da keine Ausnahme machen, zu Recht wie ich meine.


Der Lieferumfang ist ....überschaubar. Ersatz-Dichtungsringe, englischsprachige Bedienungsanleitung, das war's. Holster, Lanyard-Öse, Lanyard Fehlanzeige. Ob man überhaupt derlei bei dieser kleinen Lampe benötigt, ist eher unwahrscheinlich. Die Größe der Lampe entspricht exakt meinem Zeigefinger und so verschwindet sie unauffällig in jeder Tasche.



Hersteller-Angaben:
  • Emitter: Cree XM-L LED mit kaltweißem Licht (6.300 K)
  • Stromversorgung: 1x AA/Mignon Batterie oder Nimh-/Lithium-Ionen-Akku
  • Spannungsbereich 0,7 - 4,2V
  • Lichtleistung max. 280 Lumen
  • Abstrahlcharakteristik: Spot 12°, Spill 80°
  • Leuchtdauer: je nach Leuchtstufe bis zu 3 Monaten
  • Helligkeitsstufen: 9 + Sonderblinkfunktionen (Stroboskop)
  • Abmessungen: 23 x 78.2 mm (Kopf x Länge)
  • Gewicht ohne Batterie: 40 g

Eigenschaften/Ausstattung:
  • Insgesamt 9 (!) verschiedene Helligkeitsstufen, gruppiert in 3 Hauptstufen
  • Batterie-Leer-Warnung für Batterien bei 1.06V
  • automatischer Step-down bei niedriger Batteriespannung
  • Tiefentladeschutz für 14500 Li-Io-Akkus (cut-off bei 2.8V)
  • Batteriestandsanzeige
  • elektronischer Tastschalter
  • HA-III anodisiertes Alu-Gehäuse
  • hochwertig vergütetes Frontglas
  • strukturierter Reflektor (orange peel)
  • Abschraubbarer Edelstahl-Trageclip
  • Edelstahl-Bezelring
  • IPX-7 wasserdicht
  • tailstand-fähig

Verarbeitung und Aufbau:

Die SC52 ist eine typische Zebralight. Damit wäre bezüglich der Qualität eigentlich alles gesagt, so jedenfalls meine Erfahrung mit Produkten dieses Herstellers.

Meine Testlampe zeigt ausgezeichnete Verarbeitung, beispielsweise eine fehlerfrei anodisierte Oberfläche, exaktes und geschmiertes Gewinde, geringe Toleranzen, perfekt zentrierte LED, makelloser Reflektor, blablablubb....




Ein dicker Kopf. Was auf Fotos je nach Geschmack und Betrachter klobig aussieht, ist in der Praxis eine Notwendigkeit. Da das Batterierohr sehr dünn und kurz ist, hat man dank des dickeren Kopfes überhaupt etwas in der Hand. Man muss bedenken, dass die SC52 an der dicksten Stelle (am Kopf) nur 23 mm misst. Und irgendwo muss der Reflektor ja auch noch untergebracht werden. Mir ist das Design so lieber, als hätte man das Batterierohr unnötig dick oder den Kopf dünner (= kleiner Reflektor = geringere Reichweite) gestaltet.

Der Reflektor hinter der hochwertig beschichteten Glaslinse ist leicht strukturiert, um zu einem gleichmäßigeren Lichtbild zu verhelfen. Die Öffnung des Alu-Trichters reicht bis relativ nahe an die LED heran.

Kopf und Batterierohr sind aus einem Stück gefräst, die Endkappe ist für die Bestückung mit Akku oder Batterie abschraubbar. Neu ist das Design des Batterierohrs, das entgegen anderen Mini-Zebras nicht glatt sondern grob strukturiert ist.

Der angeschraubte Trageclip aus Edelstahl würde auch weitaus größeren Lampen gut zu Gesicht stehen. Er ist sehr stabil und stramm und hält die Lampe ausgezeichnet etwa an einer Jeans fest. Wer das nicht mag, darf ihn abschrauben.

