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Großer Eneloop-Test

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  #51  
Alt 19.06.2011, 15:37
Benutzerbild von hotte1111
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Zitat von realive Beitrag anzeigen

Und die Frage von hotte1111, ob man eine XM-L LED in voller Leistung mit zwei dieser Zellen betreiben kann, kann man nun beantworten: Nein!

Diese LED benötigt bei Vollast min. 10 Watt, dazu muss man noch die Treiberverluste dazuzählen (sagen wir mal 20 %), das macht dann 12 Watt.
Also müsste jede Zelle mind. 6 Watt leisten!
Bei einem Entladestrom von 6,0 A brechen beide Zellen fast sofort auf 1,0 V Spannung ein, das sind dann gerade diese 6 Watt, die dann aber auch nur wenige Sekunden geliefert werden können!

Ich hoffe hiermit nun einige Fragen beantwortet zu haben!
Horst hatte tatsächlich recht.
Ich habe nun Eneloop sowie Eneloop XX in gebrauch.

Bei der XML LED kommt mit normalen Eneloops sehr wenig Licht raus, außerdem gibt es keie möglichkeit zwischen den Stufen zu schalten. Bei den XX kommt etwas mehr Licht heraus, jedoch deutlich weniger als bei der XP-G LED.

Die XX sind schon tolle Dinger. Sie halten mit dem XP-G Dropin deutlich länger als die normalen Eneloops (mache später noch einen kl. Thread zu Batterielaufzeiten auf.).
Danke nochmal für die Hilfe.

Aufgrund deiner Langzeiterfahrungen mit den 2700er werde ich mir später noch mehr XX besorgen. 500 Zyklen sind verdammt viel. Und damit bin ich nun komplett von den Selbstentladern wie Sanyo 2700, Varta Professionell 2700 und Co. weg.

Gibt es eigentlich eine Liste, bei welcher Spannung wieviel Kapazität in einer Eneloopzelle vorherrscht?

Zum Beispiel bei 1,34 Volt = 89%

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  #52  
Alt 27.06.2011, 20:53
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Hallo Leute,

Ich habe letztes Wochenende den letzten Satz der Testakkus nach 180 Tagen Lagerung entladen.

Die Ergebnisse findet ihr wie immer in der Tabelle am Anfang des Threads!

Ehrlich gesagt hat mich daß Ergebnis ein wenig überrascht.
Zwischen der Selbstentladung der Eneloop der ersten und zweiten Generation gibt es kaum einen Unterschied.

Die Entladerate der Eneloop XX ist tatsächlich etwas höher als die der Standartversionen, aber der Unterschied ist nicht wirklich groß.

Extrem überrascht bin ich davon, daß die Sanyo 2700 mAh eine gleiche/leicht geringere Selbstentladung zur Eneloop XX haben!
Allerdings kann man auf den folgenden Entladediagrammen erkennen, daß die Sanyo 2700 eine nicht so gute Spannungslage aufweisen, wie die Eneloop XX.
Da seit dem vorhergegangenen Leistungstest
mit hohen Entladeströmen klar ist, das die Sanyo 2700 auch hier den Eneloop XX nicht ebenbürtig sind, sind für mich die Eneloop XX eindeutig die Testsieger.
Insbesondere da der Kapazitätsvorteil der 2700er nur bei knapp 100 mAh liegt.
Zwar sind die 2700er billiger, aber für Hochleistungstaschenlampen ist die höhere Spannungslage/Hochstromfähigkeit der Eneloop XX sehr viel wichtiger.

Hier nun die Entladediagramme (ein Vergleichsdiagramm zwischen den Eneloop der ersten und zweiten Generation poste ich nicht, da sie sich bis aufs Haar gleichen).







Ich hoffe dieser Test kann euch etwas mehr Sicherheit bei zukünftigen Kaufentscheidungen bringen!
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  #53  
Alt 05.02.2012, 00:19
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Hallo,
danke für diesen tollen Test. Ich verwende derzeit nur die normalen eneloops der neuen Generation. Da ich diese auch im Sensor von meinem Außenfühler
für das Thermometer habe würde mich mal interessieren in wie weit diese
Akkus Minusgrade vertragen können. Derzeit messe ich Minus 12 Grad, was ja auch bedeutet das die Akkus diese Temperatur aushalten müssen. Mache ich mir die Akkus damit kaputt, oder ist einfach nur die Kapazität kleiner?

