Ultra Fire Akkus

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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich habe einen 4-er Pack Ultra Fire 4000mAh gekauft und getestet. Das Ergebnis war erschreckend, der Innenwiderstand war zu hoch, die Kapazität viel zu gering. Das einzig gute war die Schutbeschaltung. Sie ist nachträglich als kleine runde Platine unter dem Becherboden angebracht. Im Test hat sie bei 3A Last und 7A Ladestrom abgeschaltet und war nach Wegfall der Last bzw. LAdespannung wieder aktiv. Beim Laden schaltete sie bei 4,23V ab und gab den Akku erst nach abklemmen der Ladespannung wieder frei. Das ist OK. Beim zuschalten von 15V Ladespannung aus dem 30A Labornetzteil schaltete sie sofort ab ohne Schaden zu nehmen. Das war nun eine echte Gewaltbehandlung. Bei 30V wurde die Schutzbeschaltung zur Taschenlampe, sie glühte dunkelrot auf und rauchte ein wenig. Ein kleiner Minuspunkt, sie unterbrach nicht, sondern hatte einen inneren Kurzschluss. Dann ist die Frage, ob erst die Zuleitungen oder der Akku das Spiel beenden. Mit Rücksicht auf meinen Keller habe ichdas nicht weiter geklärt. Aber mehr als 15V aus einem defekten Ladegerät sind weltfremd. Ein durchgebrannter Ladeadapter fürs Auto könnte aber immerhin auf solche Werte kommen.

Zu den Zellen selber:

Zelle Innenwiderstand Kapazität
1 0,15 Ohm 1180 mAh
2 0,26 Ohm 563 mAh
3 0,29 Ohm 872 mAh
4 0,16 Ohm 862 mAh

So habe ich geprüft: Die Zellen habe ich mit einem Ultra Fire WF-139 aufgeladen bis das Ladegerät grün angezeigt hat. Die Spannung der Zelle erreichte dabei 4,20V. Dann habe ich mit 50Ohm und 10 Ohm belastet bis sich eine stabile Spannung einstellte und anschließend den 10Ohm Widerstand abgeklemmt und wieder gewartet bis sich eine stabile Spannung einstellt. Aus der Differnz und dem Strom habe ich den Widerstand errechnet. Dann habe ich die Zelle mit 10 Ohm belastet und die Spannung alle 10 sec mitgeschrieben bis auf 3,5V. Daraus habe ich dann den Strom errechnet und aufsummiert. Nun ist 3,5V noch nciht ganz Ende, aber danach fällt sie Spannung recht steil ab. Unterhalb 3,5V komt nicht mehr viel. Die Werte für den Innenwiderstand zeigen schon, dass da was nicht stimmt. Man könnte das jetzt genau machen und kontrolliert laden und bis 2,5V entladen, aber das spare ich mir jetzt, die Zellen sind nichts mehr.

Als nächstes habe ich mir jeweils 2 St. 4000mAh (schwarz/gold), 3800mAh (rot/grau) und 3000mAh (blau) gekauft. Die Messung des Innenwiderstandes ergab ein ähnliches Bild, es waren 0,4 und 0,45 Ohm. Die eine hielt 50 Minuten, die Andere nur 20 Minuten durch. Bei ca 300mA Laststrom! Also definitiv auch nichts mehr.

Die Blauen hatten 0,27 und 0,3 Ohm, also auch deutlich zu hoch und die 4000er hatten 0,17 und 0,49Ohm. Die Kapazitätsmessung kommt später, aber da erwarte ich angesichts der Innenwiderstände auch nichts Gutes.

Die Werte kommen dann später. Der erste 4000er wird jetzt erst einmal ohne Schutzbeschaltung tief entladen und dann werde ich mal rein schauen, was da drin ist.


Grüße

Uwe
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Schöner Test :thumbup:

Quod erat expectandum, wie der Lateiner sagt ;).

Kann man als Zeitvertreib und Fingergübung machen, habe ich anfangs auch getan, aber irgendwann meine Zeit lieber zum Testen RICHTIGER Akkus verwendet und die Finger von den Xxxxfires gelassen.

