Hallo Leute!
Vor zwei, drei Wochen habe ich ein Paket erhalten … völlig unerwartet. Beim Öffnen des Kartons kam eine schwarz-orangene Fenix-Verpackung mit dem Aufkleber "To Germany - Marcel" zum Vorschein.
Im beiliegenden Anschreiben gratuliert mir Fenix: Ich wurde ausgewählt, die neue BT20 zu testen.
Wie, warum und weshalb … fragt mich nicht! Vielleicht war es im Rahmen eines "Gewinnspiels"? Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich nicht aktiv um ein Testexemplar bemüht. Nun denn - hier ist sie nun, die neue BT20



Fenix differenziert sich von einigen anderen chinesischen Herstellern schon durch die Qualität und Aufmachung der Verpackung. Hier wurde nicht gespart, sondern ein edler, schwarz-orangener, stabiler Karton verwendet.
Auf der Rückseite sind die technischen Details erklärt. Auch das "Dual Distance Beam System" wird hier erläutert, womit wir auch schon bei der Besonderheit der BT20 wären: Durch ein geschicktes Zusammenspiel von Reflektortechnik und teil-geriffelter Frontlinse wird ein sehr interessanter Beam ermöglicht, der sich bei der Verwendung als Fahrradlampe wirklich sehr positiv bemerkbar macht. Mehr dazu weiter unten und bei den Screenshots.
Anhand zweier Grafiken wird genau erläutert, welche Vorteile das neue System hat und welche Bereiche der Fahrbahn wie ausgeleuchtet werden. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass das neue System Nah-, Mittel- und Fernbereich ausleuchten soll. Ob das klappt? Wir werden es sehen.
Im Lieferumfang befinden sich einige Zubehörteile:
- BT20 Bike Light
- Akkucase
- Hülle für Akkucase
- Verlängerungskabel
- 3 Gummiringe zum Befestigen
- Anleitung
- Garantiekarte
- Helmhalterung
Während Anleitung und Garantiekarte sowie die Gummiringe natürlich nichts Besonderes sind, hat sich Fenix bei der Hülle für das Akkucase schon Gedanken gemacht.
Das Akkucase selbst ist im Vergleich zu den Battery Packs von Magicshine & Niteye ziemlich flach, da nur zwei 18650er Akkus untergebracht werden müssen und keine vier Stück. Mit einer Schraube am oberen Teil wird es geöffnet (einfach aufdrehen, kein Werkzeug erforderlich) und die zwei Akkus werden hinein geschoben.
Dass die Akkus auswechselbar sind, gefällt mir gut. Bei den Akkupacks, die normalerweise bei Fahrradlampen dabei sind, guckt man in die Röhre wenn einer der darin fest verbauten Akkus den Geist aufgibt. Hier kann man seine eigenen Akkus nutzen und hat somit mehr Betriebssicherheit.
Auch auf Dauer ist die Lösung von Fenix sinnvoller - einfach zwei frische Akkus rein und fertig. Die verschweissten Akkupacks anderer Hersteller muss man komplett ersetzen.


Befestigt wird das Akkucase mithilfe der mitgelieferten Tasche. Diese kann man beispielsweise am Rahmen oder am Lenker mit zwei Klettverschlüssen festmachen. Ein nettes Detail hierbei: Ein Großteil der Oberfläche der Klettbänder ist mit Linien aus Gummi überzogen, weshalb die Tasche nicht so leicht verrutscht!
Natürlich ist auch die Innenseite der Bänder gummiert

Wem die insgesamt zirka 35cm Kabel von der Lampe bis zu den Akkus nicht genügen, der kann die Verlängerung nutzen. Die habe ich jedoch nicht getestet, weil ich an meinem Rad eine Befestigungsmöglichkeit gefunden habe, die ohne Verlängerung auskommt. Was mir übrigens nicht so gut gefällt: Die Kabel sind sehr steif …
Apropos Befestigen:
Die Fenix BT20 wird mit drei stabilen Gummiringen ausgeliefert, die zur Befestigung dienen. Dank drei verschiedenen Größen sollte die BT20 somit an jeden "normalen" Fahrradlenker passen.
Mit dem jeweils passenden Gummiring wird sie auch auf die Helmhalterung "eingespannt". Die Helmhalterung selbst wird dann mit zwei Bändern am Helm befestigt.
Im Sommer hatte ich ja für einige Zeit die Niteye B20 in Besitz, die mir auch gut gefallen hat. Einen direkten Vergleich kann ich leider nicht mehr ziehen, aber: Das Befestigungssystem von Niteye hat mir wesentlich besser gefallen. Die Lampe wurde auf eine stabile Halterung aufgesteckt.
Die hier von Fenix gewählte Lösung mit dem Gummiring ist zwar einfach und schnell zu entfernen, aber nicht so stabil. Gerade bei wilden Fahrten auf schwierigen Tracks kann ich mir vorstellen, dass der Gummi nicht genug Zug hat, um die BT20 gerade zu halten!