MFG
Sven
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  #54  
Alt 05.02.2012, 17:47
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Also kaputt gehen die Akkus von der Kälte nicht, habe meine Eneloops AAA in meinem Temperaturfühler draußen auf der Terasse seit ca. 4 Jahren, wenn sie leer sind werden sie kurz nachgeladen, ansonsten laufen sie einwandfrei.
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  #55  
Alt 05.02.2012, 18:17
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Etwas OT da nicht Eneloop: Ich hab in meinem Funk-Außensensor (Temperatur+Luftfeuchte) seit fast 4 Jahren 2 AAA Energizer Lithium L92 drin und musste noch kein einziges Mal Batterien wechseln - Akkus würde für solche Anwendungen nicht nehmen.
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  #56  
Alt 05.02.2012, 19:01
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Zitat:
Zitat von light-wolff Beitrag anzeigen
Etwas OT da nicht Eneloop: Ich hab in meinem Funk-Außensensor (Temperatur+Luftfeuchte) seit fast 4 Jahren 2 AAA Energizer Lithium L92 drin und musste noch kein einziges Mal Batterien wechseln - Akkus würde für solche Anwendungen nicht nehmen.
Nach meiner kurzen Recherche kosten AAA Eneloop und LR92 genau gleich viel (ca. 7-10€/4stk.). Wo liegt dann der Vorteil zur LR92?
Man muss halt ca. doppelt so oft wechseln, bzw. laden. Ob ich jetzt nach einem Jahr oder nach 3 Jahren mit LR92 wechsel.

Wenn das Gerät mal kaputt geht, kann ich die Eneloop noch x-Jahre für anderes weiter verwenden!
Die LR92 werden entsorgt, erzeugen Müll! Die Eneloops halten einfach noch ewig.
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  #57  
Alt 05.02.2012, 19:20
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Zitat:
Zitat von light-wolff Beitrag anzeigen
Etwas OT da nicht Eneloop: Ich hab in meinem Funk-Außensensor (Temperatur+Luftfeuchte) seit fast 4 Jahren 2 AAA Energizer Lithium L92 drin und musste noch kein einziges Mal Batterien wechseln - Akkus würde für solche Anwendungen nicht nehmen.
Normale Akkus wären früher für mich bei solchen Anwendungen wo nicht viel
Energie gebraucht wird wegen der hohen selbstentladung auch nicht in Frage
gekommen. Seit dem es die Eneloops und vergleichbare gibt versuche ich
die überall wo es nur geht einzusetzen. Mittlerweile habe ich auch auf dem Datenblatt gesehen das die Minusgrade kein Problem sind.
Lithium Batterien sind aber durchaus ne Alternative. Bei den Rauchmeldern die wir von unserer Firma aus montieren sind 9V Block Lithium Akkus drin, und die haben ne Laufzeitgarantie von 10 Jahren!
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  #58  
Alt 05.02.2012, 20:13
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Zitat von hotte1111 Beitrag anzeigen
Ob ich jetzt nach einem Jahr oder nach 3 Jahren mit LR92 wechsel.
Hauptsächlich, dass ich nicht so oft an die unzugängliche Stelle klettern muss wo der Sensor sitzt .
Eine Alkaline hat an dieser Stelle gerade mal 1 Sommer gehalten, im Winter bei -10°C hat sie dann versagt. Die L92 sind jetzt in ihrem 4. Winter. Im Sommer heiß (Spätnachmittags kommt da die Sonne hin, locker mal 40-50°C, leider habe ich keine Möglichkeit, den Sensor anderswo anzubringen), das ist schon hart für eine Batterie, die Lithium sind unter solchen Bedinungen einfach zuverlässiger. Für drinnen sieht das wieder ganz anders aus.
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  #59  
Alt 05.02.2012, 20:52
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Ist schon erstaunlich was die Lithium Batterien alles können 10 Jahre ist ein Argument. Oder 4x länger als eine Alkali! Allerdings eher, weil wir "faul" sind.
Habe letztens die Batterienanzahl gehört, die wir deutschen jeder Jahr wegschmeißen.... Astronomisch hoch! Kein wunder bei den Billigbatterien bei Aldi/Ebay und Co.
Ein Bekannter von mir will seine sch.... Batterieverschwendung nicht gegen sinnvolle Akkus austauschen, weil er zu faul ist und lieber an der Theke im vorbeigehen schnell neue kauft.

Hehe ein Hoch auf die Eneleoops
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  #60  
Alt 05.02.2012, 21:25
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Zitat:
Zitat von hotte1111 Beitrag anzeigen
Ein Bekannter von mir will seine sch.... Batterieverschwendung nicht gegen sinnvolle Akkus austauschen, weil er zu faul ist und lieber an der Theke im vorbeigehen schnell neue kauft.
Ich wäre zu faul, extra für frische Batterien außer Haus zu gehen. Außerdem habe ich noch einen Rest von Verantwortungsgefühl für die Umwelt und versuche, unnötigen Müll zu vermeiden.
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