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MAG-LED Upgrade Module

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  #1  
Alt 26.12.2010, 10:47
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Hallo,

die Zeit der original MAG-LED Upgrade Module scheint abzulaufen. Auf der Maglite-Homepage findet man den Hinweis, dass die LED-Upgrade Module nicht mehr lieferbar sind.

Der Vorteil: Lagerbestände werden abverkauft. Z. B. bei Amazon bekommt man das Upgrade-Modul zu einem relativ moderaten Preis von 22,98 EUR. Also habe ich nicht lange überlegt und mir ein Modul bestellt, um meine 3D aufzurüsten.

Ich bin gespannt, wie mir die Lampe nach dem Umbau gefallen wird.

Gruß
Gerald


Geändert von Weyershausen (26.12.2010 um 12:50 Uhr) Grund: Bild entfernt
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  #2  
Alt 26.12.2010, 11:18
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Zitat:
Zitat von Weyershausen Beitrag anzeigen
...
Ich bin gespannt, wie mir die Lampe nach dem Umbau gefallen wird.

Gruß
Gerald
Auf jeden Fall einen Tick heller und mit richtig langer Leuchtdauer. Ich hab's in einer 4D...

Wenn man nicht dem Lumen-Wahn verfällt, kann man damit - wie in den letzen 30 Jahre - sehr zufrieden sein.
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  #3  
Alt 26.12.2010, 12:28
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Da hätte ich dir aber eher empfohlen, für 25 € eine neue ML 2D LED im Angebot zu kaufen und die alte 3D mit Glühfadenlampe weiterzubetreiben, eventuell für 5-7 € eine Original-Xenon-Lampe einzusetzen, und diese z.B. als Notlicht im Auto mitzuführen oder irgendwo im Haus zu deponieren. Ich habe auch meine alte ML 2D gegen eine neue mit fest eingebauter LED getauscht und habe meine alte 4D mit Xenonbirne als Notlampe in der Schlafzimmerschublade.

Geändert von FSt (26.12.2010 um 12:30 Uhr)
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  #4  
Alt 26.12.2010, 12:48
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Hallo FSt,

die ML 2D LED bekommt man tatsächlich schon für unter 25,- EUR. Ich habe das Gefühl, mit den LED-Upgrades verdient sich der Hersteller dumm und dämlich.

Wie sieht denn der Lampensockel deiner ML 2D LED aus? Ist das der gleiche wie bei der Glühbirne?

Gruß
Gerald
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  #5  
Alt 26.12.2010, 13:02
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Hallo Weyershausen,

siehe auch
MagLite 2D LED von Lidl
und
Maglite LED.

Nein, bei der ML LED der 2. Generation ist die LED fest eingebaut und gegenüber dem Tauschmodul weiter optimiert, ebenso wurde der Reflektor optimiert.

Am besten versuchst Du, noch bei Lidl zuzuschlagen.

Wenn Du Dich nun über das gekaufte Tauschmodul ärgerst, versuch doch mal, ob Du es (je nach Anbieter) einfach unkompliziert zurückgeben kannst, viele sind da ja heute recht entgegenkommend. Oder versteiger es bei eBay.

Gruß
FSt
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  #6  
Alt 26.12.2010, 18:44
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Hallo FSt,

wenn ich das in deinem mittleren Bild richtig sehe, ist der Lampensockel auch bei deiner Lampe aus Kunststoff, ebenso wie bei meiner:



Das sehe ich als den eigentlichen Schwachpunkt der Lampe an. Da Kunststoff eine schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt, kann die Wärme der LED nur schlecht an das Gehäuse übertragen werden. Eine metallische Verbindung wäre da viel günstiger.

Das original Upgrade ebenso wie die Nachrüstlösung von Dittmann scheinen eine Temperatursicherung zu haben, welche nach einigen Minuten die Stromzufuhr und damit die Helligkeit herunter regeln. Eine thermisch Koppelung zum Aluminiumgehäuse könnte das verhindern.

Es wundert mich umso mehr, dass Maglite bei extra für den LED-Betrieb konstruierten Lampen diesen Punkt nicht verbessert hat.

Wie ist es eigentlich bei deiner Taschenlampe? Nimmt die Helligkeit nach einigen Minuten ab, sobald die LED eine gewisse Temperatur überschreitet?

Gruß
Gerald
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  #7  
Alt 26.12.2010, 19:33
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Hallo Gerald,

nun bin ich aber platt; habe nämlich dieser Tage schon irgendwo die Behauptung gelesen, die Glühampenaufnahmen bei Maglites seien aus Kunststoff. Dem ist aber nicht so. Sowohl bei meinen alten als auch bei meiner neuen ist die aus Metall.

Es ist schon so, daß die gesamte Schalter-Einheit eine Art Übergehäuse aus Kunststoff hat; Glühlampenhalterung und Schalter-Kontaktteile, Federn etc. sind aber aus Metall. Ich hab schon mal nen Schalter komplett demontiert und grundgereinigt (ML 2D: "set screw" verloren (Schalterbefestigungsschraube)).

Du hast aber insofern recht, als es keine vollmetallene, großflächige Verbindung von Schaltereinheit zum Hauptgehäuse gibt. Die Schaltereinheit wird mit einem Innensechskant-Gewindestift im Batterierohr befestigt (also zumindest eine punktuelle metallene Verbindung, die zugleich die Masseverbindung darstellt).

