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Review Lupine Piko X Duo / 750 Lumen

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Alt 31.12.2011, 18:35
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Hallo zusammen,

beim letzten Review hab ich gesagt: „Ich bin nicht so der Review –Schreiber…“ Hm, bevor ich mich unglaubwürdig mache: So langsam hab ich richtig Spaß daran…

Deshalb gibts heute ein Review der Lupine Piko X Duo, eine kleine aber feine Stirnlampe von Lupine.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Wolf von Lupine, der mir diese Lampe zur Verfügung gestellt hat!
Ich rate jedem sich die Infos auf der Lupine Homepage anzuschauen! Sehr interessant! Lupine Lighting Systems - Faszination - Licht

Nun, das ist sie also, DIE KLEINE:
Amtliche Bezeichnung: Lupine Piko X Duo
Mission: Unauffällig Licht erzeugen

Technische Daten lt. Hersteller:
- 750 Lumen
- 10 Watt Leistung
- 22° Abstrahlcharakteristik
- 2-Fach Linsenarray (2x Cree XM-L)
- 2 Stück (!!!) 1,7Ah SmartCore- Akku
- 2 Stunden Ladezeit pro Akku
- Gewicht: (inkl. Akku am Stirnband) 180g
- Leuchtdauer: 1,15 Std. bei 10W und 1,7Ah-Akku

Der Lieferumfang:
- Piko Lampenkopf
- Stirnband für Piko
- 2 x SmartCore-Akku 1,7Ah (zur Befestigung am Stirnband)
- Ladegerät Wiesel V3, inkl. div. Netzadapter
- Transporttasche

Nach dem Auspacken habe ich mir die Einzelteile mal angeschaut:

Der Lampenkopf: Mann ist das Ding klein! Da man sich ja vorher die technischen Daten angeschaut hat, denkt man erst mal: „Wie soll das mit den 750 Lumen gehen?“
Der Kopf ist sehr sauber verarbeitet, man findet keinerlei Makel. Alles sieht sehr präzise aus. Dann kam mir der Gedanke: „Pixars Wall-E lebt!“ Wenn man als ersten in die XM-L-Augen der Piko schaut denkt man automatisch an den kleinen Müll-Roboter.
Der Lampenkopf fühlt sich sehr wertig und massiv an, alles ist aus Aluminium und fehlerfrei beschichtet. Die feinen Spuren der CNC-Fräse wurden (vermutl.) bewusst nicht beseitigt, und das ist auch gut so!
Der Kopf sitzt in einem Kunststoffhalter, durch den Stirnband geführt ist. Der Kunststoffhalter macht einen relativ weichen Eindruck, das macht auch Sinn, denn er stellt die Verbindung zwischen Stirnband, Kopf und Lampe her. Dennoch wirkt das Zusammenspiel sehr robust und stimmig. Aus einem Video weiß ich, dass zwischen den Verbindungsschrauben (von Lampenkopf und Kunststoffhalter) O-Ringe verbaut wurden, deshalb bewegt sich beim Verstellen der Lampe alles sehr geschmeidig, prima!









Der Taster
der im Lampenkopf integriert ist, ist nicht so ungewohnt und fremd wie bei der Betty: Er ist rund, leuchtet im Betrieb blau und hat einen sehr sauberen, wenn auch festen Druckpunkt. Man weiß (auch mit Handschuhen) sehr genau ob man geschaltet hat oder nicht. Das ist für sehr viele Anwendungen wichtig!
Direkt nach dem Einschalten leuchtet der Taster blau. Egal welche Leuchtstufe man wählt, er leuchtet immer blau.
Zum Einschalten tippt man den Taster kurz an, zum Ausschalten hält man ihn gedrückt (ca. 2 Sekunden).
Aber der blaue Taster kann mehr: Er zeigt mir nach dem anstecken an den Akku die aktuelle Spannung des Akkus an: Die blaue LED blinkt 1x pro Volt, die rote LED blinkt 1x pro 0,1Volt.Bedeutet z.B.: Nach dem anstecken blinkt die blaue LED 7x und danach die rote LED 2x, das heißt der Akku hat eine aktuelle Spannung von 7,2 Volt.






