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Review Pioneer II

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  #1  
Alt 27.01.2011, 21:42
Benutzerbild von Bulliman
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Die Pioneer II ist schon ein echter Trumm von einer Lampe, wie der Vergleich mit der Microfire K3500R und der Olight SR91 zeigt.




Die Pioneer II verwendet die gleichen Akkus wie die Warrior Serie und meine L500R V2, was ich sehr gut finde.



Über die Verarbeitungsqualität braucht man auch bei dieser Lampe nicht sprechen - absolut top!


Bei ihrer Größe muss sie schon verdammt viel Licht auswerfen um in dieser Liga bestehen zu können - dazu später mehr.
Sie besitzt drei Leuchtstufen sowie Strobe.
Die Verstellung der Leuchtstufen geschieht über einen sehr (zu) leichtgängigen Drehring am Ende des Lampenkopfes.

In der hellsten Stufe und im Strobe läuft gut hörbar ein Lüfter mit, der scheinbar nicht temperaturgesteuert ist, sondern generell mitläuft.
Die Lampe hat große Luftlöcher und ich glaube nicht, dass sie sonderlich wassergeschützt ist. Aber dazu kann sicher David was sagen.

Die Verstellung des Fokus geschieht über einen (zu) schwergängigen Drehring am Lampenkopf.

Die Tatsache, dass dieser so schwer geht bedingt leider des Öfteren, dass man entweder den Akku losdreht wenn man die Lampe hinten anfasst oder aber die Leuchtstufen beim Fokussieren verstellt, wenn man die Lampe zu weit vorne anfasst.

Nun aber zum Wichtigsten - den Beamshots.



Der Spot ist auch hier quadratisch mit nur wenig Randlicht, dafür aber mit deutlich sichtbaren Linien. Warum der Spot auf dem Foto kreisrund erscheint grenzt an ein Wunder - oder Überbelichtung Ich wollte aber unbedingt mit den gleichen Kameraeinstellungen fotografieren wie bei der kleinen Schwester. Also stellt euch den hellen Fleck einfach quadratisch vor




Zieht man den Spot auf, entsteht nicht nur ein kleines Donuthole, sondern eher ein ausgewachsenen Donut, wie ich ihn noch nie gesehen habe... der helle weiße Ring sieht sehr futuristisch aus.
Draußen im Freien, wo man auf größer Entfernung leuchtet, sieht man das aber quasi nicht mehr.


Zum Vergleich die L500R V2...



...und die Olight SR91. Wobei die Wand und die Nikon hier etwas überfordert war





Auch für den Vergleich draußen habe ich hier auf Entfernung die Olight SR91 genommen, denn dies ist meine beste LED Weitleuchte und der Vergleich mit meiner HID K3500R wäre dann doch etwas unfair gewesen.
Für den Nahbereichvergleich dann die Microfire L500R V2 und diese nur in der vorletzten Stufe - der Chancengleichheit wegen...

Zunächst auch wieder meine Teststrecke als Langzeitbelichtung ohne Lampe. Der weg endet in ca. 180m



Die Pioneer II als Weitstrahler...




...und als Breitstrahler.



Ebenfalls mit identischen Kameraeinstellungen wie bei der kleinen Pioneer, daher ist der Vordergrung auch reichlich übetstrahlt - aber der war auch soooooowas von hell!

Allerdings schlagen sich die beiden Vergleichslampen recht ordentlich.

Die L500R...



..und die SR91,die leider aufgrund des Schneetreibens ihre wahre Größe nicht ausspielen konnte.