Das auf den Bildern von vorhin ist eine ML 2D LED vom Januar 2010, die ich dienstlich benötige. Privat habe ich mir vor ein paar Tagen das gleiche Modell mit fest eingebauter LED beim Lidl bestellt (24,99 €). Ich hänge jetzt nochmals Bilder eben dieser neuesten ML 2D LED und meiner 2002er 2D an, die eigentlich schon Turbo-Siggi gehört.

Die Helligkeit nimmt bei dieser LED-Maglites der 2. Generation nicht ab, zumindest konnte ich das in einem Versuch nicht feststellen.

Viele Grüße
FSt

P.S. Gerade aktuell noch mal ausprobiert: Auch nach 30 Minuten Dauerbetrieb keinerlei Abnahme der Helligkeit zu erkennen (das bezieht sich jetzt auf die aktuelle ML 2D LED [2.Generation] mit Varta High Energy Alkaline).
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Geändert von FSt (26.12.2010 um 23:28 Uhr) Grund: P.S.
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  #8  
Alt 26.12.2010, 23:53
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Hallo FSt,

es ist genau, wie du beschreibst. Die LED bzw. Glühlampe wird mit der Überwurfmutter auf ein Messingröhrchen geklemmt. Der thermische Kontakt zu dem Messingröhrchen ist nahezu perfekt. Nur leider läuft das Messingrörchen in einer Kunststoffbuchse, welche die Wärme nur sehr schlecht an das Lampengehäuse weitergeben kann. Wäre die Buchse aus Metall und auch die Anbindung zum Gehäuse metallisch, so könnte die LED ihre Wärme wesentlich besser an das Gehäuse abgeben.

Was für eine Halogenbirne nicht so tragisch sein mag, führt bei den Drop-In-Nachrüst-LEDs zu einem Herunterregeln des Stromes. (So habe ich es jedenfalls in den Amazon-Bewertungen gelesen).

Anscheinend hat Maglite bei den neuen Lampen auf die Regelung verzichtet. Vielleicht hat der Hersteller die Lebensdauer der LEDs als noch ausreichend hoch erachtet; denn bei der neuen Maglite-Generation ist weder die Wärmebelastung der LED gesunken, noch wurde der Wärmewiderstand zwischen der LED und dem Gehäuse verringert.

Übrigens danke für die Fotos!

Gruß
Gerald
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  #9  
Alt 27.12.2010, 00:05
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Hallo Gerald,

gerne. Ich habe zwischenzeitlich auch die Fotos von 2008 wiedergefunden, die ich bei meiner ersten Schalter-Zerlegung gemacht hatte.

Zu meinem P.S. im obigen Beitrag: Ich bin mir ziemlich sicher, daß Maglite sehr lange und ausführlich getestet hat, bevor man die LED-Leuchten der 2. Generation so auf den Markt gebracht hat. Wahrscheinlich war man mit der Auswahl der LEDs hinsichtlich der Leistung auch eher vorsichtig, um Hitzeschäden zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie riskieren, sich mit durchgebrannten LEDs oder geschmolzenen Schaltern/Reflektoren zu blamieren, nachdem sie bestimmt 20 Jahre lang Marktführer waren, ehe die LED-Technologie über den Taschenlampenmarkt hereinbrach und sie sich anfangs so schwertaten...

Gruß
FSt
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  #10  
Alt 27.12.2010, 00:36
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Zitat:
Zitat von FSt Beitrag anzeigen
Zu meinem P.S. im obigen Beitrag: Ich bin mir ziemlich sicher, daß Maglite sehr lange und ausführlich getestet hat, bevor man die LED-Leuchten der 2. Generation so auf den Markt gebracht hat. Wahrscheinlich war man mit der Auswahl der LEDs hinsichtlich der Leistung auch eher vorsichtig, um Hitzeschäden zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie riskieren, sich mit durchgebrannten LEDs oder geschmolzenen Schaltern/Reflektoren zu blamieren, nachdem sie bestimmt 20 Jahre lang Marktführer waren, ehe die LED-Technologie über den Taschenlampenmarkt hereinbrach und sie sich anfangs so schwertaten...

Ich weiß nicht wie und was Maglite da lange und ausführlich getestet hat, aber sicher ist eines: Die Konstruktion der Maglite ist nicht für den Betrieb einer leistungsstarken LED geeignet!
Selbst das 240-Lumen Modul von Dittmann regelt nach ein paar Minuten die Leistung des Moduls ab.
(Dasselbe Modul betreibe ich in einer Amperlite 3D stundenlang ohne daß die Temperaturregelung eingreift, da die Konstruktion der Lampe einen guten Wärmeübergang zum massiven Alugehäuse ermöglicht).

Es gibt kein Leistungsmodprojekt der Maglite, daß nicht als allererstes das Temperaturmanagement völlig umkrempelt.

Die Zukunft der alten Maglite-Konstuktion sieht im LED-Zeitalter wirklich böse aus.


P.S:

Zitat:
Du hast aber insofern recht, als es keine vollmetallene, großflächige Verbindung von Schaltereinheit zum Hauptgehäuse gibt. Die Schaltereinheit wird mit einem Innensechskant-Gewindestift im Batterierohr befestigt (also zumindest eine punktuelle metallene Verbindung, die zugleich die Masseverbindung darstellt).
Das ist tatsächlich der einzige vollmetallene Übergang zum Hauptgehäuse!
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Geändert von realive (27.12.2010 um 00:45 Uhr)
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