Lampenanforderungen bei Wald und Wiesenspaziergängen

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
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In der oberen Hälfte des Landes
Hallo,

wenn Jemand eine Kaufberatung für eine Lampe möchte, die auf Wald und Wiesenspaziergängen eingesetzt wird, empfiehlt ihr ja die verschiedensten Lampen, da ist von der Thrunite TN12 über die Thrunite TN36 bis zur Acebeam K40m alles dabei.

Ich habe/hatte ja nun schon ein paar Lampen und habe für mich persönlich festgestellt das ich mittlerweile folgende Anforderungen habe:

- mindestens 2400 Lumen
- mindestens 40.000 Lux
- Farbtemperatur ca. 6000 celvin
- mindestens 10 Minuten am Stück vollgasfest
- mindestens 70 Minuten Laufzeit auf Max mit öfter mal in den Turbo schalten
- nicht all zu harter Übergang zwischen Spot und Spill
- darf keinen starken Helligkeitsverlust mit sinkender Akkuspannung haben
- muss auch mal eine Stunde in die Jeanstasche passen
- Lanyardöse

Ich habe auf dem Markt keine Lampe gefunden die diese Anforderungen erfüllt und nun habe ich mir eine Sunwayman D40C auf 2 XHP50 Led's [eine LED dedomt] umgebaut und ihr noch einen Treiberboost spendiert. Nun topt diese Lampe meine Mindestanforderungen. Für mich zurzeit die perfekte Lampe :)

Meine Fenix LD60 die ich dafür vorher hatte war auch eine Top Lampe, allerdings passt diese zwar in die Jackentasche aber leider nicht in die Hosentasche.


Mich würde mal interessieren was ihr persönlich für Anforderungen an eine Lampe habt, die ihr beim Wald und Wiesenspaziergang einsetzt? Desweiteren interessiert mich welche Lampe ihr dafür hauptsächlich benutzt?








32023


lG
 

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Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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nahe Köln
Meine persönlichen Anforderungen für eine Lampe, die auf Waldspaziergängen eingesetzt wird (auf Wiesen streune ich für meinen Teil eher weniger herum):

- mind. 20000 lx
- mind. 800 lm
- so klein wie irgendwie möglich
- Gürtelclip - ich mag keine Holster tragen
- eingängige UI, wenns geht keine Mini-Schalter, kein Bock im Dunkeln irgendwelche Knöpfchen ertasten zu müssen
- Betrieb mit nur 1x Li-Ion, macht das Leben leichter :)
- mind. 1 Std. Laufzeit auf Max.
- möglichst geringe Drosselung durch Temperatur der LED (auch als "vollgasfest" bezeichnet)

Ergebnis dieser Anforderungen ist (vorerst) eine Nitecore SRT7. Leider nicht ganz klein, aber trotzdem eine sehr nette Lampe mit einem sehr tollen Bedienkonzept. Ich kann mit der SRT7 Lichthupenzeichen geben, wie es mit einem Auto funktioniert, was mir bereits manche Male geholfen hat.

Wichtig ist mir aber auch, stets eine (kleine) Backup-Lampe dabei zu haben, die dann zum Einsatz kommt, wenn meine Hauptlampe ausfallen sollte. Besonders wichtig wird es dann, wenn man abseits der befestigten Wege unterwegs ist!

Zum Gruße, Köf3
 
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Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
Hmm, was Ich von ein paar Nachtwanderungen weiss ist aufjedenfall das die Lampe in der Hand eher ein Thrower sein sollte ( Mindestens sowas wie die TN12 vom Lichtbild her gesehen ) und mind. 500 Lumen haben sollte.
Für den Flood hab Ich als Kopflampe die AT Wizard.
 
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Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
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Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Ich brauche auch keine 2400 Lumen!

Um die 800 und um die 20000 Lux sind eigentlich mehr als ausreichend (wie haben wir eigentlich zu Maglite- oder Cree XP-E-Zeiten überleben können????)!!

Im Moment trage ich sehr gerne die Thrunite TC10 mit mir rum, die finde ich prima!!
Erwarte natürlich sehnsüchtig die Lynx!!

Finde für draußen NW immer noch sehr schön, aber nicht die ganz warmen Töne, inzwischen eher kühles NW oder auch ein eher warmes/neutrales CW.