Zebralight erklärt zum inneren Aufbau, dass das LED-Board direkt mit dem Lampengehäuse verbunden sei. Das dürfte einer guten Wärmeableitung dienen. In der Tat wird die Lampe in der Praxis relativ komplett und gleichmäßig warm.







anodisiertes und gefettetes Gewinde läuft klasse:


Tailcap mit vergoldeter Feder:


auch lange (geschützte) 14500er passen:




gut mittig:



Bedienung und Ergonomie:

Die SC52 liegt ganz ordentlich in der Hand. Man kommt gut an den tief liegenden Tastschalter heran und muss dabei den Daumen nicht zu sehr anwinkeln. Durch die tiefe Position wird die Gefahr versehentlichen Einschaltens etwa in der Hosentasche gemindert. Wer auf Nummer sicher gehen will, löst die Tailcap ein wenig. Aufgrund des anodisierten Gewindes ist der Stromkreis nach dem Lösen der Tailcap unterbrochen (lock out).

Der Taster ist eher von der strammen Sorte und erfordert einen kräftigen Druck. Die Rückmeldung ist mit deutlichem Klick.

Bedienung:
hier könnte ich jetzt einen Roman schreiben = macht aber deutlich, dass die Zebralight-Lampe m.M. nicht unbedingt für Neulinge geeignet ist. Nach ein paar Minuten hat man es aber heraus.

- kurzer Klick Ein-/Ausschalten
- Schalter länger als ne halbe Sekunde halten: low
- Taster halten bei Lampe an: wechsel durch die 3 Hauptmodi low/mid/high, Taster loslassen bei gewünschter Stufe
- in jeder drei Hauptlichtstufen kann man durch schnellen Doppelclick weitere Lichtstufe(n) anwählen

Beispiel:
Leuchtet die Lampe auf high (280 lm), gelangt man durch Doppelclick in einen etwas niedrigeres high (172 lm), das aber heller als das mid (50 lm)ist.

Folgende Stufen stehen zur Verfügung:

Moduslm/Laufzeitlm/Laufzeitlm/Laufzeit
high280 (0.9h)172 (1.7h)108 (3h)
mid50 (7.5h)25 (12h)12 (27h)
low2.7 (4d)0.34 (21d)0.06 (90d)


Für die Programmierung der zweiten Unterebene (Spalte ganz rechts der Tabelle, Zugang mit sechsfach Doppelclick und Strobe usw.) verweise dreist auf die Bedienungsanleitung. Ich bitte um Verständnis.

Das klingt alles ein wenig kompliziert aber man kann die Zebralight auch einfach bedienen, wenn man sich auf die 3 bzw. 6 Leuchtstufen beschränkt.


Batterie-Ladezustand
prüfen:
bei ausgeschalteter Lampe 4 schnelle Klicks. Die Lampe blitzt danach 1-4 mal kurz auf. 1 Blitz heißt leer, 4 wären voll.
Die Funktion steht sowohl bei 1,2/1,5V als auch bei 4,2V Akku zur Verfügung. Das heißt, die Lampe erkennt, welche Batterie bzw. Akku eingelegt wurde.


Eigene Messung*:

1,2V Eneloop --- max. 221 Lumen / 1475 Lux / 2.27A
4,2V 14500 Li-Io --- max. 442 Lumen / 2900 Lux / 1.75A

Laufzeitmessung/Diagramme und Beamshots versuche ich nachzureichen.

zum Vergleich:
Eagletac D25A Clicky Ti --- 391 lm
Xeno E03 nw (neue Version) --- 382 lm

*ohne Gewähr, Messfehler möglich

Batterie-Leer-Warnung:
Der Stepdown der Lampe macht sich bemerkbar, indem bei zu geringer Akku-/Batteriespannung auf eine niedrigere Helligkeitsstufe zurückgeschaltet wird, bzw. man kann die Hellste nicht mehr von vornherein aktivieren. Das war bei einem NiMH-Akku etwa ab 1V und weniger der Fall.


Leuchtergebnis:

Die Zebralight SC52 hat für eine kaltweiße LED eine noch angenehme Lichtfarbe. Der Spot ist relativ neutralweiß, der Spill nur minimal bläulich. Falls die Beamshots (s.u.) grünlich erscheinen, ist der reale Eindruck etwas anders.

Trotz XM-L und kleinem Reflektor ist der Spot nicht zu groß. Hinsichtlich des Spills hätte es noch geringfügig gleichmäßiger sein können. Es gibt für das Auge zwar keine erkennbaren Ringe, aber der mittlere Bereich des Spills ist etwas dunkler als der Rand. Es handelt sich aber zugegeben um Nuancen und sollte nicht überbewertet werden. Insgesamt geht die Beamqualität durchaus in Ordnung.

Bei der Helligkeit gefällt mir die SC52. Aus einem NiMH-Akku schafft sie etwa 220 Lumen, aus einem Li-Ionen-Akku über 440 Lumen. IMR bringt keine großen Vorteile.

