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Lithium-Ionen Akkus Unterschiede?

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  #1  
Alt 15.02.2012, 10:42
 
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Standard Lithium-Ionen Akkus Unterschiede?


Hallo!

Ich lese hier schon eine Weile im Forum mit, weil ich mir eine Taschenlampe zulegen wollte, die mit 18650er Akkus betrieben wird. Nach dem, was ich hier gelesen hatte über das Gefahrenpotenzial dieser Akku's, hatte ich zuerst gedacht: So was kommt mir nicht ins Haus. Aber mal andersherum gefragt, was ist an diesen Dingern anders als an Kamera/Handyakkus? Ist doch die gleiche Technik? Mein Panasonic Camcorderakku hat 7,4 Volt, sind also zwei in Reihe geschaltete Akku's in einem Akkublock, müsste ja ebenfalls kreuzgefährlich sein, das Teil länger im Lader zu lassen?? Darüber machen sich doch 90% der Leute keine Gedanken und laden über Nacht oder fahren zur Arbeit und Akku bleibt im Lader?!

Ebenso Laptopakku's? 98% der Notebookuser nehmen ihren Akku nicht heraus und betreiben die Teile hauptsächlich am Stromnetz. Ist die Ladeelektronik der Notebooks denn so viel besser als ein Xtar WP 2 II?? Diese habe ich mir schließlich zugelegt, dazu 2 Xtar 18700 (PCB) und zwei Weiss Akku's 2600mAh PCB).

Lampen habe ich folgende:eine Solarforce L2 mit XM-L T6, eine billig XM-L T6 Zoom Lampe aus Honkong (5 Mode, ebay, kann auch mit 3 AAA betrieben werden), eine billig 320 Lumen Lampe von Miracle-Shop (WP-3, 3 Mode kann mit 18650/18700, 3xAAA, 2xRC123 betrieben werden) und zu guter Letzt meine Mini-Maglite mit LED Modul von led4more.de.

Die billige Zoomlampe von ebay ist die hellste, zieht auf high ca. 2,4-2,5A bei vollem Akku (1 Stunde Leuchtdauer), die Solarforce ca. 1,5A. Ich muss sagen, die Billiglampe ist zum Fahrradfahren (mit Uni-Radhalter) bei Dunkelheit einfach top fürs Geld, ebenso die PW3-Lampe, da durch die konvexe Linse (kein Reflector vorhanden) das Licht gleichmäßig verteilt wird und man den Ausleuchtungsbereich stufenlos einstellen kann. Will jetzt hier aber nicht hören: so ein billig-Mist, kauf was ordentliches usw. Habe bewusst diese Teile gekauft und für mich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis. Mein Sohn ist ebenfalls sehr angetan, da seine bisherige Lampe an seinem Rad wie ein Streichholz (5 LED's) wirkt. Zumal beide Billig-Teile auch mit AAA-Akkus sehr hell leuchten und auch ca 1 Stunde auf High!
Und ich brauche keinen Strahler, der Flugzeuge vom Himmel holt!

Was ich mir aber nicht zulegen werde, ist eine Lampe, die mehr als einen 18650 benötigt.
Ach ja, bei der Lampe von ebay waren zwei blaus Ultrafire 2400mAh, diese taugen überhaupt nichts, schaffen gerade mal 1,5A und sind schnell leer.


Geändert von Dagor (15.02.2012 um 14:16 Uhr) Grund: Unpassende Formulierung entfernt.
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  #2  
Alt 15.02.2012, 18:17
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Die blauen Ultrafire sind sehr wahrscheinlich ungeschützte. Aufpassen ist angesagt.
Hatte zuerst auch eine Lampe mit nur 1x 18650. Mittlerweile hab ich n tiny Monster mit 4x 18650.
Musst halt ein "Gefühl" für die Akkus bekommen, dann sind mehrzellige Lampen auch kein Problem mehr.
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  #3  
Alt 15.02.2012, 18:33
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Die proprietären Akkus von Notebooks, Kameras, Handys, etc. sind vor allem deswegen sicherer, weil sie "deppensicher" sind. Versuche doch mal, deinen Notebookakku falschrum einzulegen oder eine fast leere Zelle mit fünf vollen zusammen in Reihe zu schalten. Das geht nicht, weil die Akkus fest in einem Akkupack mit Balancer zusammengebaut sind. Du kannst also nichts falsch machen.

Wenn du weißt was du tust und geschützte Akkus benutzt, sind die auch sehr sicher.
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  #4  
Alt 15.02.2012, 19:02
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Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Aber mal andersherum gefragt, was ist an diesen Dingern anders als an Kamera/Handyakkus? Ist doch die gleiche Technik? Mein Panasonic Camcorderakku hat 7,4 Volt, sind also zwei in Reihe geschaltete Akku's in einem Akkublock, müsste ja ebenfalls kreuzgefährlich sein, das Teil länger im Lader zu lassen?? Darüber machen sich doch 90% der Leute keine Gedanken und laden über Nacht oder fahren zur Arbeit und Akku bleibt im Lader?!