Die Akkus: Also die Akkus sind wirklich klein und leicht. Ein 1,7Ah-SmartCore-Akku hat die Maße ca. 41,8mm x 59mm und ist 22,5mm dick. Die Stromspeicher sind im Prinzip so aufgebaut wie die großen SmartCore-Akkus die ich von der Betty kenne. Aber sie haben keinen „Kopf- und Fußdeckel“. Denn sie werden ja in den Stirnbandhalter am Hinterkopf eingehängt.
Und an dieser Stelle bin ich etwas kritisch: Der Akku wird in eine Halte-Schale eingeschoben, aber er rastet nicht eindeutig ein. Also wenn ich den Akkuhalter am Stirnband mit eingelegtem Akku in die Hand nehme und kräftig schüttele, rutscht der Akku (nach oben) heraus. Hm, das wird wohl in der Praxis nur sehr selten vorkommen, aber ich bin vom Halterkonzept nicht überzeugt. An dieser Stelle denke ich an einen Sportler der zu Fuß „Offroad-Strecken“ zurücklegt, und auch mal größere Absätze herunterspringt. Dabei gibt es kräftige Kopfbewegungen, und der Akku könnte herausspringen.
Diesen Fall werde ich nicht simulieren können, aber ein paar kleine Rastnasen an der Oberkante der Halters hätten diesen Fall ausgeschlossen, und dennoch ein vernünftige Handhabung (Akkuwechsel am Kopf) ermöglicht.
Auf der Homepage habe ich noch erfahren, dass die Akkus sowohl mit einer Schutzschaltung, als auch mit einer Balancerschaltung versehen sind. Das gilt für ALLE SmartCore-Akkus und ist somit als PERFEKT zu werten!
Ich habe hin und herüberlegt welches Set mir besser gefällt: Das Piko X Pro Set mit einem 5,6Ah Akku (den man nicht am Hinterkopf befestigen kann!) oder das Piko X Duo Set mit 2x 1,7Ah Akku.
Am Ende ist mir die Version mit den zwei Akkus sympathischer. Dass der Akku am Hinterkopf sitzt empfand ich nicht als störend, wenn jemandem das nicht gefällt, kann man ja ein Verlängerungskabel kaufen, und der Akku wandert in die Tasche oder in den Rucksack. Dadurch dass man zwei Akkus hat, bringt das auch etwas mehr Sicherheit und Flexibilität.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt’s noch: Ich fände Abdeckstopfen für die Akkustecker sinnvoll. Wenn der Akku einzeln in der Tasche rumpurzelt, ist es nicht zu 100% ausgeschlossen, das ein anderer metallischer Gegenstand die Kontakte kurzschließt, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist. Zudem wäre ein Schutz gegen Nässe bei Transport in der Tasche (Jacke, Hose) gewährleistet. Durch die Schutzschaltung kann an sich nicht passieren, aber dem Akku würde ein Kurzschluss trotzdem nicht gefallen.
Dann gibt es noch insgesamt drei Funktionen, die über die Taste am Akku abrufbar sind: Die Ladestandsanzeige, die Rücklicht- und die Lauflichtfunktion.
Wenn man:
- Einmal auf die Taste drückt, wird der aktuelle Ladestand akustisch und optisch angezeigt. Jede Status-LED bzw. Piep-Ton steht für 20% Kapazität. Also dreimal piepen: 60% Restladung. Am Hinterkopf funktioniert das durch die Nähe zum Ohr ganz prima.
- Zweimal auf die Taste drückt ist das Rücklicht aktiviert, alle fünf Status-LEDs leuchten dauerhaft.
- Dreimal auf die Taste drückt wird das Lauflicht aktiviert. Je nach Anwendung durchaus praktisch!






