NCR18650B Protected - PCB-Test Tiefentladung

froschi

Flashaholic*
7 November 2011
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Magdeburg
Hallo,

ich habe heute zwei 18650-Akkus von HKEquipment erhalten (diese hier), die ja auch schon von HKJ getestet wurden (siehe hier). Anscheinend wurden jedoch andere getestet: Der Raised-Top-Pol ist nicht vorhanden, die heute gelieferten sind Flat-Top-Akkus, sehen aus wie die auf den Produktbildern von Fasttech (hier), sind aber gute 10,- USD teurer...

Naja, habe dann mal einen kurzen Abschalttest bzgl. Tiefentladung gemacht und musste feststellen, dass die Akkus recht spät abschalten, aber zumindest schalten sie ab ;) In den Diagrammen ist die Akkuspannung in Volt unter Last auf der y-Achse und die Zeit in Sekunden auf der x-Achse abgetragen. Der Test startete bereits mit relativ leeren Akkus, um ihn etwas zu beschleunigen ;)

Wie seht ihr die folgenden Werte? - Würdet ihr die Akkus nach diesem einmaligen Versuch ganz normal und vor allem sicher verwenden oder denkt ihr, dass diese beginnende Tiefentladung bereits Schäden an den den Akkus verursacht hat? Schließlich wollte ich :exploLiIon: vermeiden :eek:

Hier der erste Akku:
akku1vspu5b.jpg


Und hier Nummer Zwei:
akku2vyju1y.jpg


Wie ihr seht, hat der erste Akku bei 2,25V abgeschaltet, der zweite sogar erst bei 2,19V ab. Die Last lag zum Abschaltzeitpunkt gemessen bei etwa 3A (Akku #1: 2,93A, Akku #2: 3,03A). Die Last wurde durch einen Widerstand mit 0,56Ohm) erzeugt.

Da der NCR18650B ja offiziell bis 2,5V betrieben werden darf, werden die Werte wohl gerade noch akzeptabel sein. Ich hätte mir aber trotzdem gewünscht, dass die Abschaltung bereits bei 2,4V-2,5V erfolgt...

Viele Grüße,
Froschi
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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denkt ihr, dass diese beginnende Tiefentladung bereits Schäden an den den Akkus verursacht hat?
Ganz sicher nicht.

Zu den Messungen:
Wo wurde die Spannung gemessen? Direkt an den Akkupolen? Wenn nämlich über die Messleitungen Strom geflossen ist (z.B. Spannung am Lastwiderstand gemessen), muss der Spannungabfall an den Übergangs- und Leitungswiderständen berücksichtigt werden. 20mOhm wären das mindestens, macht bei 3A 60mV Messfehler.

Und nehmen wir mal an, dass das PCB auch 25mOhm Widerstand hat, dann bedeutet das, dass bei 3A die Zellenspannung innen um 75mV höher als außen gemessen ist. Und schon werden aus 2,25V 2,30V.

Also alles halb so wild.
Kannst ja mal mit 1A nachmessen, da dritteln sich die Fehler.

2,4V ist die übliche Abschaltschwelle der Protection-ICs. +/- Toleranz.
 

froschi

Flashaholic*
7 November 2011
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Magdeburg
Hallo light-wolff,

schön, dass zu lesen! Die tiefgründige Elektro - Ausbildung fehlt mir dann doch, muss ich immer wieder feststellen ;) Aber man lernt ja immer dazu :thumbup:

Zum Akku-Thema:
Die Spannung habe die ich direkt an den Akku-Polen und nicht am Lastwiderstand gemessen, es könnte aber durchaus sein, dass sich die Übergangswiderstande im Bereich einiger mOhm bewegt haben, da ich keinen perfekt sitzenden Akkuschacht zur Hand hatte, mit Magneten hantiert habe und die restliche Verkabelung über Krokodilklemmen lief... Diese Widerstände hatte ich schon im Hinterkopf, dann aber abschließend doch nicht als so relevant bewertet. An den Widerstand der Schutzschaltung hatte ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht, macht aber natürlich Sinn! :thumbup:

Vielleicht bastele ich demnächst mal an einer Lösung mit besserem Akkusitz, Bananensteckern und/oder verlöteten Leitungen und werde die Messung nochmal wiederholen... Jetzt wartet in den nächsten Wochen aber erstmal die Lernzeit fürs Examen auf mich, sodass die Zeit recht knapp bemessen ist für solche Projekte.

Ich sage Danke für deine Hinweise und für deine Einschätzung bzgl. der Sicherheit der Akkus! :thumbup:


Viele Grüße, Froschi
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Die Spannung habe die ich direkt an den Akku-Polen und nicht am Lastwiderstand gemessen...
Wenn Du mit den Prüfspitzen direkt an den Akkupolen warst, also nicht irgendwo am Halter oder an den Magneten, sondern physisch direkt die Akkupole mit den Spitzen berührt, dann ist das der Idealfall, dann spielen Übergangswiderstände keine Rolle.
 
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froschi

Flashaholic*
7 November 2011
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Magdeburg
Wenn Du mit den Prüfspitzen direkt an den Akkupolen warst, also nicht irgendwo am Halter oder an den Magneten, sondern physisch direkt die Akkupole mit den Spitzen berührt, dann ist das der Idealfall, dann spielen Übergangswiderstände keine Rolle.
Jop, ich war an den Magneten bzw. Klemmen, die Messspitzen haben den Akku nicht direkt berührt... Also doch nicht direkt an den Akkupolen, zumindest die Leitungswiderstände der Verkabelung sollten damit raus sein, bleiben halt noch o.g. Übergangswiderstände. Werde mir mal noch einen größeren (also hochohmigeren) Lastwiderstand zulegen, damit die Ströme geringer werden.
Die beiden Akkus sitzen jetzt im SP2 und werden geladen... Habe auch noch 'nen neuen Eagletac 3400 und einen fast neuen Intl Outdoor 3400 mAh geladen. Mal sehen, ob sich irgendwelche Unterschiede (evtl. auch nur subjektiv) zwischen den Zellen zeigen...
 
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