Weitere Infos zu Ultrafire-Akkus hier.
Und es gibt ja hier im TLF noch zig weitere Threads zum Thema Ultra- und andere -Fire. Einfach mal Ultrafire 4000mAh googeln.

Eines kann ich betätigen: die PCBs haben auch bei meinen Tests immer funktioniert. Dass ein PCB bei 30V abraucht ist kein Wunder, die verbauten FETs haben auch Spannungsgrenzen. Meistens legieren sie dann einfach durch, also keine Unterbrechung, sondern niederohmige Verbindung. Das passiert auch bei hochwertigen Akkus.

Eine Überstromabschaltung beim LADEN haben die PCBs nicht. Dass sie irgendwann doch abschalten kommt einfach daher, dass die Zellenspannung bei hohem Ladestrom über die Abschaltschwelle steigt.

PS: es gibt bessere Lader als den WF-139 ;)
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
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Waldachtal im Schwarzwald
Hallo,

>Kann man als Zeitvertreib und Fingergübung machen, ....

Wenn man nicht zu viel mit Billigakkus rumexperimentiert, sonst sind die Finger vielleicht irgendwann weg.

>...aber irgendwann meine Zeit lieber zum Testen RICHTIGER Akkus verwendet und die Finger von den Xxxxfires gelassen.

Deswegen habe ich mir jetzt mal 2 St. AW 2900 geordert. Zwischendurch ab ich auch mal hier im Forum gestöbert und einiges über die 4000er UltraFire gefunden. Da die 3800er und 3000er aber auch nicht besser waren, hab ich dann einen UltraFire Thread aufgemacht.

>Eine Überstromabschaltung beim LADEN haben die PCBs nicht.

DAS wollte ich eben wissen. Bei den hohen Innenwiderständen wäre die Ladeschlusspannung bei wenigen Ampere ja schon wegen des hohen Innenwiderstandes erreicht worden. Deshalb habe ich das PCB zwar am Akku belassen, aber den Teststrom nur durchs PCB und nicht durch den Akku geschickt. Und das UltraFire PCB hat bei 7A Ladestrom abgeschaltet, die Spannung war die Leerlaufspannung des Akkus. Der hatte den Entladetest hinter sich, also eine Spannung von irgendwas um 3,7V.

Ich weiß nicht, ob man PCBs einzeln kaufen kann und was sie kosten. Aber man PCBs braucht, kann man sich ja UltraFires billig kaufen, die PCBs abmachen und die Zellen dahin tun wo sie hin gehören (und wahrscheinlich her kamen).


Grüße

Uwe
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Da steht dann aber UltraFire drauf, wenn Dich das nicht stört, drei weitere solche PCBs...
schutzplatine01.jpg

...kann ich anbieten. Aber zwei davon haben anscheinend ein kleines Problem, die Akkuspannungen zweier vollgeladenen Akkus wurde mit den eingebauten Platinen nur noch mit 3,5 bzw. 3,8V angezeigt und beide Akkus haben kaum noch Leistung abgegeben. Nach dem Entfernen der PCBs waren aber überraschenderweise beide Akkus in der Lage eine XM-L mit 2,5 bzw. 2,8A zu bestromen.

Grüsse,
Tekas
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
>Eine Überstromabschaltung beim LADEN haben die PCBs nicht.

DAS wollte ich eben wissen. ... Deshalb habe ich das PCB zwar am Akku belassen, aber den Teststrom nur durchs PCB und nicht durch den Akku geschickt. Und das UltraFire PCB hat bei 7A Ladestrom abgeschaltet
Das ist interessant, muss ich auch mal testen.