Das Stirnband ist mit einer Breite von 26mm wesentlich schmaler als das von der Betty, aber dennoch komfortabel. Die Lampe auf der Stirn und der kleine Akku am Hinterkopf balancieren sich prima aus. Wenn man das Band an den Verstellmöglichkeiten gut ausgerichtet hat, ist es angenehm zu tragen.
An dem Stirnband sind zwei Kabelhalter vormontiert die überaus wichtig sind, denn wenn man die Verbindungsleitung vom Lampenkopf vorne zum Akku hinten nicht vernünftig fixiert, geht sie einem schnell auf die Nerven, weil sie herumflattert. Die Halter gefallen mir viel besser als die vom „normalen Betty-Stirnband“, denn die sind viel zu eng für das Kabel. Hier bei der Piko klappt die De- und Montage einwandfrei und sicher, genau wie bei dem „Betty-HD-Stirnband“.
Ansonsten gibt es nichts zu meckern, das Band ist robust und sauber verarbeitet. Zu dem Akkuhalter habe ich ja oben schon etwas gesagt.










Die Verbindungskabel sind genau wie bei der Betty über jeden Zweifel erhaben. Die Leitungen sind hochflexibel und sehr gut verarbeitet. Die Stecker sitzen satt und machen einen sehr zuverlässigen Eindruck. In diesem Set ist kein Verlängerungskabel enthalten, denn es ist ja so ausgelegt, das der Akku immer am Stirnband befestigt wird.






Das Ladegerät ist ein einfaches Steckerladegerät. Die amtliche Bezeichnung ist „Wiesel“. Es kann mit einer Eingangsspannung von 100-240V betrieben werden und hat einen Ladestrom von 1200mA. Zudem werden insgesamt drei Stecker-Adapter mitgeliefert: Euro, GB, USA.
Wenn man den Akku ansteckt leuchtet die LED auf der Vorderseite grün, wenn der Akku voll ist erlischt diese LED.






Die Verpackung ist im Grunde die gleiche wie bei meiner Betty, es wird wieder diese feine Transporttasche geliefert, nur etwas kleiner. Auch hier findet man die verstellbaren Unterteilungen mit Klettflächen, wie sie auch on Fototaschen verwendet werden.






Die Bedienung ist grundsätzlich erst mal sehr einfach: Über die Taste am Lampenkopf wird die Lampe ein- und ausgeschaltet und die Leuchtstufen gewechselt. Wie auch bei der Betty wird über einfaches antippen eingeschaltet und die Stufen gewechselt, zum Ausschalten muss man die Taste für 2 Sekunden festhalten. In der Werkseinstellung stehen 3 Leuchtstufen zur Verfügung, so hat der Normal-User erst mal eine einfache Bedienung mit ausgewogenen Leuchtstufen, und muss nicht zwingend etwas umprogrammieren. Aber er könnte umprogrammieren, und dann stehen ihm folgende Kombinationen zur Verfügung:

- 2 Stufen (10W + 3,5W): Taste halten bis LED 1x rot geblinkt hat -> loslassen
- 3 Stufen (10W + 3,5W + 0,5W): Taste halten bis LED 2x rot geblinkt hat -> loslassen
- 4 Stufen ( 10W + 6W + 3,5W + 0,5W): Taste halten bis LED 3x rot geblinkt hat -> loslassen
- 3 Stufen RVLR (10W + 1W + RVLR): Taste halten bis LED 4x rot geblinkt hat -> loslassen
- 3 Stufen mit alpinen Notsignal (10W + 1W + Notsignal): Taste festhalten bis LED 5x rot geblinkt hat -> loslassen
- 3 Stufen mit SOS (10W + 1W + SOS): Taste festhalten bis LED 6x rot geblinkt hat -> loslassen

Danach kommen weitere Einstellungen:
- Battery low: Taste festhalten bis LED 6x rot und 1x blau geblinkt hat -> loslassen
- Battery high: Taste festhalten bis LED 6x rot und 2x blau geblinkt hat -> loslassen
- Low Start ON: Taste festhalten bis LED 6x rot und 3x blau geblinkt hat -> loslassen
- Low Start OFF: Taste festhalten bis LED 6x rot und 4x blau geblinkt hat -> loslassen

Dazu ein paar Erklärungen:
- RVLR: Das ist ein langsamer Blinkmodus
- Alpines Not-Signal: Alpines Notsignal
- Battery High: Die Akkuwarnung wird sehr früh aktiviert.
- Battery Low: Die Akkuwarnung wird eher spät aktiviert, nützlich wenn ältere Akkus mit geringer Spannungslage, aber noch ausreichend Kapazität verwendet werden.
- Low Start ON / OFF: Hier kann man wählen, ob die Lampe immer mit der niedrigsten Stufe einschaltet (Low Start ON) oder in der höchsten.