Pro:
Akkus modular verwendbar
Verarbeitung absolut makellos
Fokussierbarkeit recht ordentlich
Lichtausbeute für 1200 Lumen sehr gut



Contra:
Wasserdichtigkeit - Lüfter?
Fokussierung sehr schwergängig
Lampe recht schwer und groß
Modusschalter - Drehring sehr leichtgängig
Lüfter läuft generell in großer Leuchtstufe und Strobe



Fazit:
Die Pioneer II streiche ich von meiner Wunschliste. Nicht weil sie eine schlechte Lampe wäre, aber das Gesamtpaket überzeugt mich nicht. Der Unterschied zwischen Breitstrahler und Weitstrahler also der Fokusbereich ist nicht so groß und eindrucksvoll wie bei der kleinen Pioneer I.

Ich muss aber dazusagen, dass ich natürlich von einer ganzen Reihe guter und hochwertiger Lampen, die in meinem Besitz sind, recht verwöhnt bin und ich hier nur meinen subjektiven Eindruck wiedergebe. In dieser Leistungsklasse greife ich dann lieber auf meine "Spezialisten" zurück.


Die Lampen können auf andere Leute ganz anders wirken wie mir mein "Maglite - Nachbar" eindrucksvoll bewiesen hat.

Als ich dem die Lampen vorgeführt habe bekam er nur noch ein "HAMMER..." über die Lippen gestammelt... so unterschiedlich sind eben die Ansprüche und Eindrücke.



Gruß Heiko

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  #2  
Alt 28.01.2011, 14:36
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Hallo Heiko,

danke für deine Vorstellung der beiden Pioneer Lampen.
Der Lüfter in der Pioneer II ist von Microfire getestet worden
und funktioniert selbst im Wasser. Die Lampe ist mindestens
spritzwasser geschützt. Das gilt auch für die Pioneer I.

Ich leite das Feedback ( positiv wie negativ ) an den Hersteller weiter

Viele Grüße

David

Edit: Die Lampen die Heiko getestet hat waren Vorführlampen für die Shot Show, die
Pioneer I + II sind so noch nicht im Verkauf und können von Design und Bedienung abweichen.

Geändert von microfire (28.01.2011 um 14:51 Uhr)
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Bulliman (28.01.2011)
  #3  
Alt 28.01.2011, 14:49
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Hallo Heiko,

das Bild sieht aber nicht so aus, als wäre die Lampe fürs Weitstrahlen bis zum Limit fokussiert. Das kommt in Davids Video ganz rüber:
Pioneer I und II
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  #4  
Alt 28.01.2011, 15:00
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Zitat:
Zitat von amaretto Beitrag anzeigen
Hallo Heiko,

das Bild sieht aber nicht so aus, als wäre die Lampe fürs Weitstrahlen bis zum Limit fokussiert. Das kommt in Davids Video ganz rüber:
Pioneer I und II
Ich vermute mal, daß die Wetterbedingungen bei Heiko einfach nicht optimal waren. Man sieht ja deulich in den Bildern, daß Regen/ Schneefall war.

Gruß FRank
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  #5  
Alt 28.01.2011, 15:02
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Zitat:
Zitat von amaretto Beitrag anzeigen
...das Bild sieht aber nicht so aus, als wäre die Lampe fürs Weitstrahlen bis zum Limit fokussiert. Das kommt in Davids Video ganz rüber...[/URL]


Doch, doch - das war Maximum.

Ich denke die unterschiedliche Darstellung rührt daher, dass die Videocam von David eben in der Belichtung runterfährt und somit nur noch der eigentliche Spot zu sehen ist.

Die DSLR war voll manuell eingestellt und diese Einstellung wurde bei keinem Bild verändert. Daher sieht man hier eben auch das Streulicht, welches die Lampe natürlich auch noch auswirft.