6000 K wäre mir zu kalt.

Ich neige auch eher zu Einzellern!
Die MM15VN dedomed ist ein tolles Teil, macht wahnsinnig viel Licht bei ordentlicher Reichweite, ist mir aber für längeres Tragen einfach zu dick.

Daher bleibt sie oft zu Hause, was eigentlich schade ist...

Gruß,

Bodo
 

mash.m

Flashaholic*
8 Juli 2011
858
1.163
93
Kronau / Baden
Moin,

gerade draußen bei der Natur ist mir eine gute Farbwiedergabe wichtig. Aktuell habe ich immer meine kleine Sunwayman V10R dabei. Die Helligkeit ist für mich mehr als ausreichend. Hier ist eher der kleine 18350er der Flaschenhals.

Gruß Markus
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
113
in Sachsen
Beim Waldspaziergang habe ich gerne nen Thrower dabei, ein Superthrower muss es gar ncht sein. Meist reicht aber die EDC mit nichtmal 200lm.

Aber, gerade nachts im Wald ist es doch schön, mal die Lampe aus zu lassen und zu warten, bis sich die Augen adaptiert haben. Mit einer Lampe, egal wie hell sie auch sein mag, ist man immer im Tunnelmodus. Die restlichen Sinne sind gedämpft.

Mal Licht auslassen, die Gerüche und Geräusche wahrnehmen und den Augen die Zeit geben sich zu adaptieren, dann sieht man auch nachts die Wege.

Für Arbeiten, querfeldein und sonstiges braucht es natürlich Licht, aber da bietet sich ne Kopflampe mit Flutlicht an. Schön neutralweiß, nicht zu hell.
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
7.549
5.024
113
Allgäu
Die Spaziergangslampe für mich:

- 800 - 1000lm max, mit ein paar niedrigeren Stufen zum Runterschalten
- vom Throw her zwischen 8 und 15kcd
- normalweiße Lichtfarbe
- so Kompakt, daß sie in die Jacken- besser Hosentasche passt. Idealer Kopfdurchmesser bis 25mm.
- Versorgung mit 1x 18650 sollte für die zeitliche Reichweite ausreichen.
- Holster oder Clip im Lieferumfang. Der Clip sollte idealer weise verschraubt sein, kein Click.
- Schalter leicht auffindbar.
- Einknopfbedienung zum schnellen Wechsel der Leuchtstufen ohne Umgreifen.

Einiges hängt natürlich vom persönlichen Geschmack ab.
Obwohl nicht ganz zutreffend werde ich dem Anfänger aber weiterhin die TN12 empfehlen. Mit dem niedrigen PReis ist nichts kaputt, wenn man später dann das kauft, was man dann, wenn man erfahrungen gesammelt hat, wirklich zu wissen meint, was man tatsächlich möchte.

Meine (leider noch in Holland liegende) zukünftige EDC auch für Spaziergänge in Wald und Flur wird die Zebralight SC62w sein. Derzeit isses noch die TN12 und die Neutron 2C.
 

lampensau

Stammgast
5 Mai 2015
61
54
18
Süddeutschland
Hi @,

für Waldspaziergänge nehme ich meistens die Olight Mini Intimidator mit. Die Gründe dafür:

- Die Wege (eher Pfade) sind eng, kurvig und der Wald ist dicht. Viel Throw bringt mir nichts.

- Benutze die Lampe meistens auf einer schwachen Stufe (200 Lumen) und falls mal eine kleine Lichtung kommt ist das Momentary-Max der Mini mit 2800 Lumen gut geeignet um kurz alles auszuleuchten und dann gleich wieder runterzuschalten. (Um die Nachtsichtfähigkeit nicht komplett zu ruinieren).

- Lanyard und Holster sind Pflicht

- Backup-Lampe ist Pflicht (Meistens eine kleine EDC mit Lanyard und/oder Holster)

Bei Wiesen- oder Feldwegen sind meine Anforderungen andere. Hier nehme ich die K40M mit, ebenfalls im Holster und mit Lanyard. Bei längeren Distanzen finde ich auch die Lichtfarbe der Acebeam (MT-G2) angenehmer als eine XM-L2. In der Nähe ist mir das eher nicht so wichtig.
Backuplampe ist hier aber auch immer dabei.