Ich weiß nicht, ob man PCBs einzeln kaufen kann und was sie kosten.
Kann man, ebay, ~1,50€ / Stück, und man hat nicht den ganzen Akkusondermüll ;) Die meisten sind aber für wenig Strom.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Jetzt bin ich mit meinen UF Testexemplaren durch. Ich glaub, grße Zahlenkolonnen sind da nicht mehr nötig. Bei allen Akkus, also 6 X 4000er, 2 X 3800er und 2 X 3000er war überall der Innenwiderstand viel zu hoch und die Kapazität viel zu niedrig. Dann habe ich noch einen UF 3800, der zusammen mit einer Lampe geliefert wurde. Auch da das gleiche Bild. Die 3000er hatten eine Gravur "Ultra Fire" am Boden, aber kein PCB. Dazu habe ich dann noch bei ein paar namenlosen Akkus die mit Lampen zusammen geliefert waren mal den Innenwiderstand gemessen. Auch da kamen Werte von 0,2 - 0,5 Ohm heraus. Da drängt sich mir der Verdacht auf, das da in China gar nicht produziert wird, sondern Zellen aus alten Akkupacks z.B. von Notebooks, neu eingeschrumpft werden. Vor den Messungen hatte ic hdas ganze Zeug normal in Gebrauch. Da hatte ich schon mal ab und an den Verdacht, dass der eine oder andere Akku doch recht schnell leer sein würde, aber hätte nicht gedacht, dass es so krass ist.

Jetzt stellt sich mir doch ernsthaft die Frage: Hat schon jemand UF Akkus gesehen, die definitiv OK waren. Also nicht nur Strom geliefert und eine TL zum leuchten gebracht haben, sondern wo das durch Meswerte betätigt wurde?


Grüße

Uwe
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
...Da drängt sich mir der Verdacht auf, das da in China gar nicht produziert wird,...
Neue Zellen werden in China schon auch produziert, aber die werden garantiert nicht für 2-3€ incl Versand an Endkunden verscherbelt.
... sondern Zellen aus alten Akkupacks z.B. von Notebooks, neu eingeschrumpft werden.....
Das ist nicht nur ein Verdacht, sondern Tatsache. Manchmal findet man noch die alten Schweißpunkte an den Zellen. Oder Dellen. Oder Rost. Oder alles zusammen...

Hat schon jemand UF Akkus gesehen, die definitiv OK waren. Also nicht nur Strom geliefert und eine TL zum leuchten gebracht haben, sondern wo das durch Meswerte betätigt wurde?
Ja, Anfang 2011 hatte ich noch mehrfach rot-weiße Ultrafire gekauft, die fast angegebene Kapazität hatten (2400 statt 2600mAh) und guten Innenwiderstand (120mOhm mit PCB). Auch brauchbare ungeschützte blaue UF "2400mAh" hatte ich schon.
Mitte/Ende 2011 scheint das aber irgendwie alles abgestürzt zu sein. Da kam dann die "Billigakkuschwemme". Könnte aber auch nur mein persönlicher Eindruck sein, weil da erst so richtig eingestiegen bin.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Zwei der Händler haben mir anstandslos das Geld zurück erstattet, einer will Ersatz schicken und hat eine Rückerstattung angekündigt, falls der Ersatz nicht OK ist und der vierte will die fehlerhaften zum Prüfen zurück haben. Jetzt habe ich erst mal aus ein paar UF das PCB raus genommen und auf meine Samsung gelötet und bentuze die erst einmal. Die ersten beiden AWs sind unterwegs und sollten morgen kommen. Ic hdenke, ab dann werde ich mich an eine ungewohnt lange Leuchtdauer gewöhnen dürften. Wenn ich mal wieder etwas Zeit habe, werde ich mal ein oder zwei UF aufmachen und Bilder posten. Vorhin hab ich die mal auf die Waage gelegt. Das Gewicht war zwischen knapp über 35gr und knapp an 50gr und zwar unabhängig von der angegebenen Kapazität. Eine hatte ich mal aufgemacht, da war zumindest mal keine kleine Zelle mit Sand drin.

Übrigens: Bei Elkos hat es das auch mal gegeben, Da wurden in China kleine Elkos in große Becher gebaut.