Sehr positiv ist, dass die Lampe das Niveau der dunkleren Lichtstufen beibehält. Bei vielen Lampen ist es eine Schwäche, dass bei einem Wechsel von NiMH auf Li-Io plötzlich kein richtiges low mehr vorhanden ist (z.B. Xeno E03). Die SC52 verhält sich dagegen vorbildlich und macht außer bei der hellsten Stufe ansonsten keinen Unterschied ob NiMH/Alkali oder Li-Io.

Zur Regelung der Lampe komme ich evtl. noch später zurück.






Größenvergleich zu anderen Lampen:
 

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Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
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Ruhrgebiet
Wow, klasse Review, klasse Tala :thumbsup:

Ich hatte sie ja vor wenigen Tagen kurz in der Hand und kann zumindest den optischen Wert wiedergeben und in allen Punkten zustimmen. Super verarbeitet, gute Haptik, extrem kompakt und man weiß sofort, dass man was Besonderes in der Hand hällt.

Bin zwar ein NW Freak, überlege wirklich, ob ich mir die SC52 nicht holen soll ...

DANKE!!!
 

Harry-Klein

Flashaholic*
27 August 2012
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Super, Danke, genau die Infos, die ich zu der Lampe haben wollte. Ein Foto mit Größenvergleich zu anderen gängigen Lampen wäre noch toll zur Einschätzung.
 

gonzo77

Flashaholic**
14 Februar 2011
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hamburg
danke für die vorstellung!

eine frage habe ich aber noch bei den unterstufen muss man sich also für eine der beiden entscheiden oder?
bei meiner sc30 kann ich ja nur die high stufe programmieren und muss mich da zwischen zwei helligkeitsstufen oder strob entscheiden.
 

Fibo

Flashaholic**
27 Oktober 2010
3.613
2.111
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Braunschweig
Danke für deinen Bericht:thumbsup:

Werde dir morgen noch ein DANKE da lassen...habe heute keine mehr:(

Naja, trotzdem sehr informativ:thumbup:
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Herzlichen Dank für das tolle Review. :thumbsup:

Die Lampe macht einen klasse Eindruck. :thumbup:
Gerade die richtig tiefen Low-Stufen finde ich sehr wichtig.

Und wenn man mal nachts eine Lampe in einen sonst dunklen Zimmer als Nachtbeleuchtung brennen hat, merkt man schnell, dass selbst 1 Lm noch viel zu hell ist.

Ich habe zwar schon die SC51w, aber ich denke, die SC52 würde sich hier noch gut bei mir einreihen. :)

Gruß Walter
 

h!fisch

Flashaholic**
21 November 2012
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Vielen Dank für den Bericht. Meine Lampe ist noch im Zulauf und jetzt kann ich es erst recht nicht erwarten! Na toll! Vielen Dank! :D Sehr hübsche Bilder übrigens.

VG
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Moin,

Danke für das Review :thumbup:

Eigentlich dachte ich, dass die Sc51 einen zu wuchtigen Reflektor hätte, um meine SC30 als EDC in der Hosentasche abzulösen. Aber mittlerweile erscheint es mir so, dass kein Weg an der SC52 für mich vorbeiführt. Höchstens ein einziger, nämlich die neutralweiße Variante, auf die ich doch wohl noch ungeduldig warten werde... :)

Gruß und allen Frohe Weihnachten

Paetzi
 

amaretto

Moderator
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12 August 2010
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NRW
Die geschützten Trustfire 14500 (geflammt) sind 50,7 mm lang. Von der Dicke her passen Sanyo Eneloop XX mit 14,3 mm ebenfalls ohne Probleme.

Herzlichen Dank für euer Feedback und ganz schöne Weihnachtsfeiertage!

Gruß Markus
 
  • Danke
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Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Super Review, wie immer! :thumbup:

Und tolle Lampe! Die gefällt mir mal wieder richtig gut!
Wenn die jetzt noch in neutralweiß (oder auch in der c-Version als HighCRI-Variante) kommt, könnte es meine erste AA-Lampe werden.
Die SC32, die ebenfalls in der Produkt-Liste steht, scheint ja noch auf sich warten zu lassen...

Die Lichtverteilung gefällt mir auch sehr gut, die Lichtfarbe auf den Beamshots weniger, aber du sagst ja, das entspricht nicht der Realität.
Deshalb bin ich auf Vergleichs-Shots gespannt, um die Farbe besser einordnen zu können.