Der Reservetank ist eine Funktion des Treibers. Wenn der Akku leer ist (rot und blau blinken abwechselnd, Scheinwerfer blinkt) steht nach dem erneuten Einschalten der Lampe (per Doppelklick!) eine endgültige Restlaufzeit zur Verfügung. Diese ist abhängig vom Zustand des Akkus, die Lampe wird mit 2W betrieben, bis der Akku absolut leer ist. Dann folgt die Zwangsabschaltung. Die „Reservetank-Funktion“ steht nicht zur Verfügung, wenn die Lampe ausschließlich in der 0,5W oder 1W Stufe betrieben wird.

Zur Leuchtcharakteristik: Also im grunde stellt es sich genauso dar wie bei der Betty: Für mich persönlich (einem schwer erkrankten Flashaholic) fehlt es etwas an Licht direkt vor den Füßen. Bei einer Taschenlampe kann die Art die Lampe zu halten noch variieren, bei einer Stirnlampe nicht. Es kann sein, das ich immer noch von dieser Sonderkombination verwöhnt bin:






Dort waren ja zwei EagleTac P20C2 mit Diffusor und eine Spark ST6-360 montiert. Dadurch war vor den Füßen immer viel Licht. Da empfand ich auch als sehr wichtig, denn nicht immer dreht man den Kopf in die Richtung, in die man (teils auch unbewusst) schaut. Bei der Betty mit ihren 7 XM-L LEDs wäre es möglich 1-3 LEDs für die Nahausleuchtung zu nutzen (z.B. ohne Linse), bei der Piko sieht das anders aus. Somit habe ich auch keine Idee wie man das ändern sollte.
Aber auch hier stelle ich mir wieder selbst die Frage wie ein Otto-Normal-Stirnlampen-Nutzer das sieht. Evtl. klage ich hier mal wieder auf viel zu hohem Niveau…


Allgemeine Bilder zum Vergleich:






Geändert von forest (20.01.2012 um 07:33 Uhr)
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andreas0401 (01.01.2012), archangel (31.12.2011), Bar Centrale (02.01.2012), boesty (31.01.2012), Chewbacca (24.02.2012), cuxhavener (01.01.2012), Fibo (16.01.2012), Frank (01.01.2012), FrankD5 (01.01.2012), helge-seins (04.01.2012), Konrad der Helle (04.01.2012), Lampentroll (20.01.2012), lumen (05.01.2012), Lumenhunter (01.01.2012), Sammler (31.12.2011), tomtetom (31.12.2011)
  #2  
Alt 31.12.2011, 18:35
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Die Messungen:
Laufzeit + Lux:

Daten
- Luxmeter PCE-174
- Standventilator, 50W, 350mm
- Messabstand: 1m
- Lampe immer auf höchster Stufe

Mit dauerhafter Kühlung durch Ventilator:





Start ohne Kühlung, Ventilator EIN nach ca. 15min Laufzeit





Man sieht sehr schön, dass die angegebene Laufzeit von 1:15h mit entsprechender Kühlung erreicht wird. Ohne Kühlung greift die Temperaturregelung massiv ein. Etwas ungewöhnlich finde ich, dass sich die Regelung nach dem Zuschalten des Ventilators nur sehr langsam erholt.

Wärmebildkamera:

Diese Bilder wurden mit einer FLIR i50 gemacht. Um die Eingriffe der Temperaturregelung zu verdeutlichen, habe ich die Bilder parallel zur oben aufgeführten Luxmessung gemacht. Man kann also anhand der Zeitstempel der Bilder die Verbindung zum Laufzeitdiagramm oben herstellen.