Grüße

Uwe
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Hi,

Ich hoffe, Du weißt, was Du tust, wenn Du direkt auf LiIon-Zellen lötest.
Danke

Die Warnung ist mehr als nur angebracht. Ich kenne zwei Methoden, bei denen man einigermaßen sicher arbeitet: Hinter Panzerglas oder Akkus mit Lötfahnen. IRgendwo weiter oben hatte ich es geschrieben, die Samsung 26F waren welche mit Lötfahnen. Ansosnten geb ich dir recht, das wäe eine recht gefährliche Sache.
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Bilder vom Innenleben

Hi,

jetzt habe ich mal zur Flex gegriffen und 2 UltraFires geköpft. Gleich vorweg: Wer es nachmachen will, sollte sich vorher bewußt sein, was er da in der Hand hat. Die Flex ist nicht ungefährlich, der Akku auch nicht. Also Schutzbrille und Handschuhe sind Pflicht und sicherstellen, dass der Akku entladen ist. Und nicht nur, bis das das PCB abschaltet, sondern wirklich bis Ende. Die Flex war in dem Falle nur ein Feinbohrschleifer von Proxxon mit einer kleinen Trennscheibe.

Ein Akku hatte unter dem UF MAntel noch eine blaue Hülle und als die Unterwäsche weg war, erkannte man erst, was man da vor sich hatte: US18650GR stand drauf, sieht also sehr nach Sony aus. Der Andere trug keine weiteren Kennzeichnungen.

Hier die Bilder vom "Sony", zuerst machte ich den Deckel ab:

UFSony1.jpg


Dann den Boden und eine Schutzfolie:

UFSony2.jpg


Dann kam der andere Akku dran:

UF2.jpg


Und so sieht das aus, wenn der Becher weg ist:

UF3.jpg



Beides waren UF BRC4000mAh. Man erkennt deutlich, dass es zwei vollkommen unterschiedliche Typen sind. Beim einen zähle ich 7 Wicklungen, beim "Sony" zähle ich 21.

Die Bilder habe ich selber gemacht, ich gestatte die unbewchränkte Verwendung für nicht kommerzielle Zwecke. Wer möchte, darf sie gerne verlinken oder besser kopieren, denn sie werden nicht ewig auf dem Server bleiben.


Grüße

Uwe
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
jetzt habe ich mal zur Flex gegriffen und 2 UltraFires geköpft
.....
Beides waren UF BRC4000mAh. Man erkennt deutlich, dass es zwei vollkommen unterschiedliche Typen sind. Beim einen zähle ich 7 Wicklungen, beim "Sony" zähle ich 21.
Sehr aufschlussreich! Das eine war also mal ein guter Akku, vermutlich aus einem Notebook-Akkupack recycelt.
Der andere enthielt schon von Geburt an 50% Luft...

Das bestätigt erneut den Verdacht: "die" nehmen einfach irgendwelche Zellen, die sie gerade kriegen können, ganz egal ob gebraucht oder neu, schweißen PCB und Pluspol drauf, Hülle drüber und ab damit zum Kunden. Ob der funktioniert oder nicht, ist völlig egal. Dass die 4000mAh gelogen sind, müsste sowieso jeder wissen, ich frage mich nur, warum sie sich überhaupt noch verkaufen.
Und es fragt sich: wer ist "die"? Und wer ist eigentlich Ultrafire, und wenn ja, wie viele? :D
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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"die" nehmen einfach irgendwelche Zellen, die sie gerade kriegen können, ganz egal ob gebraucht oder neu, schweißen PCB und Pluspol drauf, Hülle drüber und ab damit zum Kunden.

Auch eine Art von Recycling. Zuerst verschachern wir unseren Elektronikschrott in Billiglohnländer und dann kaufen wir unseren eigenen "Müll" als vermeintliche Neuware wieder zurück. :mad:
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Jetzt gibt es noch mal Fakten. Die Entladekurven, alles mit 10Ohm Last gemacht:

UFEntlad.jpg

Und hier die gemessenen Innenwiderstände:

UF4000_1: 0,16 Ohm
UF4000_2: 0,26 Ohm
UF4000_3: 0,28 Ohm
UF4000_4: 0,18 Ohm
UF4000_5: 0,59 Ohm
UF4000_6: 0,17 Ohm
UF3800_1: 0,40 Ohm
UF3800_2: 0,45 Ohm
UF3000_1: 0,30 Ohm
UF3000_2: 0,25 Ohm

Die einzige Zelle, die ich noch als brauchbar ansehen würde ist die UF4000_6 mit 1740 mAh bei Entladung bis 3,5V. Der Rest ist nach meiner Meinung nicht zu gebrauchen.