Gruß,
ls
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Wenn mir jemand vor 4-5 Jahren erzählt hätte, dass er eine TASCHENLAMPE mit mindestens der Helligkeit eines Xenon-Autoscheinwerfers für einen Waldspaziergang benötigt, hätte ich ihm entweder einen Augenarzt oder einen Psychologen empfohlen. Aber hier is ja Hobby und Spaß und daher vieles erlaubt, auch wenn es den Grad der Vernunft längst verlassen hat :thumbsup:

Ich habe (natürlich) auch sehr starke Lampen im Wald ausprobiert. Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass mir die Eigenblendung bei Leistungen oberhalb von 2000 Lumen zu hoch ist. Noch schlimmer ist, dass die Hell-Dunkel-Adaption durch die große Lichtmenge vollkommen hinüber ist. D.h., machte ich die helle Lampe aus, habe ich erst mal gar nichts gesehen. Allen anderen Leuten, die meine helle Lampe in der Umgebung ertragen müssten, würden ebenso davon betroffen sein.

Davon abgesehen tauchte das kaltweiße Licht der von mir ausprobierten Lampen alles in eine unwirklich künstliche Atmosphäre. Hell zwar, aber leblos ausgeblichen. Ein RA >80 wäre mir wichtig und etwa ~4500-5000K.

Und zuletzt hat sich bei einer Wanderung mit mehreren Leuten sogar herausgestellt, dass jemand mit einer sehr starken Lampe für die anderen Leute eher eine Belästigung war.

Als ideal für eine Wanderlampe empfinde ich eine Lampe mit Optik wie etwa bei der Lupine Piko TL (Minimax) oder anderen Lampen mit einem Beamprofil ohne zu engen Spot. Eine helle Corona ist sehr nützlich. Einen Megathrower, der weiter leuchten als ich selbst gucken kann, brauche ich nicht zum Spazierengehen. 500-1000 Lumen bei normalweißer Lichtfarbe reichen mir in der Regel aus. Meistens ist auch das noch zu hell, so dass ich eher abgedimmt mit 2-300 Lumen auskomme - außer ich möchte mal richtig posen, dann darf es auch mal die Angeber-M43 sein :)

Die eierlegende Wollmilchsau, die bei fast immer und überall die perfekte Lampe ist und aufgrund ihrer Größe immer dabei ist: ZL SC62w. Die maximal akzeptable Größe für eine Spazierengehen-Lampe wäre bei mir eine Lampe mit 30-40 mm Kopfdurchmesser und einer Länge von etwas über Handbreite. Eine Thrunite Lynx wäre mir schon zu schwer und sperrig.
 
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Stanley-B.

Flashaholic**
23 Juni 2010
2.471
1.977
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NDS zwischen HB und H
Ich nutze hierzu am liebsten eine meiner MT-G2 Lampen. Sie haben ein ausgewogenes Lichtbild mit einer schönen Lichtfarbe. 6000 K sind mir viel zu kühl.
Am häufigsten die Eagletac SXL25L3. Wenn es mal mehr Licht sein soll, dann die Acebeam K40M, die mir aber fast schon zu groß ist, um sie länger in der Hand zu halten. Ab und an kommen auch mal die Nitecore P36 oder die Sunwayman T40CS Plus zum Einsatz.
 

felixtheelix

Flashaholic*
8 März 2015
622
266
63
Bayern
Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich im Wald unterwegs bin reichen mir um die 200 Lumen locker zur Fortbewegung aus. Bei normalem Tempo finde ich das mehr als ausreichend.

Anders sieht es dann aus wenn man beim Nachtcache einen Reflektor sucht oder zum Joggen im Wald ist, da "brauche" ich dann je nach Weg auch mal mehr.

Mit 1000 Lumen durch den Wald zu laufen - seid mir nicht böse - finde ich schon etwas hell, da geht für mich das Gefühl, weshalb ich in der Nacht unterwegs bin, verloren. Fürs Trailrunning, Mountainbiking etc. ist das natürlich etwas anderes.
 
