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meine Akkus-Ladegeräte-Verständnisfrage

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  #1  
Alt 20.10.2011, 12:00
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Standard meine Akkus-Ladegeräte-Verständnisfrage


Hallo zusammen.

Ich habe einmal meine Schränke und Schubladen durchforstet und bin dabei auf folgende Akkus und Ladegeräte gestoßen.

Akkus
Sanyo Eneloop 1.2V 2000mAh (min 1900mAh) (0.3C = 600)
Ansmann 1.2V 2400mAh (0.3C = 720)
Topcraft 1.2V 2300mAh (0.3C = 690)
Tronic 1.2V 600mAh (0.3C = 180)
Hähnel 1.25V 2700mAh (0.3C = 810)

Ladegeräte
Ansmann POWERline 4 traveller (4x 1.45V 700mA / 200mA 4x 1.0VA)
GP Power Bank (2x 1.4V 900mA or 4x 1.4V 450mA)
Tronic (4x 1.2V 120mA)

Soweit ich das verstanden habe, sollen NiMH Akkus mit 0.3C-1C geladen werden.
Also ist es sinnvoller, die Sanyo Eneloop, Ansmann und Topcraft im Ansmann Gerät auf allen 4 Schächten laden und im GP Power Bank Gerät nur auf 2 oder?
Das Tronic Gerät am besten garnicht verwenden?

Gruß
Dominik

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  #2  
Alt 20.10.2011, 22:57
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Ich hänge mich gerade mal an die Frage mit an, da ich kaum noch NiMH nutze (bin ein Li-Ionen Hauptnutzer), aber Freunde eben noch mit AA Akkus arbeiten und ich ab und zu auch mal was lade (Eneloop 1900mAh und Aldi Akkus mit 1700mAh [laut Aufdruck - Laden 9Std./270mA].

Ist da suboptimal, wenn folgendes Ladegerät nutze: Rayovac PS1C - Ausgangspannung: 2V 200mA x 4.

Das Laden dauert halt lange, aber bisher dachte ich: Wenig Ladestrom dauert hält länger, ist aber nicht schädlich für den Akku. Ist diese Annahme falsch (da unter 0,3C)?
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  #3  
Alt 21.10.2011, 08:17
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@recon: ich würde nur das ansmann verwenden, weil die anderen keine einzelschacht-überwachung haben, wenn ich das richtig sehe...da wird der ladestrom zweitrangig ;-)

@buwuve: schädlich nicht, da du die akkus mit 200mAh nicht wirklich überladen kriegst, falls die ladeende-erkennung nicht sauber funktioniert.
meine meinung: weiter so laden und keinen kopp machen ;-)
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Recon83 (21.10.2011)
  #4  
Alt 21.10.2011, 08:59
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Wo bei man bei max. 200mA Ladestrom die Selbstentladung des Akkus im Auge behalten sollte.

Nicht dass es dir wie mit einem alten Camaro an der Tanke geht: wenn man da beim Betanken den Motor nicht ausmacht, dann wird der Tank nie voll.

Gruß Walter
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  #5  
Alt 21.10.2011, 09:19
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Die Sache steht und fällt mit der Art der Ladeschlusserkennung bzw. Ladeendabschaltung des Ladegerätes. Unter 0.3C steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Lader, die mit Minus-Delta-U o.ä. arbeiten, den Ladeschluss nicht einwandfrei erkennen. Insbesondere dann, wenn der Akku schon etwas älter ist. Die Folge ist dann, dass der Akku überladen wird. Und Überladung mag ein NiMH-Akku gar nicht, er reagiert darauf mit irreversibler Schädigung, sprich mit kürzerer Lebensdauer. Tiefentladung (deutlich unter 1,0 V) mag er übrigens auch nicht.

Läd man den Akku also bei kleiner 0.3C, sollte man zeitgesteuert abschalten. Und zwar möglichst früh, um ein Überladen zu vermeiden. Phi mal Daumen würde ich sagen: Kapazität / Ladestrom = Ladedauer. Dabei wird der Akku u.U. nicht ganz voll, das ist die Schattenseite, aber er geht auch nicht flöten. Zeitgesteuert heisst übrigens immer, dass der Akku vorher vollständig entladen werden muss.

Ein Ladestrom von 0.1C und kleiner hat den Charme, dass der Akku bei diesem Strom eine Überladung verkraftet, da er nach der Vollladung die weiterhin zugeführte Energie chemisch abbauen kann. Auch hier Phi mal Daumen: Läd man bei 0.1C für 16 Stunden, ist der Akku voll und wird nicht übermässig belastet.

Viele Grüsse
Marc
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  #6  
Alt 21.10.2011, 09:24
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Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
Wo bei man bei max. 200mA Ladestrom die Selbstentladung des Akkus im Auge behalten sollte.

Nicht dass es dir wie mit einem alten Camaro an der Tanke geht: wenn man da beim Betanken den Motor nicht ausmacht, dann wird der Tank nie voll.
Ein Akku ist kein Camaro. Das wir definitiv nicht passieren. Als Erhaltungsladung würden 10mA reichen.

Viele Grüsse
Marc
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ChaoZ (21.10.2011)
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