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MTE H6-I vs. Fenix TK35

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  #1  
Alt 17.12.2011, 16:48
Benutzerbild von cuxhavener
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Moin,

hier mal ein Kurzvergleich, den ich später noch etwas ergänzen werde.

Größenvergleich


Blick in den Reflektor


Indoorbeamshots mit voll geladenen Akkus


Hier mit sehr kurzer Belichtung um die Helligkeit im Spot vergleichen zu können.


Outdoorbeamshotvergleich, Spotmitte jeweils auf das eingekreiste Haus gerichtet, Entfernung zum Haus etwa 130m
2 zusammengefügte Bilder, jeweils gleiche Kameraeinstellungen:
Belichtung 1/8 Sekunde, ISO 400, Blende F/2,9



Mit voll geladenen Akkus erscheint mir der Spot der MTE H6-I etwas heller als bei der TK35.
Wie es über die Laufzeit ausschaut, werde ich noch testen und dann hier ergänzen.

Fans, von Throwern für nur einen 18650er Akku kommen hier voll auf ihre Kosten.
Sehr schön, dass Markus dafür gesorgt hat, dass es ein Modell gibt, wo auf Geblinke verzichtet wurde
3 verschiedene Helligkeitsmodi sind für mich völlig ausreichend.
Durch den sehr konzentrierten Beam mit dem sehr engen Spot und Spilldurchmesser fällt die Eigenblendung (durch breites Streulicht im Nahberech) beim Anleuchten entfernter Ziele, erfreulich gering aus, was für eine bessere Weitsicht sorgt, da das Auge weniger abdimmt.
Dies ist nach meiner Ansicht für gute Thrower ein sehr entscheidendes Kriterium.

Bei der Strommessung auf high mit voll geladenem 2600mAh AW 18650 Akku hat mein DMM ca. 4 Ampere angezeigt.
Die Helligkeit nimmt mit sinkender Akkuspannung leicht ab, die Stromaufnahme ebenfalls.
Bei einer Akkuspannung von 3,85 Volt habe ich dann nur noch ca. 3 Ampere mit dem DMM gemessen.


Die MTE H6-I hat am Pluspol eine Feder und am Minuspol einen Federnippel.
Das Batterierohr ist großzügig bemessen.
Ich habe verschiedene Akkus getestet, alle passten problemlos, auch geschützte mit Flattop

Scheibe:
Als ich gestern am späten Abend mit der MTE H6-I und dem Hund unterwegs war, ist mir aufgefallen, dass trotz des feuchten und kalten Wetters die Scheibe vor dem Reflektor nicht beschlagen ist, wie es bei einigen anderen Lampen bei diesem Wetter der Fall ist, wenn sie zwischendurch auch häufig nur auf low betrieben werden.
Habe heute dann beim Reinigen der Scheibe bemerkt, dass sie sich wärmer anfühlt und auch anders klingt als bei der TK35.
Vermutlich ist sie aus Kunststoff (Schutzfolie hatte ich bereits abgezogen).
Hatte sie mit Wasser und Pril gereinigt und dann mit einem weichen Tuch getrocknet. Kratzer hatte sie davon nicht bekommen, ich vermute dennoch, dass bei der Reinigung etwas mehr Vorsicht geboten ist, wenn man keine Kratzer mag.
Oder gibt es auch kratzfesten Kunststoff?
Wenn es wirklich Kunststoff ist, dann würde hier vielleicht auch noch Moddingpotential schlummern.
Edit:
Habe die Scheibe ausgebaut um herauszufinden, woraus sie ist.
Ergebnis: Kunststoff
Durchmesser: 42,95 mm
Stärke: 1,5 mm
Ein UCL Glas müsste hier also eine günstige Moddingmöglichkeit sein, um noch ein paar weitere LUX und Lumen vorne raus zu lassen.



Wärmeableitung:
Den Lampenkopf habe ich übrigens sehr fest angezogen, damit zum Einen die LED möglichst nah an den Reflektor rückt und zum Anderen die Wärmeableitung vom Batterierohr zum Lampenkopf möglichst gut funktioniert, denn die Pill ist in das Batterierohr eingeschraubt, folglich erwärmt sich dieses zuerst und man ist auf eine gute Wärmeleitung zum Lampenkopf angewiesen, weil dieser die Kühlrippen besitzt.


Gruß
Klaus


Geändert von cuxhavener (18.12.2011 um 22:57 Uhr) Grund: Textergänzung
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  #2  
Alt 17.12.2011, 16:55
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Wie sieht es draußen mit den beiden Lampen aus?
Werden sich da die Reichweiten die Waage halten?
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  #3  
Alt 17.12.2011, 17:00
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Zitat:
Zitat von MasterofDisaster Beitrag anzeigen
Wie sieht es draußen mit den beiden Lampen aus?
Werden sich da die Reichweiten die Waage halten?
Das werde ich noch testen, wenn es richtig dunkel ist.
Info kommt dann heute oder morgen.

Gruß
Klaus
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  #4  
Alt 17.12.2011, 22:39
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Danke für die Beamshots.

Für nur einen 18650er ist das wirklich nicht schlecht.
Aber für eine super Thrower insgesamt reicht das dann doch nicht ganz.

Gruß Walter
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  #5  
Alt 17.12.2011, 22:43
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Outdoorbeamshotvergleich und Strommessergebnis sowie Angabe zum Batterierohr und Kontakten in Post #1 eingefügt.



Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
Danke für die Beamshots.
Bitte, gern geschehen.

Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
Für nur einen 18650er ist das wirklich nicht schlecht.
Stimmt

Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
Aber für eine super Thrower insgesamt reicht das dann doch nicht ganz.
Ist halt ein Supertrhower in Anbetracht der Energieversorgung und den Abmessungen, aber kein klassenübergreifender Superthrower.
Meine Fenix TK41 kommt z.B. noch weiter.

Gruß
Klaus

Geändert von cuxhavener (17.12.2011 um 22:46 Uhr)
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  #6  
Alt 17.12.2011, 22:45
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4A und eine XM-L T6 - dann könnten die 1.000 Lumen ja doch hinkommen.
Zwar nicht otf, aber immerhin Led-Lumen und keine Fantasiewerte.

Gruß Walter
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  #7  
Alt 17.12.2011, 22:51
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Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
4A und eine XM-L T6 - dann könnten die 1.000 Lumen ja doch hinkommen.
Zwar nicht otf, aber immerhin Led-Lumen und keine Fantasiewerte.

Gruß Walter
Zwischen LED und LED-seitiger Bohrung im Reflektor befindet sich ein Distanzring und somit etwas Abstand.
Es könnte sein, dass der Abstrahlwinkel der LED zu breit ist, um alles Licht durch die Bohrung zu lenken.
An dieser Stelle vermute ich, dass ein paar Lümchen außen an der Öffnung vorbei gehen könnten.
Denn wenn ich eine weiße Zimmerdecke anstrahle, dann wird der Raum bei der TK35 etwas mehr erhellt als bei der MTE.
Ich schätze den realen Output auf etwa 700 Lumen bei vollem AW Akku.

Mein Luxmeter ist leider defekt und das neue noch nicht gekauft.

Aber du hast Recht, die 1000 LED-Lumen könnten dann etwa hinkommen.

Gruß
Klaus
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walter01 (18.12.2011)
  #8  
Alt 17.12.2011, 23:12
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Super Vergleich-Vielen Dank

Du hast recht,für mich sieht es soweit ich es dem Bild entnehmen kann,
auch so aus,wie wenn die LED zu weit drin sitzt.Die Bohrung könnte auch noch größer sein.
Da "verhungert" so einiges.Macht zwar einen abgegrenzteren Spot,aber viele Lumen bleiben auf der Strecke.Wenn die LED perfekt sitzt,macht sie einen größeren Spot und genau so hell.

Gruß Xandre
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  #9  
Alt 18.12.2011, 10:40
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Ist zwar etwas unfair es hier in den MTE H6 Thread zuschreiben, aber was mir hier bei dem Vergleich einmal mehr auffällt:
Die TK35 ist einfach ein geiles Lämpchen und schlägt sich gegen viele unterschiedliche Lampe hervorragend!

Da hat Fenix wirklich ein Prachtstück auf den Markt geworfen!

Gruß Walter
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kbyte (18.12.2011), Vandor (18.12.2011)
  #10  
Alt 18.12.2011, 14:54
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Zitat:
Zitat von walter01 Beitrag anzeigen
...
Die TK35 ist einfach ein geiles Lämpchen....
Da hat Fenix wirklich ein Prachtstück auf den Markt geworfen!
Full Ack

Als ich gestern am späten Abend mit der MTE H6-I und dem Hund unterwegs war, ist mir aufgefallen, dass trotz des feuchten und kalten Wetters die Scheibe vor dem Reflektor nicht beschlagen ist, wie es bei einigen anderen Lampen bei diesem Wetter der Fall ist, wenn sie zwischendurch auch häufig nur auf low betrieben werden.
Habe heute dann beim Reinigen der Scheibe bemerkt, dass sie sich wärmer anfühlt und auch anders klingt als bei der TK35.
Vermutlich ist sie aus Kunststoff (Schutzfolie hatte ich bereits abgezogen).
Hatte sie mit Wasser und Pril gereinigt und dann mit einem weichen Tuch getrocknet. Kratzer hatte sie davon nicht bekommen, ich vermute dennoch, dass bei der Reinigung etwas mehr Vorsicht geboten ist, wenn man keine Kratzer mag.
Oder gibt es auch kratzfesten Kunststoff?

Wenn es wirklich Kunststoff ist, dann würde hier vielleicht auch noch Moddingpotential schlummern.

Den Lampenkopf habe ich übrigens sehr fest angezogen, damit zum Einen die LED möglichst nah an den Reflektor rückt und zum Anderen die Wärmeableitung vom Batterierohr zum Lampenkopf möglichst gut funktioniert, denn die Pill ist in das Batterierohr eingeschraubt, folglich erwärmt sich dieses zuerst und man ist auf eine gute Wärmeleitung zum Lampenkopf angewiesen, weil dieser die Kühlrippen besitzt.

Die Helligkeit nimmt mit sinkender Akkuspannung leicht ab, die Stromaufnahme ebenfalls.
Betrug die Stromaufnahme bei vollem Akku (4,2V) noch ca. 4 Ampere, so betrug sie bei einer Akkuspannung von 3,85 Volt nur noch ca. 3 Ampere.

Gruß
Klaus

Geändert von cuxhavener (18.12.2011 um 15:05 Uhr)
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walter01 (18.12.2011)
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