Wärmeableitung 230 V LED-"Glühbirnen"

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Flashaholic*
17 Oktober 2012
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Hallo,

kann es sein das die Wärmeableitung der "230 V LED-Birnen" höchst kritisch ist?

Die 230V LED-Lampen welche als solche gebaut werden nutzen ja meistens das gesamte Gehäuse als Wärmeableitung oder stellen sonst wie sicher das die Wärme sicher abgeführt wird.

Wenn ich aber in eine herkömmliche Lampe ein LED-Leuchtmittel hinein schraube und diese nicht so gebaut ist das dass Leuchtmittel frei positioniert ist und/oder irgend ein "Kamin-Effekt" die Kühlung ermöglicht können die LED-Leuchtmittel doch eigentlich recht schnell kaputt gehen? Es ist ja nicht selten das Lampen geschlossen gebaut sind, dann staut sich das die Wärme. Das ist ja generell bereits bei den Energiesparlampen mit Leuchtröhre ein Problem, insbesondere wenn die Elektronik gegrillt wird, das macht die auch nicht so lange mit. Bei LED dürfte das dann aber ein noch größeres Problem sein ... ?
 

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
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Bockenem
Kurz und knapp:
Ja, das ist das größte Problem bei solchen sog. Retrofit-Leuchtmitteln.
Die werden sehr warm und das verkürzt zumindest die Lebensdauer der Elektronik.

Grüße,
Philipp
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Lübeck
Ich hab eine E27 10,5W Birne von Osram in einer nach unten offenen Glaslampenschale mit 86°C am Gehäuse gemessen.
Mal schauen wie lange die das mitmacht.
Eine andere billigere 9W hab ich in einer Badezimmerlampe mit geschlossener Glasschale drin. Die wird aber in etwa genauso warm. Der Punkt scheint also zu sein dass die warme Luft nicht nach oben raus kann und sich kein Zug ausbildet.
 

patchman

Flashaholic**
8 November 2012
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Pankow
Wärmeableitung bei solchen Lampen betrachte ich auch kritisch, zumal ein evtl. vorhandener Kühlkörper Bauart bedingt oft noch von diversen Kunststoffteilen ummantelt ist.
Um mal ein Beispiel für den Aufbau einer LED-Lampe zu geben, hier mal die Master Glow LEDbulb MV von Philips (2700K, 8W, 470lm):

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Die "Kühlrippen" sind nur aus Kunststoff und dürften nicht wirklich Wärme ableiten

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Gut zu erkennen der Kühlkörper, in dem die Elektronik eingegossen ist und der, wie in ersten Bild zu erkennen ist, von Kunststoff eingehüllt ist.

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Hier die 6 LEDs, die mit UV-Licht dann den Leuchtschirm anregen

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Ich habe mit der Philips die Erfahrung gemacht, dass die es nicht mögen, wenn man sie waagerecht einbaut. Dann kann es zum Verschmoren des Leuchtschirmes im Inneren der Lampe kommen. Sind sie jedoch klassisch eingebaut, also Kolben nach unten, dann ist alles bestens.
Ich beobachte das schon gut zwei Jahre im "Dauertest", da bei uns im Bunker alle Glühlampen gegen diese LED-Lampen getauscht haben und die Lampen bei uns 7 Tage die Woche mindestens 12h am Stück leuchten.

Panasonic geht mit dem Kühlkörper bei ihrer Nostalgic Clear-Serie noch ganz andere Wege, denn da ist der Kühlkörper sogar noch ein gestalterisches Element. Ob das aber auch ausreichend ist weiß ich nicht, aber auch davon beteiben wir ein paar in der 4W-Variante schon über ein Jahr hinweg unter den gleichen Bedingungen wie die Philips. Und das bisher ohne Ausfälle.

Gruß
Patchman

PS: Die von mir beschriebene Philips ist übrigens schon etwas älter und wird nicht mehr produziert
 
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7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
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bei uns im Bunker

*lol*

Ich will eigentlich einige Feuchtraum-Leuchten auf LED umrüsten, aber wenn ich mir das alles so überlege ist es wohl doch besser erst mal die E27 Halogen-Bauart zu nehmen und dann nach und nach gegen Leuchten zu ersetzten die als LED-Version konstruiert sind und die Wärme an das gesamte Lampengehäuse abgeben.

Viele der heutigen Leuchtmittel haben ja nicht einmal Kühlrippen, die Wärme muss da mittels irgend einer Geheimtechnologie entweichen ... :)
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Also 8W ist zwar recht viel, aber verteilt auf 6 moderne LEDs sollte da schon eine recht hohe Effizienz zu Stande kommen.

Interessanter finde ich da vor allem die stärkeren Birnen, wie z.B. die 20W Birne von Philips.

Wann baut der erste Modder "Custom-Birnen"? :D
 
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angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
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kann es sein das die Wärmeableitung der "230 V LED-Birnen" höchst kritisch ist?
Wenn ich aber in eine herkömmliche Lampe ein LED-Leuchtmittel hinein schraube und diese nicht so gebaut ist das dass Leuchtmittel frei positioniert ist und/oder irgend ein "Kamin-Effekt" die Kühlung ermöglicht können die LED-Leuchtmittel doch eigentlich recht schnell kaputt gehen?
Bei LED dürfte das dann aber ein noch größeres Problem sein ... ?
Ja, das ist die größte Begrenzung bei der Entwicklung leistungsfähigerer LED-Lampen. Immerhin stellt nun 20W die Obergrenze bei passiv gekühlten LED-Lampen dar (Philips MASTER LEDbulb 20W).
Den Kamineffekt macht sich Ledon zunutze, so entfallen die auf konservative Kunden abschreckend wirkende Kühlrippen.
LED-Lampen: Thermomanagement
Hier wird's heiß: Der "Tc-Punkt" von LED-Lampen - Fastvoice-Blog