Gruß Heiko
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  #6  
Alt 30.01.2011, 20:07
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Hi,

mal ne blöde Frage: Hast du evtl den Kopf nur in eine Richtung gedreht??? Also zum fokussieren den Kopf ganz angezogen? Kannst nämlich auch den Kopf locker drehen um sie zu fokussieren. Ich habe ja die zweite bei mir....und deine habe ich mit David auf der Messe ja natürlich auch gesehen und sie hatte einen identischen Spot wie meine. Ich denke wenn ich deine Bilder sehe, dass du den Kopf falsch herum gedreht hast um sie zu fokussieren.....in die andere Richtun"überschneidet" sich der Spot auch......und dann wird sie viel enger als man auf deinen Bildern sehen kann. Zwar nicht so eng wie die Pioneer 1 aber auch enorm eng.....ca. 2 Meter Durchmesser auf 20 Meter!
lg.
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  #7  
Alt 30.01.2011, 20:10
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habe gerade nochmal meine angeschmissen....auf eng hat die fast garkeinen Spill. Da hat jede 50 Lumen Lampe mehr....bin mir eigentlich ganz sicher jetzt, dass du sie nicht richtig eng gemacht hast weil es eigentlich genauso wie auf Davids Video aussieht
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  #8  
Alt 30.01.2011, 20:44
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Also ich kann mir nicht vorstellen das ich zu blöd bin an einem Lampenring zu drehen...

Ich habe jeweils "bis an den Anschlag" gedreht.

Bei der engen Fokussierung ist am Anschlag der Spot etwas unscharf gewesen, daher habe ich minimal zurückgedreht, weil ich den Eindruck hatte dann ist der Spot etwas heller.

In Natura hat die Lampe natürlich einen sehr engen Spot - ich schrieb doch schon, dass ich davon ausgehe, dass es eine ziemlich "schonungslose" Aufnahme ist, weil die DSLR das wenige Streulicht erbamungslos darstellt.

Hätte ich die Aufnahme einige Stufen unterbelichtet wäre auf den Bildern nur der enge Spot zu sehen gewesen.


Wirklich gestört hat mich an der Lampe ja eigentlich nur die Schwergängigkeit des Fokussierringes - ist das bei dir auch so?

Die restlichen "Kritikpunkte" bitte nicht auf die Goldwaage legen - es ist eine absolut faszinierende Lampe.

Ich habe aber in der Leistungs- und Gewichtsklasse eben schon Einiges.

Ich bin scharf auf eine kleine fokussierbare Lampe für die abendlichen Hunderunden - da wäre mir die Pioneer I gerade recht gewesen... aber irgendwas ist eben immer...



Gruß Heiko

Geändert von Bulliman (30.01.2011 um 20:48 Uhr)
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  #9  
Alt 30.01.2011, 21:18
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Hi,

also bei mir geht er eigentlich ganz gut zu drehen.....nur das Gewinde ist zu fein und man dreht sehr lange um eine Änderung des Spots zu bewirken. Da sollte ein grobes Gewinde mit evtl nur zwei oder drei Umdrehungen besser sein:-)
Wollte ja auch nicht sagen, dass du zu blöd bist....aber im Eifer des Gefechts vergisst man schonmal was, das kennt man nur zu gut von sich selber
lg.
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  #10  
Alt 30.01.2011, 21:27
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Ist schon okay... hatte doch extra ein gesetzt...


Also das Gewinde ist sicher eine Ursache, die Wasserdichtigkeit mit entsprechenden O-Ringen aber bestimmt die Andere...

In Sachen Verarbeitung macht Microfire eben keine Kompromisse - wenn da wasserdicht oder etwas Ähnliches drauf steht - ist auch wasserdicht drin... jedenfalls soweit ich das von Microfire kenne.

Da nehmen sie sicher lieber in Kauf, dass die Verstellung etwas schwergängiger ist, als dass die Lampe schlechte Kritiken wegen Undichtigkeit bekommt.

David hat ja schon gesagt, dass selbst der Lüfter unter Wasser arbeitet und die Lampe mindestens "spritzwassergeschützt ist", also das finde ich schon bemerkenswert und eine absolut geniale Ingenieursleistung.


Heiko

Geändert von Bulliman (30.01.2011 um 21:30 Uhr)
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