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Old Firehand

Flashaholic**
8 August 2014
1.036
669
113
Mitten in Franken
Meine persönlichen Anforderungen:
- möglichst floodig
- Lichtfarbe bevorzugt NW
- Heck- oder Kopfschalter (bei Stirnlampen)
- paniksichere Bedienung
- maximal 1000 Lumen

Floodig deswegen, weil ich dann auch für meine BEVA oder andere Personen den Weg in seiner ganzen Breite ausleuchten kann. Paniksicher, damit in Fall des Falles schnell und ohne Gefummel genug Licht zur Verfügung steht. 1000 Lumen reichen mir in der Regel für fast alle Alltagssituationen aus.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setze ich eine künftig zwei Lampen und in Wald, Feld und Flur ein: Eine Stirnlampe (Fenix HL50), die mit ihrer flächigen Abstrahlcharakteristik, neutralweißem Licht und einem High von 150 Lumen (Eneloop-AA) völlig ausreicht, um genug auf den Wegen zu sehen. Dazu im Gürtelholster eine Nitecore P12, auf höchste Leuchtstufe (1000 Lumen) eingestellt, falls man doch mehr Licht und eine größere Reichweite benötigt.
 
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RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.387
6.132
113
In der oberen Hälfte des Landes
Ich hätte nicht gedacht das die meisten doch mit so "wenig" Licht aus kommen...

Wenn man das mal objektiv betrachtet, reichen auch unter 1000 Lumen, wenn meine Freundin beim spazieren gehen mal nur mit ihrer Lampe [Convoy S2+ mit ca. 600 Lumen] leuchtet findet man den Weg auch sehr gut, aber irgendwie ist es mit mehr Licht für mich persönlich ein viel angenehmeres Gefühl.
 
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Old Firehand

Flashaholic**
8 August 2014
1.036
669
113
Mitten in Franken
Ich hätte nicht gedacht das die meisten doch mit so "wenig" Licht aus kommen...

Wenn man das mal objektiv betrachtet, reichen auch unter 1000 Lumen, wenn meine Freundin beim spazieren gehen mal nur mit ihrer Lampe [Convoy S2+ mit ca. 600 Lumen] leuchtet findet man den Weg auch sehr gut, aber irgendwie ist es mit mehr Licht für mich persönlich ein viel angenehmeres Gefühl.

Das hab ich schon des öfteren festgestellt, dass um die 150-200 Lumen ausreichen, um einen Weg im Wald oder auf dem Land sehr gut auszuleuchten. Vielleicht liegt es auch daran, das man in der Stadt mit Licht regelrecht überflutet wird und es ja nie wirklich richtig dunkel ist dort. Natürlich fühlt man sich schon sicherer, wenn man weiss, das man im Notfall 1000 oder je nach TaLa auch mehr Lumen abrufen kann.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
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nahe Köln
Das Problem ist eigentlich, - zumindest habe ich es bei mir bereits mehrfach festgestellt - dass im Wald viele Dinge gleichzeitig gewünscht werden:

- einerseits wenig Licht, viel Flood
- andererseits aber viel Licht, und viel Throw
- das Ganze wenn möglich garniert mit CRI 90+
- und klein und leicht

Warum?
Flood, um die nahe Umgebung auszuleuchten und zu sehen, wo man unmittelbar hintritt. Throw, um dann in die Ferne strahlen zu können, Orientierung zu finden bzw. generell die Umgebung zu betrachten.

So eine Lampe gibt es meines Wissens nicht, die alles in ein Gehäuse packt. Man muss Kompromisse eingehen, meist in Bezug auf die Größe und/oder den maximalen Lichtstrom.
Lampen mit stufenloser Regelung sind da natürlich im Vorteil, weil man so das Licht schnell und genau auf die Menge zu begrenzen kann, die man auch wirklich braucht. Diese ist bei jedem anders, und deshalb halte ich fixe Leuchtstufen nicht für wirklich optimal. Man stellt sich das Licht eben so viel wie nötig ein, aber wiederum auch so wenig wie möglich.
Ich habe in der SRT7 das Glück (?), RGB-LEDs in der Lampe zu haben. Eigentlich nur für Signalzwecke vorgesehen, erfüllen gerade die roten LEDs hervorragend den Zweck, die Nachtsicht zu bewahren und gleichzeitig aber auch zu erkennen, wo man da eigentlich hintritt. Die grünen LEDs liefern eine überraschend gute Flood-Ausleuchtung, und auch die zerstören nicht die Nachtsichtfähigkeit, zumindest wenn man nicht hineinglotzt. Die blauen LEDs hätte Nitecore sich allerdings schenken können.