Mit dauerhafter Kühlung durch Ventilator:




Start ohne Kühlung, Ventilator EIN nach ca. 15min Laufzeit







Die Beamshots:

Erstmal nur auf die weiße Wand:















Nachtrag 01.01.2012

Vergleich Piko mit und ohne Diffusor:


Auf diesem Bild sieht man den Beam der Piko ohne Diffusor:





Hier habe ich vor die rechte Linse die Diffusorscheibe eine Spark-Lampe gehalten:





Hier folgen später noch Outdoor-Beamshots der Lampe! Da momentan das Wetter einfach nicht mitspielt konnte ich noch kein Bilder machen.



Das Fazit: Man bekommt mit der Piko X Duo ein tolles stimmiges Set, bei dem sowohl Otto-Normal-Verbraucher als auch Flashaholiker auf ihre Kosten kommen.
Die Verarbeitung und Haptik sind wie erwartet klasse, auch wenn man an kleinen Details nachbessern könnte (Akkuhalter, Steckerabdeckungen, evtl. Leuchtcharakteristik)
Der Treiber und das Akku-Konzept überzeugen mich persönlich auf der ganzen Linie. Genau wie bei der Betty ist das starke abregeln bei hoher Gehäusetemperatur die logische Konsequenz aus Gehäusegröße und Leistung. Was mir besonders gefällt sind die Einstellmöglichkeiten (Low-Start, leuchtstufen), hier wird gezeigt was man mit selbst entwickelten Treibern anstellen kann. Im Gegensatz zu vielen anderen Taschen- und Stirnlampen auf dem Markt, bei denen nur High, Low, Strobe und SOS möglich, und im Falle des Strobe nicht abwählbar sind.


Sollte ich etwas vergessen haben, oder wenn jemand was Spezielles wissen möchte oder eine anderen Beamshot sehen will, einfach melden, ich bin für weitere Ideen sehr offen!
Vielleicht werde ich in der nächsten Zeit ein paar neue Bilder hinzufügen…



Auch an dieser Stelle vielen Dank, das ihr bis hier unten durchgehalten habt.

Viele Grüße
Daniel

Geändert von forest (01.01.2012 um 11:22 Uhr)
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andreas0401 (01.01.2012), archangel (31.12.2011), Bar Centrale (02.01.2012), cuxhavener (01.01.2012), Fibo (16.01.2012), Frank (01.01.2012), FrankD5 (01.01.2012), helge-seins (04.01.2012), IDfour (04.01.2012), Lamba (31.12.2011), Lampenkerl (13.03.2012), the_holodoc (01.01.2012), tomtetom (31.12.2011)
  #3  
Alt 31.12.2011, 18:36
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Hier gibt Beamshots unter Tage:


Dazu nochmal der Hinweis: Diese Bilder entsprechen nicht der Realität! Die Bilder sind lange belichtet und nur für Vergleiche geeignet!

Daten: Canon EOS 60D mit Canon 17-55/2,8 USM,

Location 1: Blende 5,6, Belichtungszeit 2,5 Sekunden, ISO 200
Location 2 und 3: Blende 8, Belichtungszeit 2 Sekunden, ISO 200 mit Canon 10-22 USM

Den komplettenm Beamshots-Beitrag mit allen Bilder (aus drei Locations) findet ihr hier: Beamshots unter Tage 6: Lupine Betty, Piko, ET M3C4-Serie, Spark SL6, ST6, Fenix uvm!





















Falls es Fragen gibt, oder jemand animierte Vergleichbilder haben möchte, einfach melden!

Viele Grüße
Daniel


Nachtrag 28.01.2012:

Hallo zusammen,

die Akkus der Lupine Piko X Duo wurden verbessert und das möchte ich euch kurz zeigen.

Nun, an den Akkus wurden aus meiner Sicht zwei Dinge verändert:

1. Es wurden auf der Akkurückseite zwei kleine Rastnasen platziert. Diese greifen in die kleine Öffnung im Akkuhalter. Dadurch sitzt der Akku nun perfekt und sicher.
Hm, aber bekommt man ihn auch wieder heraus? Also auf den bekannten Weg (Akku nach oben aus dem Halter schieben) klappt das nicht mehr, die Rastnasen sitzen sehr gut. Im ersten Moment dachte ich: „Mist, ein Akkuwechsel am Kopf geht nun nicht mehr…“ Das ist aber nicht so! Man muss nur mal kurz einen anderen Weg probieren: Einfach den Akku nach hinten (also von Hinterkopf weg) ausklipsen! Klappt prima!