Grüße

Uwe
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Oder so naiv sind wie ich. Wie ich die 4 UF Akkus zum Preis von gesamt 11,95 incl. Porto gesehen hatte, hab ich gedacht, hat sich da in der Kapazität und im Preis sooo viel getan, dass es das gibt? NaJa, jeden morgen wacht ein Dummer auf... Bis dahin hatte ich mit Li-Ion noch nicht viel zu tun gehabt. Der zweite Gedanke war dann aber gleich, naja, es gibt ja den Käuferschutz.

Und letztlich gilt immer noch: Selber messen macht schlau.


Grüße

Uwe
 

Night Rider

Flashaholic
20 März 2012
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24
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...ich frage mich nur, warum sie sich überhaupt noch verkaufen.
Die UltraFires werden wohl hauptsächlich von Anfängern und sonstigen Ahnungslosen gekauft, so wie auch ich es vor gar nicht allzu langer Zeit noch war. Da entdeckte ich im China-Shop eine hübsche LED-Funzel, welche ich sogleich haben wollte, dazu dann noch der passende Akku - natürlich derjenige mit der höchsten Kapazität, man will ja möglichst lange Spass damit haben - und zack, schon war wieder ein Pärchen verkauft. Dasselbe dann ein paar Wochen später gleich nochmal. Erst nach und nach, wenn man sich etwas mit der Materie auseinanderzusetzen zu beginnt, versteht man, dass solche Akkus nichts wert sein können.
 
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Simon

Flashaholic**
25 Dezember 2011
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Karlsruhe
Auf den halbwegs bekannten Gadget-Webseiten werden auch immernoch die UF mit 4000mAh empfohlen.. die sind da leider auch relativ Stur.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Wie "gut" sind denn die 2600er,z.B. die grünen ?:S
Alles die gleiche Kategorie ?
Kann keiner sagen weil man nie weiß was man kriegt. Unter "Customer Photos" sind passable Entladekurven, aber 1 Jahr alt. Immerhin ist die Kapazitätsangabe nicht maßlos übertrieben und US$ 9,50 für 2 ungeschützte Noname-Zellen nicht "verdächtig" billig.
 
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rutzki73

Flashaholic*
23 Juli 2012
347
360
63
Berlin
Ultrafire Akkus

Kann keiner sagen weil man nie weiß was man kriegt. Unter "Customer Photos" sind passable Entladekurven, aber 1 Jahr alt. Immerhin ist die Kapazitätsangabe nicht maßlos übertrieben und US$ 9,50 für 2 ungeschützte Noname-Zellen nicht "verdächtig" billig.

Das stimme ich vollkommen zu!

Jeder sollte einmal den Fehler gemacht haben, einen Ultrafire 4000 mAh mit realen >2000 mAh gemacht zu haben. Problematisch (und eventuell gefeährlich) ist es, wenn man 2 Ultrafire 3000 mAh gleichzeitig in einer Lampe verwendet. Der eine wird auf einer gebrauchten Samsung-Zelle und der andere auf einer gebrauchten Sony-Zelle.

Ich denke, dass man bei solchen Produkten Pflichtangaben gesetzlich verankern muss. Auch bei AW 2600 mAh habe ich bereits mal Sanyo 2500 mAh, mal Samsung 2600 mAh gefunden.:mad:
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Gerade kommt die Post ubd bringt mir die noch ausstehenden Ersatzakkus. Die Entwicklung geht schnell voran: 4200mAh steht drauf. Als erstes habe ich das Voltmeter dran gehalten. Der Eine hat 3,95V, der andere null. Kurz ans Netzteil gehalten, es floß Ladestrom. Das PCB hatte wegen Unterspannng unterbrochen, direkt am Akku waren nach dem kurzen Ladeversuch von 1 - 2 Sekunden 1,9V. Den einen Akku werde ich dann mal laden und Testen. Den Anderen besser nicht. Zum messen habe ich die Schrumpfhülle angeritzt, darunter war dann noch ein blauer Schrumpfschlauch.