Gruß Johannes
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
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Schwäbische Alb
Hallo Markus,

guter Bericht, mit tollen Bildern. Danke dafür.:thumbup:

So, wie du die Lampe beschreibst, möchte man fast zugreifen.

Aber ich werde noch die ersten Berichte zur 2. Auflage der ZL600
abwarten. Die würde mich wegen der Stromversorgung mehr reizen.

Gruß Hacki:)
 

Gonzo

Flashaholic***
12 April 2012
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Eine frage,.gibt es auch nur einen Grund gegen diese Lampe ? Die ist so unfassbar verlockend :)

Preislich ja auch in einem tollen Bereich, gab ja ein Post wo sie nur 45€ kosten sollte !?
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
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Ruhrgebiet
@Tek

Ich bin eigentlich auch ein nw Freak, aber ich konnte nicht mehr warten und das Licht ist verhältnismäßig neutral.

Stimmt, konnte bei der Weihnachtsverlosung die von amaretto mal testen. Ich warte trotzdem, um den direkten Unterschied zu sehen und werde mich dann erst entscheiden ...
Ist schon eine kleine Rakete ;)
 

Bones

Flashaholic
14 März 2011
105
19
18
Stuhr
Moinsen,

da es nun ein paar Tage her ist das ich meine SC52 erhalten habe, möchte ich hier einmal meine Eindrücke schildern.

Zu aller erst, ich bin Taschenlampenbegeistert und das schon seit mehreren Jahren.
Trotzdem bin ich weit davon entfernt so ein Crack zu sein wie die meisten hier im Forum.
Das nehme doch gleich mal zum Anlass mich bei allen für ihre tolle Arbeit zu bedanken, die sie hier mit ihren Reviews, Beamshots und noch vieles mehr leisten. :thumbsup:

Nun aber zur SC52.
Ich fang mal mit dem Design an, man mag es oder man mag es nicht, ich glaube dazwischen gibt es nichts.
Ich persönlich liebe das Aussehen meiner Kleinen. Die Form und die graue Anodisierung heben sich doch wohltuend von anderen Lampen ab. Ich mag meine Taschenlampen zwar auch am liebsten in schwarz aber hier gefällt mir das helle grau doch sehr.
Die Anfassqualität ist überragend. Obwohl sie so klein ist merkt man das man eine wertige Lampe in den Händen hält.
Diese samtige Oberfläche gepaart mit den Rillen des Batterierohre ergeben einen sehr guten halt in der Hand.
Herrlich, ich konnte anfangs gar nicht aufhören sie zu befingern, ist sie doch so anders wie meine anderen Lampen.

Das bringt mich aber auch schon zu meinen kleinen Kritikpunkt.
Es gibt Stellen an der SC52 die hätten, ich sag mal etwas smoother, sein können. Die Einfassung zum Taster z.B. fühlt sich so an als wäre hier noch ein kleiner Grad. Genau wie zum ende des Batterierohres. Auch hätte der Sockel wo der Clip angeschraubt ist deutlich softer sein können. Man merkt es besonders wenn der Clip demontiert ist.

Die Bedienung empfinde ich als äußerst gelungen und sehr intuitiv.
Auch die Programmierung gestaltet sich relativ einfach und ist schnell verstanden.
Außer man versucht die Lampe, wie ich, mit sechs Klicks statt mit sechs Doppel Klicks zu programmieren.
Ich schieb das jetzt mal auf mein Alter. :D

Verwirrt war ich Anfangs von den 9 Helligkeitsstufen in 3 Hauptstufen,
habe ich doch gedacht das ich drei Stufen mit jeweils Low, Mid, High habe.
Nun habe ich es verstanden.
Es gibt eine feste Hauptstufe mit Low, Mid, High die nicht programmiert werden kann.
Es gibt eine Unterstufe auch mit Low, Mid, High die jedoch mit festen Werten programmiert werden kann.
Somit stehen mir im Praxisbetrieb, je nach Programmierung, sechs Leuchtmodi zur Verfügung, oder fünf und ein Strobe.

Klasse ist auch das ich bei ausgeschalteter Lampe Low, Med, High direkt anwählen kann.
Das gestaltet sich wie folgt:
-kurzer Klick = high
-langer Klick = low
-doppel Klick = mid
Auf jeden fall sollte man der SC52 gute 14500er spendieren, nur so läuft sie zur Höchstleistung auf.