Ebenso Laptopakku's? 98% der Notebookuser nehmen ihren Akku nicht heraus und betreiben die Teile hauptsächlich am Stromnetz. Ist die Ladeelektronik der Notebooks denn so viel besser als ein Xtar WP 2 II??
Nun solange Du bei den besagten Geräten original Zubehör nimmst ist der Akku und die Ladetechnik aufeinander abgestimmt. Spannend wird es wenn Du als Ersatz für einen defekten Akkupack ein billigen kompatiblen Akkus verwendest. Vor Jahren gab es bei ich meine Nokia Telefonen mit Billig China Akkus, da wurden die Mobilfone bestenfalls Heiß, schlechtestenfalls ... *poff*

Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Diese habe ich mir schließlich zugelegt, dazu 2 Xtar 18700 (PCB) und zwei Weiss Akku's 2600mAh PCB).
Die Akkus und den Lader würde ich als durchaus brauchbar einstufen. Dir sollte aber klar sein, dass Deine 18700er Akkus vielleicht für manche Lampen zu lang sind. Akkus zusammendrücken ist nicht gut!.

Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Was ich mir aber nicht zulegen werde, ist eine Lampe, die mehr als einen 18650 benötigt. Ach ja, bei der Lampe von ebay waren zwei blaus Ultrafire 2400mAh, diese taugen überhaupt nichts, schaffen gerade mal 1,5A und sind schnell leer.
Nun da siehst Du auch mit einwenig das Problem, es gibt gute Akkus und weniger gute, bei den Ladern ist es ähnlich. Deshalb sollte man auch seine Ladegeräte immer wieder mal mit einem Meßgerät überprüfen, ob mehr als 4.2V beim Ladeende anstehen oder nicht.
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  #5  
Alt 15.02.2012, 20:03
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Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
...Ach ja, bei der Lampe von ebay waren zwei blaus Ultrafire 2400mAh, diese taugen überhaupt nichts, schaffen gerade mal 1,5A und sind schnell leer.
Für diese "Eigenschaften" sind sie bekannt. Wenn möglich, Lampen immer ohne Akkus kaufen.

In Notebooks etc. werden nur Akkus von Herstellern verbaut, die ein funktionierende QM haben und kontinuierlich gute Qualität garantieren können. Die Akkupacks habe ein integriertes BMS und sind doppelt und dreifach abgesichert. Kein Notebook- oder Handyhersteller kann es sich leisten, hier irgendwas zu riskieren, sonst Produkthaftung, Schadenersatz, Rückrufaktionen, Imageverlust, etc.

Bei den Einzelzellen für Taschenlampen ist das ganz anders. Keiner beschwert sich, wenn der 3€-Akku nach 10x Laden gar nicht mehr geht. Interessiert auch keinen, wenn mal einer etwas spekatakulärer sein Leben aushaucht. Die Verkäufer haben hier nichts zu befürchten - wen will ich auch belangen, wenn mein Akku stirbt, den ich (mehr oder weniger illegal) aus China direkt eingeführt habe, ohne Prüfzeichen, ohne Herstellerangabe? Bin ja selber schuld. Und man kann ja immer noch behaupten, der Anwender habe die Zellen misshandelt, gequetscht, kurzgeschlossen, überhitzt, was auch immer, das wäre kaum zu widerlegen. Deshalb werden schon mal gerne aus Notebookakkupacks recycelte 18650er mit PCB und neuem Schrumpfschlauch versehen und als "brand new 4000mAh" verkauft. Das waren vielleicht sogar mal Qualitätszellen...
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  #6  
Alt 15.02.2012, 20:53
 
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Ja, man kann die Cameraakkus, Notebookakkus usw nicht falsch herum anschließen, das ist klar. Aber wwas ich meine, es wird doch immer empfohlen, die 18650er und ähnliche Akkus nach dem Aufladen aus dem Ladegerät zu entnehmen, damit sie nicht überladen werden! Wie ist das mit den Camera, Notebook und anderen Geräteakkus gleicher Bauweise, dann dürfte man diese ja auch nicht ewig am Netzstrom lassen? In den Notebookakkus z.B. sind doch auch 18650er und ähnliche? Kaum jemand nimmt seinen Akku heraus, wenn das Notebook im Dauerbetrieb am Netz hängt, zumindest habe ich noch keinen gesehen, der das macht. Kamerakkus ist es doch auch so, Akku wird eingelegt und irgendwann entnommen, egal wie lange er schon voll geladen ist.