LED Lampen von Philips mit 9,5 Watt und 806 Lumen
warmweiß (2700 K)
nicht dimmbar
sofort an, 15.000h Lebensdauer, 50.000 mal an/aus

Ich habe sie vom Hornbach Baumarkt, und dort kosten sie 11,95 Euro (online nur 10 Euro sehe ich gerade).
Einen besseren Preis habe ich hinterher bei keinem Shop im ganzen Internet gefunden.
Seit dem 11.12.2013 gibt es sie für 7,90€ bei Grünspar.
Derzeit ist sie regulär ab 8,67€ verfügbar.
"Grünspar"-Deal: Philips-A60-LED-"Birne" für nur 7,90 Euro (Update 5.12.) - Fastvoice-Blog
Philips LED Lampe 9,5 W (60 W), E27-Sockel, Warmweiß LED-Lampe: Leuchtmittel Preisvergleich - Preise bei idealo.de

Es gibt sie einmal in normaler Größe und als Globe. Letzterer ist spitze im Ausleuchten ringsrum, kostet aber auch 5 Euro mehr (lohnt sich echt). Die in Normalgröße habe ich in jeweils einer IKEA Halbkugellampe ("FADO").
Es ist die Birnenform, auch A-Shape genannt. Globe ist etwas anderes.
günstige Philips LED-Lampe Sockel E27; Lichtstrom 800 - 1.000 Lumen Preisvergleich | LED-Lampen - Preise bei idealo.de
Leuchtmittel nach Bauform

Die Philips werden allerdings im längeren Betrieb auch ca. 75 Grad warm am Sockel (gemessen mit Infrarot Thermometer). Ob das so gut ist, weiß ich nicht.
Bei vielen Philips LED-Lampen liegt der tc-Punkt bei 75°C, es ist also schon grenzwertig wenn die Temperatur schon am Außengehäuse höher liegt.
Das ist der Nachteil bei solchen auf Optik getrimmten Modellen, denen die Kühlrippen fehlen.

P.S. Ich suche noch LED Lampen mit E14 Fassung (kleinere Schraubfassung) für den Badezimmer Spiegelschrank.
Da habe ich noch 2 normale Glühlampen drin, da ich die immer nur kurz anschalte.
LED Lampen habe ich bislang keine helleren gefunden als "hell wie 25W" und das finde ich nicht lohnend. Die dürfen gerne heller sein. Falls da jemand welche weiß, darf er gerne seine Erfahrung damit schildern :thumbsup:
DIe Osram STAR LED 470lm 6W hatte ich schon verlinkt, diese ersetzt durch Ihren Lichtstrom eine 40W Glühlampe.
Im Test: Osram "LED Star Classic B40" - hell genug für hohe Ansprüche? (Update 21.11.) - Fastvoice-Blog
günstige Osram Leuchtmittel Sockel E14; Leistung 6 Watt; Lichtstrom 400 - 600 Lumen Preisvergleich | Leuchtmittel - Preise bei idealo.de
 

7355

Flashaholic*
17 Oktober 2012
259
55
28
BTW: Gibt es eigentlich bei den LED-Lampen die als solches gebaut werden gar kein "Wechselsystem" der LED-Chips? Mir ist aufgefallen das die LEDs immer fest verpresst, verlötet, etc. sind. Wenn LED(s) kaputt: Lampe in den Müll.

Gehört das so?

Zu Retro-Fit: Auffällig ist auch das die Brenndauer meist zwischen 10 und 20 TStunden angegeben ist, eigentlich halten LEDs doch 50 TStunden? Hängt das mit der eher grenzwertigen Wärmebelastung der LEDs zusammen?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
BTW: Gibt es eigentlich bei den LED-Lampen die als solches gebaut werden gar kein "Wechselsystem" der LED-Chips? Mir ist aufgefallen das die LEDs immer fest verpresst, verlötet, etc. sind. Wenn LED(s) kaputt: Lampe in den Müll.
Teilweise gibt es im professionellen Bereich LED-Module, die in die Leuchte geschraubt werden. Die könnte man wechseln, wenn man sie einzeln bekäme. Problem ist ja immer die Wärmeabfuhr, über einen simplen Stecker geht das nicht, da muss eine flächige Verbindung sein.

Es gibt schon länger den Versuch, bei LED-Modulen einen Standard einzuführen: Zhaga. Hat sich bisher aber nicht wirklich durchsetzen können.

Zu Retro-Fit: Auffällig ist auch das die Brenndauer meist zwischen 10 und 20 TStunden angegeben ist, eigentlich halten LEDs doch 50 TStunden? Hängt das mit der eher grenzwertigen Wärmebelastung der LEDs zusammen?
LEDs halten auch 100 TStunden und mehr, wenn man sie gut behandelt. Das ist in Retrofits aber nicht der Fall.
Außerdem versagt oft vorher schon die Treiberelektronik, genauer: deren Elko, der das hitzeempfindlichste Bauteil ist, und genau da sitzt, wo es am wärmsten ist: ganz oben in der Fassung. Dieses Problem haben auch die "konventionellen" Energiesparlampen (CFL).
 

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
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Ich habe ein Philips 6W LED Leuchtmittel in meiner Tischlampe, die ohne solche äußeren Kühlkörpern daher kommt. Von 50000 Stunden bin ich aber noch weit entfernt. Seit ca. 6 Monaten hab ich die jeden Abend ein paar Stunden im Einsatz. Das Licht was die macht ist echt schön. Ich vermisse da jedenfalls nicht die alten Glühlampen. Aber Sinn macht das echt nur wenn die viel länger halten. Sonst ist der Materialeinsatz zu hoch.