Aber das sieht ohnehin jeder anders, und das ist der Grund, warum fast jeder unterschiedliche Lampen für die mehr oder weniger gleiche Anwendung sucht (in dem Fall Waldspaziergänge). Und das ist auch gut so! :thumbup:

Zum Gruße, Köf3
 

TanteElfriede

Flashaholic*
18 Dezember 2014
671
849
93
...dann ich auch:

- ich möchte auch mal in die Weite gucken... aber mehr als 1000Lumen brauch ich nicht
- ich gehe normal mit weniger als 100Lumen, ich möchte ja auch außerhalb des Lichtes noch was wahrnehmen können
- beim gehen / laufen habe ich gern weiches Licht, also eher Flood
- das soll klein und leicht sein, ich bin selbst schwer genug
- Laufzeit (da geht es bei mir primär um die 100 Lumen) sollen schon ein paar Stunden sein.. die Nacht ist lang
- Turbo bzw. volle Kanne brauch ich nur um das nächste Steinmänchen oder Wegschild mal ausfindig zu machen.. und wenn ich das nicht innerhalb kurzer Zeit sehe... dann geht es eben weiter.. .oder ich blicke mit dem Flutlicht auf die Karte...

Ja... die C22C kann das und ist deshalb meine Wahl...
 
G

Gelöschtes Mitglied 11648

Guest
Mich würde mal interessieren was ihr persönlich für Anforderungen an eine Lampe habt, die ihr beim Wald und Wiesenspaziergang einsetzt? Desweiteren interessiert mich welche Lampe ihr dafür hauptsächlich benutzt?

Kann hier nur etwas zum Wald sagen, da ich auf einer Wiese meist Mondlicht habe ;)

Meine Anforderungen:

- mindestens 120° Nahbereichausleuchtung ohne Spot
- mindestens 100m reichender Spot mit gutem Spill
- möglichst Sublumen bis ~800 Lumen

Meine Lampen:

H602w + G25C2MarkII

Manchmal auch die TN12, aber die EagTac hat einen besser definierten Spot.


Einige hier haben es schon ganz gut erkannt, da es nicht wirklich gute Flood/Throw Lampen gibt, bleibt einem nur der Griff zu einer Kopf/Handlampen Kombo, was aber kein Nachteil ist.

In Stockschwarzer nacht alleine im tiefsten Wald ohne Mondlicht, glaubt mir da braucht man eine Flood/Throw Kombination, ansonsten ist die Hose ganz schnell voll. Warum? Nun, der Tunnel einer normalen Lampe (TN12/G25C2MII) lässt ungutes Gefühl in einem aufkommen, da hilft auch eine MT-G2 nicht, die fehlende Ausleuchtung eines Flooders ab 10 Meter gibt auch ein ungutes Gefühl. Beides zusammen ist allerdings sehr entspannend.

Die 2000+ Lumen kann ich nicht verstehen, auch nicht warum die Lampe Paniksicher sein muss. Ein zu hoher RA macht den Wald hässlich, da das braun zu sehr hervorgehoben wird. Auch das genannte Rotlicht erschliesst sich mir nicht, habe schon lange gemerkt das eine weisse sublumen Lichtquelle viel besser ist als jedes Rotlicht.

Für mal eben hinterm Haus in den Wald gehen reicht grob gesehen jede Lampe. Wie Köf3 schon sagte hat da jeder seine eigenen Vorstellungen, diese hier, ist meine ;)
 

StoN3D

Flashaholic*
6 März 2015
467
117
43
Burgenland / AT
Flood, um die nahe Umgebung auszuleuchten und zu sehen, wo man unmittelbar hintritt. Throw, um dann in die Ferne strahlen zu können, Orientierung zu finden bzw. generell die Umgebung zu betrachten.

So eine Lampe gibt es meines Wissens nicht, die alles in ein Gehäuse packt. Man muss Kompromisse eingehen, meist in Bezug auf die Größe und/oder den maximalen Lichtstrom.

Wer sagt das denn? Fokussieren ist das Stichwort, also die Technik die hier sehr unbeliebt ist im TLF

Meine Led Lenser M7R X ist so groß wie eine Armytek Dobermann, vieleicht um ein paar Gramm schwerer als die AT.