Wenn der Akku nun nur 1,9V hat, dann heißt das, er wurde entweder in einem früheren Leben ohne PBC tief entladen oder hat schon sehr lange gelegen. Ein solcher Akku ist auf jeden Fall eine erhebliche Gefahrenquelle.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
...Die Entwicklung geht schnell voran: 4200mAh steht drauf.
Völlig veraltet: 5000mAh sind Stand der Technik! :rolleyes::D

Wenn der Akku nun nur 1,9V hat, dann heißt das, er wurde entweder in einem früheren Leben ohne PBC tief entladen oder hat schon sehr lange gelegen. Ein solcher Akku ist auf jeden Fall eine erhebliche Gefahrenquelle.
Exakt 100% ganz genau so ist es. Hinzuzufügen wäre noch: er hat eine so hohe Selbstentladerate, dass er sich in den wenigen Wochen seit "Fertigung" so weit entladen hat. Mit derselben Schlussfolgerung.

Gib bitte unbedingt ALLEN Verkäufern eine negative Bewertung!
Denn
1. bekommst Du dann garantiert das Geld zurück,
2. kannst Du die Bewertung dann revidieren oder auch nicht,
3. wenn die Verkäufer viel Stress mit diesen "Akkus" haben, verschwinden die Angebote vielleicht von alleine.

Auf ebay braucht man nicht zu hoffen - außer man machte ein konzertierte Aktion mehrerer User.
Wenn ebay bei gefälschten "Markenklamotten" ruckzuck durchgreifen kann, warum dann nicht bei potentiell gefährlichen Akkus?
 

Tekas

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23 November 2011
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Aber dafür müßte 'UltraFire' erstmal eine richtige Marke sein;).
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Jetzt habe ich mal schnell einen Kapazitätstest mit dem 4200er gemacht. Zuerst Innenwiderstand gemessen: 0,4 Ohm. Dann den CBA II aud 2A eingestellt und gestartet. Es dauerte nur Sekunden, dann was das auch schon zu Ende: 0,05Ah zeigt mir der Bildschirm.
 
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buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
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Umkreis Heidelberg
[MOD on]
Nicht Forenregelkonformen Teil entfernt
[/MOD off]


Wie Tekas schon geschrieben hat, müsste dafür "Ultrafire" erst mal einen richtige Marke werden und vor allem, müssten da Anwälte des Unternehmens erst mal aktiv werden, wenn Kopien auftreten und damit der Markennamen in Mitleidenschaft gezogen wird. Da aber Ultrafire wohl eher eine Art Übermarke ist, wo alle möglichen Fabriken was zu "beisteuern", wird es da wohl auch keine einheitlichen Qualitätsnormen geben.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
[MOD on]
Nicht Forenregelkonformen Teil entfernt
[/MOD off]
 
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Heute kam auch vom letzten Verkäufer das Geld zurück. Dann dachte ich, jetzt klebst du die Pole ab und entsorgst die unbrauchbaren Altakkus, aber vorher nimmst du noch die PCBs runter, die kann man ja noch mal verwenden. Dachte ich....

UF-PCB.jpg

Die Rückseite ist vergoldet und trägt auch den UltraFire Schriftzug. Das PCB war auf einer 3800er.

Die Verkäufer interessiert es nicht, die verkaufen den Kram munter weiter.


Grüße


Uwe
 
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Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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www.taschenlampen-forum.de
... aber vorher nimmst du noch die PCBs runter, die kann man ja noch mal verwenden. Dachte ich....

Anstatt der Schutzschaltung einfach eine Lötbrücke zu verkaufen ist unfassbar! :mad::mad::mad:

10844


Dagegen ist die Lüge bei der Kapazität ja noch harmlos.

Gruß
Gerhard
 

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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Eben, das mit der Lötbrücke ist nicht ungefährlich. Wenn man dann bedenkt, dass ich einen UF bekommen habe, der unter 2V hatte. Und wenn man sich das PCB ansieht erkennt man, das da Platz für 3 FET ist, 2 Plätze waren man bestückt und der Rest war komplett unbestückt. Ich denke, da hat man den Produktionsausschuß schnell weiter recycelt.