Weiter mag ich technisch nicht auf die Lampe eingehen, hier wurde schon viel geschrieben von Leuten die mehr Ahnung haben als ich.

Ob man die ganzen Leuchtstufen und Programmierung braucht, sollte jeder für sich selber entscheiden.
Ist sie Anfängertauglich, ein ganz klares Jein. Natürlich kommt man auch als Anfänger gut mit ihr zu recht,
aber m.M.n. sollte derjenige schon mehr Flashie sein, als der Normalsterbliche.

Abschließend ist zu sagen, daß es eine rundum gelungene Lampe ist. Vor allem als EDC ist sie natürlich prädestiniert.


Andreas
 
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nignagger

Flashaholic
28 Oktober 2012
115
76
28
Siegen
Habe auch großes Interesse an der SC52. Scheint ein feines Lämpchen zu sein! :)
Ich besitze allerdings schon die Olight S10...
Hat vielleicht jemand von euch beide Lampen und kann den Beam mal vergleichen.
Würde gerne wissen, ob sich die Anschaffung der SC52 lohnt...

Danke :thumbsup:
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.106
27.460
113
NRW
- AA gegen CR123A
- die SC52 ist heller und hat die weniger grünliche Lichtfarbe
- SC52 hat mehr als doppelt soviele Helligkeitsabstufungen
- S10 haftet durch Magneten an Metallflächen

wegen des beams muss ich nochmal nachsehen. Ich würde keine von beiden abgeben wollen. Jede ist auf ihre Art klasse.
 

h!fisch

Flashaholic**
21 November 2012
1.832
469
83
RCR123 sind keine 16340er LithiumIonen-Akkus im herkömmlichen Sinne. Die Spannung der RCR123 liegt bei 3,0V und ist somit nicht riskant für den Treiber.
Chemie: LiFePO4 (soweit ich weiß)

Hier gibts die bspw.

Conrad

Beste Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

Sonnen

Flashaholic**
21 Dezember 2012
2.404
1.338
113
Österreich
Kann bitte jemand etwas zur Hitzeentwicklung mit 14500 sagen.
Kann man die SC52 bis zum Ende damiet laufen lassen oder wird sie zu heiss?
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
1.778
1.304
113
46
Gießen
tino.de
RCR123 sind keine 16340er LithiumIonen-Akkus im herkömmlichen Sinne. Die Spannung der RCR123 liegt bei 3,0V und ist somit nicht riskant für den Treiber.
Chemie: LiFePO4 (soweit ich weiß)

Hier gibts die bspw.

Conrad

Beste Grüße

Schön wäre es wenn es so wäre. Bei LiFePo Beträgt die Nennspannung 3,3V. Das ist leider ein ganz normaler LiIon-Akku mit Diode und Spannungsabfall.
 
  • Danke
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h!fisch

Flashaholic**
21 November 2012
1.832
469
83
Soweit ich weiß, sind diese Akkus bei Conrad keine LiFePO4 sondern kastrierte Li-ion Akkus, von diesen Akkus würde ich grundsätzlich Abstand halten.

Megalodon

Ich auch. Ich wollte nur beispielhaft gezeigt haben, dass es RCR123 auch mit 3,0V gibt und sich hinter dieser Bezeichnung nicht immer 16340er 3,7V LiIonen-Akkus verbergen.
Danke für den Hinweis :)
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
3.076
1.632
113
Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Habe die S 10 Baton selber zu Hause und im Moment
habe ich die eigentlich immer dabei. Ich mag übrigens die
Lichtfarbe ganz gerne . Die SC 52 habe ich gestern bestellt und
werde die beiden gerne mal genauer mit einander vergleichen.
Vielleicht trau ich mir dann auch mal ein paar Beamshots zu.
Allerdings weiss ich nicht wann die Lampe kommt
weil beim Lampentroll gerade keine vorrätig sind.:weinen:

Aber trotzdem müsste sie bald kommen.:freu::thumbsup::freu:
 
27 Juli 2011
40
15
8
Ist also endlich angekommen :thumbsup:

Gratuliere und viel Spaß, ich warte noch auf die nw Serie.

LG,
Tek
Gibts irgendwo informationen zur SC52w? Mir wäre die auch lieber, aber auch auf der Homepage von Zebralight unter "Compare all Models", wo ja oft auch noch nicht erhältliche Modelle drinstehen, wird die nicht aufgeführt.

Ich will warten, die Frage ist, wie lange halte ich durch :)