Trotz 600 Lumen ist die M7R X gleichhell im Spot wie die Dobermann auf Turbo. Notfalls gäbs auch noch den Aufclickybleib-Turbo.
Defokussiert habe ich einen schönen floodigen Lichtkegel(OHNE Spot, genau das was ich unter "Flood" verstehe), und dazwischen kann man den Fokus ja auch belassen.
Hätte die LL kein gruseliges CW, würde die öfters mal in der Nachtrunde dabei sein.


Meine Anforderungen in Wald und Wiesn:
- mind. 200-300 Lumen Dauerlicht
- NW, evtl auch WW, jedenfalls kein CW. Da sieht grün viel saftiger& natürlicher aus.
- Vorrangig Floodig, Throw nicht wirklich wichtig, aber evtl mal nötig in die Ferne zu leuchten falls man was hört.
- 600Lumen+ als Notlampe dabei, darf dann auch ruhig etwas throwig werden.

Aufgrund dieser Anforderungen ist die DQG Tiny 18650 III NW meine neue "Schlampe für alles".
Passt perfekt aufs und zum Fahrrad, ist höchst hosentaschentauglich trotz 18650 und damit auch keine LZW. Und die Anodisierung ist mir schnuppe, die Lampen sollen benutzt werden nicht gestreichelt.
Floodig ists, Reichweite ist ziemich in Ordnung für die Größe. Gehts mal putt, ist günstig Ersatz besorgt :)

Die 600Lumen + ist dann eben derzeit die Armytek, die Qualität und Haptik der Lampe ist ein Wahnsinn, man will sie einfach überall mitnehmen und halten, da ist zurückhalten schwer.
Falls ein Rucksack mit dabei ist, kommt die Thrunite TN35 auch mit, schönstes Licht, super ausbalanciert, LZW (Laufzeitwunder^^), eben für den Fall der Fälle.

lg Tom
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
3.255
3.628
113
dem schönen Bayern
Fuer mich am wichtigsten, wenn ich im Wald und auf Wiesen unterwegs bin ist eine (vorwaehlbare) stufenlose Helligkeitsregulierung. Nichts ist fuer mich laestiger, als die Nacbtsichtfaehigkeit zu verlieren, weil man sich "verklickt" hat. Deswegen, und auch wegen der schoenen Lichtfarbe nehme ich fuer sowas gerne die Nitecore P36 zu solchen Spaziergaengen mit. Als backup in der Hosentasche noch eine Sunwayman V11R in nw.
Wenns Spass machen soll, darf noch eine TN32 in den Rucksack:peinlich:
Gruss Frank
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
6.517
4.887
113
Overath
...
Aber, gerade nachts im Wald ist es doch schön, mal die Lampe aus zu lassen und zu warten, bis sich die Augen adaptiert haben. Mit einer Lampe, egal wie hell sie auch sein mag, ist man immer im Tunnelmodus. Die restlichen Sinne sind gedämpft.

Mal Licht auslassen, die Gerüche und Geräusche wahrnehmen und den Augen die Zeit geben sich zu adaptieren, dann sieht man auch nachts die Wege..l.

Wat? Ja Klar und dann Fallen alle Werwölfe, Vampire, Wolpertinger oder sonstige Nachtgestalten über mich her :eek::peinlich:

Ja, Ich schaue viele Horrorfilme :D
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Fokussieren ist das Stichwort, also die Technik die hier sehr unbeliebt ist im TLF
Die Diskussion dazu will ich nicht aufwärmen. Ja, diese Lampen sind mir bekannt, und ja, fokussieren ist eine Möglichkeit, den Spot zu bündeln.
Doch genau wegen den Nachteilen des Fokussierens (kein Spill, man tritt ins nichts, wenn fokussiert) habe ich meine P7 verliehen und ich vermisse sie auch nicht. Die kommt jetzt nur noch im Haus zum Einsatz, wo Flood alles ist. Das kann eine Fokuslampe auch recht gut. Und das dauernde rumfokussieren ist mir einfach zu blöde geworden.
So schnell werde ich mir keine Fokuslampe mehr zulegen. Denn ich weiß jetzt, warum viele Lampen keinen Fokus haben. Weil man ihn nicht braucht. (Wenn die Lampe ein gutes Leuchtverhalten hat.)

Da gab es hier im Forum mal so ein tolles Bild zu Fokussierung ja oder nein, warum Fokuslampen beim Thema Ausleuchtung im Nachteil sind, finde das aber gerade nicht.