Es ist schon mal gut, wenn man nur Akkus mit PCB verwendet, aber noch besser ist es, die Funktion des PCB auch noch zu Prüfen. Ich kann es, ein paar Andere im Forum können es auch, aber Viele werden es nicht können und müssen dem blind vertrauen.

Allerdings ist es auch ein Grundsatz, das Sicherheitselemente nie im normalen Betrieb ansprechen dürfen, sondern nur bei Fehlfunktion / Fehlbedienung. Das heißt, eigentlich dürfte man nur Taschenlampen verwenden, die rechtzeitig abschalten und dann da auch nur Akkus mit PCB verwenden.

Naja, so einen kleinen Gag habe ich heute noch erlebt: Stirnlampe 600lm mit 14500er Akku 1,2Ah. Der Akku hatte nur 700mAh, aber der Treiber war geregelt und sogar mit Step Up! Zwischen 1,8 und 3,2V Akkuspannung hat er den Strom der LED konstant auf 0,5A gehalten. Bei einem Li-Ion Akku mit 3,2 - 3,8V Spannung, also komplett außerhab des Regelbereiches.
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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Nationalpark Kalkalpen (A)
www.taschenlampen-forum.de
Eben, das mit der Lötbrücke ist nicht ungefährlich.

Diese Aussage halte ich für stark untertrieben!

Es ist schon mal gut, wenn man nur Akkus mit PCB verwendet, aber noch besser ist es, die Funktion des PCB auch noch zu Prüfen. Ich kann es, ein paar Andere im Forum können es auch, aber Viele werden es nicht können und müssen dem blind vertrauen.

Man kann nicht von den Leuten verlangen, dass sie auch noch die Funktion der Schutzschaltung testen.
Überprüfst du bei deinem Auto, ob der Airbag funktioniert?

Viele die hier im Forum mitlesen wissen, dass LiIon-Technik nicht ganz harmlos ist. Dann wird hier in fast jeden Thread (in dem es um LiIon-Akkus geht) empfohlen, man soll einen mit Schutzschaltung kaufen, erkennbar an der kleinen Printplatte am Ende des Akkus.

Und nun, du kaufst einen als geschützt angepriesenen Akku, siehst auch die Printplatte am Ende der Zelle und wirst trotzdem böse verar....!

Solche Dinge kotzen mich echt an. :mad:

Gruß
gerhard
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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113
Langsam bin ich wirklich der Meinung, dass man da gegen etwas tun muss, wenn einer aus Unwissenheit billige UF Akkus kauft ist das eine Sache, dass die aber trotz scheinbarer PCB nicht geschützt sind geht zu weit, da ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Berichte über explodierte Akkus kommen.

Wohlgemerkt heißt es dann: "die Akkus waren geschützt....."

Da geht es nicht mehr nur um Geld macherei sondern das ist für mich schon eher extrem grob Fahrlässig.......

viele Grüße
Megalodon
 

Bagno

Flashaholic**
26 Juni 2012
1.376
734
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Münsterland
da ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Berichte über explodierte Akkus kommen.

Wohlgemerkt heißt es dann: "die Akkus waren geschützt....."

Da geht es nicht mehr nur um Geld macherei sondern das ist für mich schon eher extrem grob Fahrlässig....

Dito!!! Sowas geht garnicht!! Hier sehe ich grobe Fahrlässigkeit...da wird in Kauf genommen, dass unerfahrene User sich mit diesen Dingern die Finger wegsprengen!! Öhm...gehts noch?! Das ist wie Polenböller als Ladykracher zu verkaufen. Ich habe 2 UF Akkus (2600er in Rot mit PCB) aus angeblich gleicher Charge hier...und bin derweil sehr skeptisch denen auch nur einen hauch Vertrauen zu spenden!!! Die hab ich bislang eher nebenbei eingesetzt und funzen auch wohl. Aber auch sicher nicht mit der angegebenen Kapazität!!
Kurz und knapp: Die werden nu entsorgt!!
Chinalotto bei Lampen...ok...aber bei Li-Ion?! Nix da!!
 
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