Die Lampe
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/2748-kleine-taschenrakete-cree-xm-l.html
war zwar beim ersten Einschalten hammer-hell, trotzdem wurde die LED
nicht mit dem maximal moeglichen Strom (Led-Strom, gemessen direkt
an der LED) bestromt, wie eine Messung (XM-L direkt angesteuert -- Eastward
Gehaeuse dazwischen) ergeben hat.
Deshalb habe ich mich mal etwas naeher mit den Verlusten (Led-Strom)
durch den Clicky befasst. Diese betrugen am Anfang etwa 0,5A und
das war mir zu hoch.
Der Clicky ist in einen Messingring gepresst (welcher in das
Lampengehaeuse eingeschraubt wird) und gibt den Strom ueber
2 seitliche Kontakte an diesen ab.
Die Kontakte wurden mit etwas Loetzinn aufgefuettert und der
Kontakt zur Andruckfeder (Clicky-Basis) gesaeubert.
All das hat noch nicht besonders viel gebracht.
Deshalb habe ich den Clicky auseinandergenommen, was in diesem
Fall sehr einfach geht, weil er nur zusammengepresst ist.
Der Clicky besteht aus 2 Teilen: der Basis und dem Schalterkopf
(Kopf)
Die Basis ist die Verbindung zur Akku-Andruckfeder und enthaelt
im Inneren eine Feder, ueber welche der Strom zu einem aufgesetzten
"Hut" geleitet wird. Dieser Hut fuehrt im An-Zustand den Strom ueber
seine Krempe an die obere Kontaktplatte im Kopf ab.
Im Aus-Zustand wird die Krempe etwas von der Kontaktplatte abgehoben.
Im Auslieferungszustand sind alle Teile der Basis nur durch Druck
miteinander verbunden.
Deshalb habe ich im ersten Schritt die Feder mit der Basis und
den Hut mit der Feder verloetet, um dort den Uebergangswiderstand
herabzusetzen. Das hat zwar wieder eine Verbesserung gebracht,
aber der Clicky verlor immer noch etwa 0,3A.
Nochmaliges Nachmessen hat ergeben, dass die Feder dafuer
verantwortlich war. Einzige Loesung: Eine Ueberbrueckung musste
gefunden werden. Diese wurde dann mit einem Stueck Litze realisiert
und mit der Basis verloetet.
Danach habe ich den Clicky wieder zusammengepresst und
erneut gemessen: voller Erfolg---kein Abfall des LED-Stroms mehr!
Der Clicky wurde wieder in das Lampengehaeuse eingebaut
und eine finale Messung durchgefuehrt.
Direkte Ansteuerung der XM-L in High (IMR 16340) = 2,95A
Clicky dazwischen = 2,9A
Das Clicky -Tuning hat´s wirklich gebracht!
Diese Beschreibung sollte dazu dienen, einige Anregungen
zur Optimierung einer Lampe zu geben. Es wird immer sehr
viel ueber verbesserte LED´s und mehr Lichtausbeute
diskutiert und dabei oft vergessen, dass die wahren Effizienzdiebe
oft ganz woanders sitzen, z.B.
--nicht beschichtetes Frontglas
--schlechte Reflektorbeschichtung
--Treiber
--und eben auch die leidigen Uebergangswiderstaende.
Konrad
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/2748-kleine-taschenrakete-cree-xm-l.html
war zwar beim ersten Einschalten hammer-hell, trotzdem wurde die LED
nicht mit dem maximal moeglichen Strom (Led-Strom, gemessen direkt
an der LED) bestromt, wie eine Messung (XM-L direkt angesteuert -- Eastward
Gehaeuse dazwischen) ergeben hat.
Deshalb habe ich mich mal etwas naeher mit den Verlusten (Led-Strom)
durch den Clicky befasst. Diese betrugen am Anfang etwa 0,5A und
das war mir zu hoch.
Der Clicky ist in einen Messingring gepresst (welcher in das
Lampengehaeuse eingeschraubt wird) und gibt den Strom ueber
2 seitliche Kontakte an diesen ab.
Die Kontakte wurden mit etwas Loetzinn aufgefuettert und der
Kontakt zur Andruckfeder (Clicky-Basis) gesaeubert.
All das hat noch nicht besonders viel gebracht.
Deshalb habe ich den Clicky auseinandergenommen, was in diesem
Fall sehr einfach geht, weil er nur zusammengepresst ist.
Der Clicky besteht aus 2 Teilen: der Basis und dem Schalterkopf
(Kopf)
Die Basis ist die Verbindung zur Akku-Andruckfeder und enthaelt
im Inneren eine Feder, ueber welche der Strom zu einem aufgesetzten
"Hut" geleitet wird. Dieser Hut fuehrt im An-Zustand den Strom ueber
seine Krempe an die obere Kontaktplatte im Kopf ab.
Im Aus-Zustand wird die Krempe etwas von der Kontaktplatte abgehoben.
Im Auslieferungszustand sind alle Teile der Basis nur durch Druck
miteinander verbunden.
Deshalb habe ich im ersten Schritt die Feder mit der Basis und
den Hut mit der Feder verloetet, um dort den Uebergangswiderstand
herabzusetzen. Das hat zwar wieder eine Verbesserung gebracht,
aber der Clicky verlor immer noch etwa 0,3A.
Nochmaliges Nachmessen hat ergeben, dass die Feder dafuer
verantwortlich war. Einzige Loesung: Eine Ueberbrueckung musste
gefunden werden. Diese wurde dann mit einem Stueck Litze realisiert
und mit der Basis verloetet.
Danach habe ich den Clicky wieder zusammengepresst und
erneut gemessen: voller Erfolg---kein Abfall des LED-Stroms mehr!
Der Clicky wurde wieder in das Lampengehaeuse eingebaut
und eine finale Messung durchgefuehrt.
Direkte Ansteuerung der XM-L in High (IMR 16340) = 2,95A
Clicky dazwischen = 2,9A
Das Clicky -Tuning hat´s wirklich gebracht!
Diese Beschreibung sollte dazu dienen, einige Anregungen
zur Optimierung einer Lampe zu geben. Es wird immer sehr
viel ueber verbesserte LED´s und mehr Lichtausbeute
diskutiert und dabei oft vergessen, dass die wahren Effizienzdiebe
oft ganz woanders sitzen, z.B.
--nicht beschichtetes Frontglas
--schlechte Reflektorbeschichtung
--Treiber
--und eben auch die leidigen Uebergangswiderstaende.
Konrad
Zuletzt bearbeitet:

Der Schalter selber ist dadurch ziemlich wackelig, längere 16340er passen nicht wirklich und für die Stromleitung kann das auch nicht optimal sein... 