Und genau das meine ich, was unterscheidet den Ladevorgang der Taschenlampenakkus (18650 etc) von dem Ladevorgang der Geräteakkus? Ist doch ein berechtigter und vielleicht auch interessanter Gedankengang?
Natürlich kann man die Taschenlampenzellen verkehrt herum einlegen, aber darum ging es mir nicht, ich meinte speziell den Ladevorgang und was danach passiert
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  #7  
Alt 15.02.2012, 22:04
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Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Wie ist das mit den Camera, Notebook und anderen Geräteakkus gleicher Bauweise, dann dürfte man diese ja auch nicht ewig am Netzstrom lassen?
Da ist ja auch eine Ladeelektronik im Gerät und eine Überwachungselektronik im Akkupack zwischen dem Netzstrom und den "nackten" Zellen, und die machen den Unterschied.
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  #8  
Alt 15.02.2012, 22:47
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Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Und genau das meine ich, was unterscheidet den Ladevorgang der Taschenlampenakkus (18650 etc) von dem Ladevorgang der Geräteakkus?
Im Prinzip gar nichts.
Das hängt ja alles vom Ladegerät ab. Die Zellen sind praktisch gleich.

Nach Lehrbuch lädt man LiIon mit Konstantstrom bis Ladeschluss-Spannung, dann weiter mit Konstantspannung bis der Ladestrom unter C/50 fällt. Dann schaltet man ab und lädt erst wieder, wenn die Zellenspannung unter z.B. 4,05V fällt. So wird das ein guter Lader für 18650er machen, und ebenso die Ladeelektronik im Notebook oder Handy.

Die Ladeelektronik sorgt dafür, dass der Akku nicht permanent nachgeladen wird, daher kann man ihn im Notebook immer drin lassen. Es verkürzt allerdings die Lebensdauer, den Akku permanent auf 90-100% Ladung zu halten, und das auch noch bei erhöhter Temperatur (Abwärme Notebook). Manche laden deswegen nur bis 90%, d.h. lassen die letzten 10% ungenutzt, machmal ist das auch einstellbar (auf Kosten der Laufzeit).

Bei externen Ladern weiß man dagegen oft nicht genau, was die bei Ladeschluss machen, viele schalten nicht wirklich ganz ab, sondern halten mit geringem Strom den Akku permanent auf Ladeschlussspannung. Das soll man aber nicht, es kostet Lebensdauer. Und es könnte ja auch ein Bauteil im Lader kaputtgehen und der Akku deswegen ungebremst weitergeladen werden, obwohl er längst voll ist. Bei einem geschützten Akku wird dann dessen Schutzschaltung greifen und außer ein Bisschen mehr Stress für den Akku passiert nichts. Ein ungeschützter aber kann im schlimmsten Fall hochgehen. Dieses Risiko vermeidet man, wenn man den Akku nach Ladeschluss aus dem Lader nimmt. Bei einem Lader nach Lehrbuch könnte man einen geschützten Akkus (zweite Sicherheitsebene) aber genausogut immer drin lassen.
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  #9  
Alt 16.02.2012, 10:03
 
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Gestern ist zu meiner kleinen Sammlung noch eine Ultrafire WF-501B mit zwei Trusfire 18650 Akkus (die hier im Forum empfohlenen geflammten) von Dealextreme angekommen. Habe gleich Spannung gemessen: 1. Akku 3.84V, 2. Akku 1,9V !!!

2. Akku ist wohl defekt? Habe ihn mal spaßeshalber in den Lader gesteckt, wird natürlich nicht geladen. Ist vielleicht nur die Schutzschaltung defekt, vielleicht sollte ich mal den Mantel entfernen und die Schutzschaltung auch?

Ach ja, die Trusfire sind nur 1mm kürzer als die Xtar 18700 Akkus. Passen aber problemlos in die Solarforce L2 und die WF-501, die Federn oben und unten haben genug Spielraum ohne dass zu sehr auf den Akku gedrückt wird
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  #10  
Alt 16.02.2012, 12:44
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Zitat:
Zitat von Tigerlight Beitrag anzeigen
Gestern ist ... zwei Trusfire 18650 Akkus (die hier im Forum empfohlenen geflammten) von Dealextreme angekommen.
Welche genau? Link? Es gibt mittlerweile 2 geflammte, die alten mit 2400mAh, und die neuen mit "3000mAh" (real aber weniger). Von letzteren habe ich 4 hier liegen, die in den kommenden 1-2 Tagen getestet werden. Von ersteren gibt es mittlerweile zuhauf Fälschungen, deswegen sind die eigentlich nicht mehr empfehlenswert, außer man hat eine absolut zuverlässige Quelle. Auch Bei DD wurden mit dem alten Label (2400mAh) teilweise ungeschützte oder Recyclingakkus verschickt, es gibt irgendwo 'nen längeren Thread dazu.
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