Wer mit der Fokussierung ala LED Lenser leben kann, warum nicht, dann nutzt sie doch. Womit wir wieder bei der Invididualität und Vielfalt im Lampendschungel wären ;)

Zum Gruße, Köf3
 

KC85

Flashaholic*
Bei mir hat sich ein Pärchen herauskristallisiert. Die AT Wizard v2 in warm. Schöne breite Ausleuchtung und angenehmes Licht für die Augen. Wenn ich Throw brauche weil ich denke ich muss mal dahin leuchten weil da was steht kommt die Nitecore MH20 zum Einsatz.
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
6.517
4.887
113
Overath
2012 sind wir in einer Höhle rumgekrabbelt und Ich hatte die 200Lumen Aldi Fokuslampe dabei, die war zumindest für enge Höhlenschläuche sehr gut geeignet :thumbup:
 
G

Gelöschtes Mitglied 11648

Guest
Bei mir hat sich ein Pärchen herauskristallisiert. Die AT Wizard v2 in warm. Schöne breite Ausleuchtung und angenehmes Licht für die Augen. Wenn ich Throw brauche weil ich denke ich muss mal dahin leuchten weil da was steht kommt die Nitecore MH20 zum Einsatz.

Auch eine gute Kombo, solange du die MH20 nur sporadisch anmachst sollten sich deine Augen an die eher warme AT gewöhnen (trotzdem zu warm für mich, eher was zum Fleisch schneiden und Sehnen erkennen)

2012 sind wir in einer Höhle rumgekrabbelt und Ich hatte die 200Lumen Aldi Fokuslampe dabei, die war zumindest für enge Höhlenschläuche sehr gut geeignet :thumbup:

Also für den Wald eher nichts.
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
6.517
4.887
113
Overath
Nope, für den Wald würd ich sowieso keine Fokuslampe nehmen meiner meinung nach.
Musste andauernd umfokusssieren und man hat auch nur immer den Lichtkegel und das aussenrum sieht man nicht mehr.
 
G

Gelöschtes Mitglied 11648

Guest
Ah ok, wusste erst nicht wiso du es erwähnt hattest wenn du weisst das Fokuslampen im Wald nicht so der bringer sind ;)
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.387
6.132
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In der oberen Hälfte des Landes
Kann es wirklich sein das ich hier der Einzige bin der so viel Licht für diesen Einsatzzweck haben möchte? :confused:

Beim nähsten Spaziergang werde ich mal nur die Convoy S2+ nehmen und da nochmal bewusster drauf achten wie das so mit 600 Lumen ist....
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.108
27.463
113
NRW
Kann es wirklich sein das ich hier der Einzige bin der so viel Licht für diesen Einsatzzweck haben möchte? :confused:
Das ist doch nicht schlimm, jeder wie er mag :)

Ich frage mich nur, was du jahrelang bis vor kurzem gemacht hast, als es noch keine so starken Lampen gab. :confused:

Mein Tip an dich: geh in der Dämmerung oder im Dunkeln in den Wald, von mir aus voll beleuchtet. Setz dich auf nen Baumstamm oder leg dich auf ner Lichtung ins Gras und mach die Funzel aus. Hab Geduld und warte eine halbe Minute bei geschlossenen Augen. Danach siehst du zum (hoffentlich) Sternenhimmel hoch und lauschst den Geräuschen im Wald oder dem Rauschen des Windes in den Bäumen.

Wenn du danach wieder losläufst, reichen dir garantiert 50 Lumen aus, jede Wette :)
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.387
6.132
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In der oberen Hälfte des Landes
Ich frage mich nur, was du jahrelang bis vor kurzem gemacht hast, als es noch keine so starken Lampen gab. :confused:
Da bin ich noch im hellen Spazieren gegangen.. Kein Scherz! Das im dunkeln Gehen hat erst mit den hellen Taschenlampen angefangen:rolleyes:;)



Niemand, der eine fokussierbare Lampe mitnehmen würde?
ERnst-Dieter
Ich habe es einmal probiert, eine Zoomlampe finde ich dafür sehr nervig, entweder man sieht vor den Füßen was und in der Ferne nichts oder man sieht in der Ferne was aber vor den Füßen nichts.