2. Dann wurde noch was Kleines geändert: Bei dem Akku mit Ladestandsanzeige standen die Prozentzahlen immer auf dem Kopf wenn mal die Lampe auf dem Kopf hatte. Das wurde dann nun auch behoben, sieht jetzt besser aus! Und mir war es beim Review gar nicht aufgefallen…

Hier noch ein paar Bilder:







Und ein Video welches zeigt wie das Ganze funktioniert:

+ YouTube Video
ERROR: If you can see this, then YouTube is down or you don't have Flash installed.


Also insgesamt ist der Akku nun nahezu perfekt. Er sitzt sehr gut im Halter, lässt sich dennoch problemlos entnehmen.
Schön das Lupine so unkompliziert und schnell auf die Reaktionen der Kunden reagiert.

Viele Grüße
Daniel

Geändert von forest (28.01.2012 um 21:35 Uhr)
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  #4  
Alt 31.12.2011, 18:40
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Und wieder ein perfektes Review zu einer genialen Lampe.

Tom
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  #5  
Alt 31.12.2011, 19:31
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Zitat:
Zitat von forest Beitrag anzeigen
Zur Leuchtcharakteristik: Also im grunde stellt es sich genauso dar wie bei der Betty: Für mich persönlich (einem schwer erkrankten Flashaholic) fehlt es etwas an Licht direkt vor den Füßen.
[...]
Dadurch war vor den Füßen immer viel Licht. Da empfand ich auch als sehr wichtig, denn nicht immer dreht man den Kopf in die Richtung, in die man (teils auch unbewusst) schaut. Bei der Betty mit ihren 7 XM-L LEDs wäre es möglich 1-3 LEDs für die Nahausleuchtung zu nutzen (z.B. ohne Linse), bei der Piko sieht das anders aus. Somit habe ich auch keine Idee wie man das ändern sollte.
Aber auch hier stelle ich mir wieder selbst die Frage wie ein Otto-Normal-Stirnlampen-Nutzer das sieht. Evtl. klage ich hier mal wieder auf viel zu hohem Niveau…
Das muss dir nicht peinlich sein. Es ist genau der Grund, der mich zum Selbstbau der XM-L Brille trieb: Entweder Licht vor den Füßen und voraus dunkel. Oder Licht voraus und vor den Füßen dunkel. Ändern kann man das nur mit einem speziell angepassten, asymetisch abstrahlenden Reflektor, den es nicht gibt, oder eben mindestens zwei Lampen. Eine für Nahfeldausleuchtung und eine für Fernsicht. Letzteres habe ich bei der XM-L Brille umgesetzt.
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  #6  
Alt 01.01.2012, 01:41
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Zitat:
Zitat von forest Beitrag anzeigen
Zur Leuchtcharakteristik: Für mich persönlich (einem schwer erkrankten Flashaholic) fehlt es etwas an Licht direkt vor den Füßen.
Mach doch scherzeshalber mal einen Beamshot, bei dem du beispielsweise die Diffusorscheibe deiner Spark Kopflampe vor eine der beiden Linsen der Piko X Duo hältst. Vielleicht löst das ja schon das Problem der mangelnden Nahbereichsausleuchtung. Falls dem so ist, müsste nur noch eine geeignete Befestigung für eine Diffusorlösung gefunden werden, denn falls die Linsen aus Kunststoff sind, würde ich da nix draufkleben wollen.

Eine Alternative wäre, sie würden 2 X-MLs verbauen, eine als LED ohne Optik/Reflektor und eine mit Optik/Reflektor, und die LEDs sollten separat ansteuerbar sein, und sinnvollerweise so ausgelegt sein, dass nicht beide LEDs gleichzeitig voll bestomt werden.

Beim Helligkeits-Laufzeit-Diagramm zu der Messung, bei der die Kühlung nach 15 Minuten einsetzt, finde ich es ehrlich gesagt lausig, dass die Lampe auf gerade mal 10% der Ausgangshelligkeit (also etwa 75 Lumen) runtergeht, das erscheint mir ziemlich übertrieben, denn dabei dürfte kaum noch Abwärme frei werden. Die Art der Regelung der Zebralight H600 ist zwar nicht so ausgefeilt, aber nachdem sie nach 3 Minuten auf die 430 Lumen runtergeregelt hat, soll sie einfach geregelt weiterlaufen. Das würde mir persönlich glaube ich besser gefallen.