Kommen wir noch zur Lampe selbst.
Während der vordere Teil aus Metall besteht, ist der hintere Teil der BT20 aus Plastik. Das tut der Funktion keinen Abbruch - Plastik ist sehr stabil.
Ob die Wärmeableitung ausreichend funktioniert, wird sich zeigen müssen - bei Radlampen geschieht die Kühlung jedoch sowieso primär über den Fahrtwind.

Bedient wird sie über den Gummi-Knopf auf der Oberseite. Damit man nicht unerwartet im Dunkeln steht / fährt, wurde in den Schaltknopf gleich eine Akkustandsanzeige integriert. Sie kennt zwei Farben: Grün und Rot.
1 Sekunde drücken: Lampe geht an
Kurzer Druck: Durchschalten zwischen den vier Helligkeiten (100, 300, 450, 750 Lumen)
Doppelt Drücken: Wechsel in Blinkmodus
Nochmals doppelt drücken: Wechsel in Strobo-Modus
Alles in allem also eine simple Bedienung ohne viel Schnickschnack.
Wirklich interessant finde ich, wie eingangs erwähnt, die Leuchtcharakteristik!
Im Smooth-Reflektor befindet sich im Bereich direkt um die LED ein kleines Areal mit Struktur, quasi ein OP-Reflektor im Smooth-Reflektor
Zusätzlich wird das Licht gestreut, weil die Schutzscheibe ganz oben eine leichte Riffelung hat.

Diese beiden bautechnischen Maßnahmen erzeugen einen Beam, der fürs Fahrradfahren geradezu perfekt ist. Das Wort "perfekt" nutze ich ungern, da es fast immer irgendwo was besseres gibt, aber hier passt es!
Der Bereich direkt vor dem Fahrrad wird ebenso ausgeleuchtet wie das Areal in der "Mitte" und der Weg in weiter Entfernung. Auf den Beamshots ist das ganz gut zu erkennen!
Zusätzlich ist die angenehm warme, neutrale Lichtfarbe meiner Meinung nach besser fürs Auge als kalt-weisses Licht.
Die EYE40 war hier nur auf High, nicht auf Turbo


Zusammengefasst gilt zu sagen, dass mir die neue Fenix BT20 ganz gut gefällt! Das Gesamtkonzept geht auf.
Die neutrale Lichtfarbe in Kombination mit der enormen Helligkeit (die 750 Lumen kommen einem durch die gute Verteilung viel heller vor!) macht echt was her. Die durchdachte Leuchtcharakteristik mit Abdeckung aller Entfernungen ist im realen Einsatz sehr nützlich - man sieht nahe Wurzeln am Boden ebenso wie ein Reh in 100 Metern Entfernung.
Zwei kleine Kritikpunkte muss ich jedoch verteilen: Einen für das sehr steife Kabel und einen für die Befestigung mit den Gummiringen, die ich nicht so prickelnd finde.
Alles in allem ist die BT20 aber wirklich empfehlenswert. Faszinierend, wie gut man Licht verteilen kann, um eine derart angenehme und praxistaugliche Mischung aus Flood und Throw zu bekommen.
Aktuelle Bilder sowie eine Weihnachtsverlosung (ab nächster Woche gibt es tolle Taschenlampen zu gewinnen!!!) findet ihr natürlich immer auf FlashlightReviews. Dort werde ich auch noch weitere Fotos der BT20 hochladen.
Vor zwei, drei Wochen habe ich ein Paket erhalten … völlig unerwartet. Beim Öffnen des Kartons kam eine schwarz-orangene Fenix-Verpackung mit dem Aufkleber "To Germany - Marcel" zum Vorschein.
Im beiliegenden Anschreiben gratuliert mir Fenix: Ich wurde ausgewählt, die neue BT20 zu testen.
Wie, warum und weshalb … fragt mich nicht! Vielleicht war es im Rahmen eines "Gewinnspiels"? Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich nicht aktiv um ein Testexemplar bemüht. Nun denn - hier ist sie nun, die neue BT20



