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Review Pioneer I

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  #1  
Alt 27.01.2011, 21:06
Benutzerbild von Bulliman
Flashaholic*
 
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Standard Review Pioneer I


David von Microfire war so nett und hat mir zwei neue Lampen zum Testen geschickt.

Die beiden fokussierbaren Pioneer I und II.

Auf die Pioneer I war ich besonders gespannt, weil ich unbedingt eine Lampe für die abendlichen Hundespaziergänge haben möchte, die fokussierbar ist.
Ich suche also eine Lampe die mit breiter Flächenausleuchtung den Weg direkt vor meinen Füßen erhellt und dann aber auch schnell und einfach fokussiert werden kann um den Hund oder was auch immer mal in 50 - 70m zu erkennen...
200-300 Lumen, so dachte ich mir sollten dafür reichen.




Betrieben wurde mein Testexemplar mit einem 3,6 Volt Akku



Die Gewinde laufen einwandfrei, die Kontakte sind wertig.

Die Verstellung des Fokus erfolgt über federbelastetes Zusammendrücken (ca. 15mm) des Batterierohres. Die Mechanik ist wie von Microfire gewohnt absolut top. Kein Knirschen, Schaben oder Verkanten.

Dennoch ist dieser Mechanismus ein bewegliches Teil und Sand sollte in den Schiebespalt besser nicht gelangen, zumindest würden hierdurch sicher erhebliche Kratzer entstehen.

In wie weit die Lampe trotz des Schiebemechanismus wassergeschützt ist kann ich nicht sagen und habe ich mit den geliehenen Lampen auch nicht ausprobiert.

Eingeschaltet wird die Lampe über den klassischen Tailswitch oder zu gut Deutsch Heckschalter, ebenso wechselt man durch leichtes anklicken des Schalters von der großen in die kleine Leuchtstufe.

Womit ich beim ersten Kritikpunkt wäre. Beim Hantieren mit der Lampe passiert es oftmals, dass man versehentlich den Leuchtmodus von hell auf dunkel oder umgekehrt verstellt, weil man mit dem Finger oder Handballen beim Zusammendrücken (Fokussieren) an den Schalter kommt.

Die Beamshots sind sehr vielversprechend und vom Leuchtbild genau das was ich gesucht habe. Durch das Linsensystem erscheint ein quadratischer Spot, was zunächst ungewohnt aussieht, aber wer sagt denn das ein Spot immer kreisrund sein muss?
Die Spannweite von Eng- auf Flächenfokussiert ist sehr beeindruckend.






Die Lampe ist klein und leicht genug um in der Jackentasche Platz zu finden, wie der Vergleich mit der Olight M21 und der Lumintop TD15 zeigt.



Ich habe als Vergleichslampen für Flächenausleuchtung die M21 gewählt, weil dies meine bisherige Flächenlampe ist. Der Vergleich ist nicht ganz fair, weil die M21 mit wesentlich mehr Lumen verkauft wird, aber jeder weiß ja, dass diese Angaben wohl nicht ganz stimmen können.





Als Referenz für Weitstrahler habe ich in dieser Klasse die TD15 genommen, das ist aus meinem Fundus die mit den besten Eigenschaften in dieser Größe.




Die weiße Wand anleuchten ist natürlich eines - aber draußen sollte die Lampe zeigen wie gut sie ist.

Zunächst meine Teststrecke als Langzeitbelichtung ohne Lampe. Das Ende ist ca. 170m entfernt.




Leider hat unsere Region ihrem Spitznamen "Hessisch Sibirien" mal wieder alle Ehre gemacht uns so fing es pünktlich zur Dunkelheit an zu schneien...

Dennoch hat mich der weite Fokussierbereich der Pioneer I von Anfang an schlicht weg umgehauen - einfach sensationell!!!

Bei dem Schneetreiben kommt das nicht so rüber, aber auf 150m kann man noch alles sehr gut erkennen.




Im Nahbereich eine super große flächige Ausleuchtung - genau so eine Lampe mit dieser Lichtcharakteristik habe ich immer gesucht!!!




Zum Vergleich hier die Olight und dann die Lumintop.







Pro:
Fokusbereich von sehr eng bis sehr weit
Hoher Fertigungsstandard
Makelloses Gehäuse
Lichtausbeute auf Entfernung sensationell für die Größe
Lichtausbeute im Nahbereich sehr gut



Contra:
Oftmals versehentliches Verstellen des Leuchtmodus beim Fokussieren
Normalstellung ist Weitstrahler


Fazit:
Ich werde mir die Lampe trotz meiner Begeisterung nun doch nicht kaufen, weil die Fokussierfunktion für meine Anwendung leider genau falsch herum funktioniert.
Ich brauche zu 90% einen Breitstrahler und müsste daher ständig die Lampe zusammendrücken. Würde der Fokus genau anders herum arbeiten wäre es MEINE Lampe!

Das Ganze mit 100 Lumen mehr und einem geänderten Bedienkonzept, dann stünde dem neuen Ferrari für David nichts mehr im Wege, ihr würdet ihm die Lampen aus den Händen reißen und meistbietend kaufen...

Wenn Microfire wenigstens eine Arretierung der Fokusstufe eingebaut hätte - also z.B. das Batterierohr in beliebiger Position eine viertel Umdrehung verdrehen und es ist fest - das wäre eine Annäherung an den Idealzustand.

Aber auch hier gilt: Dies ist alles meine persönliche Meinung und mein Anforderungsprofil - auch bei dieser Lampe ist meinem Nachbarn die Klappe runtergefallen, weil er sowas G... noch nicht gesehen hat.


Gruß Heiko

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baumaster2000 (03.02.2011), cuxhavener (27.01.2011), djmykemyers (27.01.2011), femto (27.01.2011), Fibo (08.02.2012), FrankD5 (27.01.2011), Lamba (28.01.2011), Paetzi (27.01.2011), Sternwanderer (28.01.2011), sts (28.01.2011)
  #2  
Alt 27.01.2011, 21:07
Benutzerbild von cuxhavener
Super-Moderator & stv. Admin
Flashaholic***
 
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Super Review, vielen Dank dafür
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  #3  
Alt 27.01.2011, 21:54
Benutzerbild von Bulliman
Flashaholic*
 
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Zitat:
Zitat von Galeodes Beitrag anzeigen
... aber nun komm ich doch ins Grübeln
besonders was den Focus betrifft...

Moin Stefan,

also den Fokus fand ich jetzt eher beeindruckend, dafür das die Lampe wohl nur so 240 Lumen hat kommt sie richtig weit...

Ich empfehle dringend "selber testen"!!! Wem die Schiebebedienung passt - der bekommt eine absolut universelle Lampe.


Gruß Heiko
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