Da hast du wieder einen sehr sehr umfassender Test der Spitzenklasse fabriziert .

MfG Frederick
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  #7  
Alt 01.01.2012, 10:20
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Hallo zusammen,

erstmal vieln Dank für euere Feedback!

Zu der Leuchtcharakteristik: Das mit der Diffusorscheibe werde ich mal testen, prima Idee! Sowohl bei der Betty als auch hier bei der Piko ist vor der Kunststofflinse noch ein Glasscheibe.

Zur Temperaturregelung: Ich denke das die Temperaturmessung direkt im Bereich der Elektronik / LED gemacht wird, und da gibt es ohne Gehäusekühlung einen schweren Hitzestau. Deshalb zieht die Regelung die Notbremse. Was ich aber noch schlimmer finde, ist die Tatsache, das die Lampe sehr lange braucht um wieder hochzuregeln. Bei der Betty geht das ratz fatz wenn der Ventilator eingeschaltet wird, hier wird ja nach 20 Minuten mit Kühlung noch nicht wieder die volle Helligkeit erreicht.
Vielleicht hätten dem kleinen Gehäuse ein paar mehr Kühlrippen gut getan.

Gruß
Daniel
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  #8  
Alt 01.01.2012, 11:00
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Zitat:
Zitat von forest Beitrag anzeigen
Sowohl bei der Betty als auch hier bei der Piko ist vor der Kunststofflinse noch ein Glasscheibe.
Für diffuses Licht bestünde also evtl auch die Möglichkeit einfach eine der beiden Optiken zu entfernen. Das dürfte dann erheblich effizienter sein, als eine Optik+zusätzlicher Diffusorlösung zu verwenden.
Da die Optik durch eine Glasscheibe geschützt ist wäre es vielleicht auch eine Überlegung wert Diffusorfolie auf die Scheibe zu packen und jetzt zitier ich mich einfach mal aus einem anderen Thread:
In diesem Thread war mir glaube ich die Idee zum ersten mal aufgefallen: Diffusor für Fenix PD31.

In diesem Thread kannst du exemplarisch für die Fenix TK35 mal einen vorher nachher Vergleich sehen: TK35 + IKEA Diffusor gegen EagleTac T20C2 MKII XP-G R5 + ET Diffusor. Gerade der Durchmesser des diffus beleuchteten Areals vergrößert sich deutlich gegenüber dem Durchmesser des Spills ohne Diffusor.

Hier gibts Bezugsquellen: http://www.taschenlampen-forum.de/su...ugsquelle.html

Ein mögliches Problem sehe ich allerdings in den hohen Temperaturen, die der Lampenkopf erreicht, evtl. schmilzt die Folie da schon an. Auf der anderen Seite sollte sich auch eine angeschmolzene Folie noch rückstandsfrei von der Scheibe bzw von der Anodisierung ablösen lassen, wenn sie abgekühlt ist.

MfG Frederick
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forest (01.01.2012)
  #9  
Alt 01.01.2012, 11:29
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Hallo Frederick,

den Test mit der Diffusorscheibe habe ich gemacht. Die Bilder habe ich in den zweiten Beitrag unter die Wall-Shots gesetzt.

Man sieht schon das sich im rechten Bereich das Streulicht verstärk wenn die Scheibe vorgehalten wird, aber das bringt keine deutliche Besserung. Zudem hat man nur recht mehr Streulicht.

Bei den Linsen handelt es wohl nicht um zwei Einzellinsen, sondern um ein Teil.
Mein Gedanke wäre nun, wenn man die vorhandene Doppellinse an der Unterkante abschleift, sollte doch ein Teil des Lichtes direkt nach unten austreten, oder?

Gruß Daniel
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  #10  
Alt 01.01.2012, 11:42
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Das ist ja mal wieder ein super aufwändiges Review. Danke.
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