Sieht man auch auf den Beamshots einer Warsun X65 Zoomlampe sehr gut

Ganz fokussiert
twcdjxu8.jpg



Halb fokussiert
73xgc6qy.jpg



Garnicht fokussiert
zf38se7t.jpg







Hier zum Vergleich das Lichtbild einer Convoy S2+
xkeqwqpi.jpg
 
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Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
6.517
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Overath
Damals als es noch keine LED Lampen gab, hatten wir nen Wald Spaziergang gemacht mit der hier im Forum auch vorgestellten Tauchlampe meines Vaters und Ich hatte meinen , ebenfalls hier im Forum vorgestellten Handscheinwerfer dabei. Selbst damals war schon möglichst viel Licht gefragt ;)

Beim letzten Nachtwandern mit meiner Frau und der Imalent DDT40 fand Ich diese aber auch Angebracht von der Helligkeit her gesehen.
Die TN12 ging neben der DDT40 eigentlich ziemlich unter und rückte auf den Platz der Backup Lampe.

Ich hatte vor demnächst auch mal mit meinem Varo HID Strahler ne Nachtwanderung zu machen, muss nur aufpassen das Ich die Bäume nicht Vaporisiere und den Wald nicht abfackel :D
 
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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.828
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Hmmm .... also ich habe auch schon Wald und Wiesen Nachtwanderungen mit einer alten E1L gemacht, oder einer U2. Die ca. 50 bzw. 100 Lumen haben mir da irgendwie gereicht, um weder von der bösen Hexe gefressen zu werden, oder mich zu verlaufen...

.... da mache ich wohl was falsch? :peinlich:
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
7.549
5.024
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Allgäu
Ich habe auch schon Nachtwanderungen mit dem sporadischen Einsatz der Original Bw-Blechkastenlampe gemacht. Ein anderes Funzelgerät gab es nicht.

Und was soll ich sagen? Ich kan unverletzt und gut orientiert wieder aus dem Wald und hab mich dabei auch die ganze Zeit gar nicht gefürchtet. Das ganze ist aber schon 25 Jahre her. Im Sauwald - wer ihn kennt...

Dennoch nehme ich heute eine andere Lampe mit.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
.... da mache ich wohl was falsch? :peinlich:
Nein, aber wenn uns die moderne Technik die Möglichkeit gibt, Taschenlampen mit 1000 lm+ zu nutzen, warum sollte man sich dieser verweigern?

Ich selber könnte auch locker mit einer Fackel in den Wald gehen ohne Angst zu bekommen, ist ja so herrlich mittelalterlich... Doch ganz ehrlich, nö. Wozu auch, wenn moderne und leistungsfähige LED-Technik in bezahlbaren Preisregionen verfügbar ist?

Zum Gruße, Köf3
 
Zuletzt bearbeitet:

felixtheelix

Flashaholic*
8 März 2015
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Bayern
Der Thread heißt ja "Lampenanforderungen.." von daher würde ich schon sagen, dass 1000 Lumen beim normalen Laufen durch den Wald nicht unbedingt eine "Anforderung" an eine Lampe für den Wald sein muss.

Ich bin viel lieber, wie schon geschrieben, mit weniger Lumen im Wald um einfach die Ruhe und den Wald zu genießen.

Diese Angaben sind natürlich subjektiv, aber zu sagen man "braucht" 1000 Lumen um durch den Wald zu laufen finde ich heftig, würde mich zum Beispiel stören wenn wir zufällig im selben Wald wären.

Zu sagen "1000 Lumen im Wald sind nice to have" und man kann mal zeigen was die Lampen so können finde ich dann okay, aber "Anforderung" würde ichs definitiv nicht nennen.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Für mich ist es eine Anforderung, im Falle des Falles (Grund sei mal dahin gestellt) mind. 800 lm Licht per Knopfdruck/Drehung abrufen zu können. Ob diese Anforderung im allgemeinen Betrieb auch ausgeschöpft wird... Das spielt dann keine Rolle. Ich für meinen Teil drehe das Licht meist auf max. 200 lm herunter.

Licht kann man in einer Taschenlampe nie genug haben, meiner Meinung nach. Nur fein und dunkel einstellbar muss es sein, denn sonst läuft man im schlimmsten Falle wirklich mit einigen hundert Lumen durch einen Wald... ;)

Zum Gruße, Köf3