Fenix differenziert sich von einigen anderen chinesischen Herstellern schon durch die Qualität und Aufmachung der Verpackung. Hier wurde nicht gespart, sondern ein edler, schwarz-orangener, stabiler Karton verwendet.
Auf der Rückseite sind die technischen Details erklärt. Auch das "Dual Distance Beam System" wird hier erläutert, womit wir auch schon bei der Besonderheit der BT20 wären: Durch ein geschicktes Zusammenspiel von Reflektortechnik und teil-geriffelter Frontlinse wird ein sehr interessanter Beam ermöglicht, der sich bei der Verwendung als Fahrradlampe wirklich sehr positiv bemerkbar macht. Mehr dazu weiter unten und bei den Screenshots.
Anhand zweier Grafiken wird genau erläutert, welche Vorteile das neue System hat und welche Bereiche der Fahrbahn wie ausgeleuchtet werden. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass das neue System Nah-, Mittel- und Fernbereich ausleuchten soll. Ob das klappt? Wir werden es sehen.
Im Lieferumfang befinden sich einige Zubehörteile:
- BT20 Bike Light
- Akkucase
- Hülle für Akkucase
- Verlängerungskabel
- 3 Gummiringe zum Befestigen
- Anleitung
- Garantiekarte
- Helmhalterung
Während Anleitung und Garantiekarte sowie die Gummiringe natürlich nichts Besonderes sind, hat sich Fenix bei der Hülle für das Akkucase schon Gedanken gemacht.
Das Akkucase selbst ist im Vergleich zu den Battery Packs von Magicshine & Niteye ziemlich flach, da nur zwei 18650er Akkus untergebracht werden müssen und keine vier Stück. Mit einer Schraube am oberen Teil wird es geöffnet (einfach aufdrehen, kein Werkzeug erforderlich) und die zwei Akkus werden hinein geschoben.
Dass die Akkus auswechselbar sind, gefällt mir gut. Bei den Akkupacks, die normalerweise bei Fahrradlampen dabei sind, guckt man in die Röhre wenn einer der darin fest verbauten Akkus den Geist aufgibt. Hier kann man seine eigenen Akkus nutzen und hat somit mehr Betriebssicherheit.
Auch auf Dauer ist die Lösung von Fenix sinnvoller - einfach zwei frische Akkus rein und fertig. Die verschweissten Akkupacks anderer Hersteller muss man komplett ersetzen.


Befestigt wird das Akkucase mithilfe der mitgelieferten Tasche. Diese kann man beispielsweise am Rahmen oder am Lenker mit zwei Klettverschlüssen festmachen. Ein nettes Detail hierbei: Ein Großteil der Oberfläche der Klettbänder ist mit Linien aus Gummi überzogen, weshalb die Tasche nicht so leicht verrutscht!
Natürlich ist auch die Innenseite der Bänder gummiert

Wem die insgesamt zirka 35cm Kabel von der Lampe bis zu den Akkus nicht genügen, der kann die Verlängerung nutzen. Die habe ich jedoch nicht getestet, weil ich an meinem Rad eine Befestigungsmöglichkeit gefunden habe, die ohne Verlängerung auskommt. Was mir übrigens nicht so gut gefällt: Die Kabel sind sehr steif …
Apropos Befestigen:
Die Fenix BT20 wird mit drei stabilen Gummiringen ausgeliefert, die zur Befestigung dienen. Dank drei verschiedenen Größen sollte die BT20 somit an jeden "normalen" Fahrradlenker passen.
Mit dem jeweils passenden Gummiring wird sie auch auf die Helmhalterung "eingespannt". Die Helmhalterung selbst wird dann mit zwei Bändern am Helm befestigt.
Im Sommer hatte ich ja für einige Zeit die Niteye B20 in Besitz, die mir auch gut gefallen hat. Einen direkten Vergleich kann ich leider nicht mehr ziehen, aber: Das Befestigungssystem von Niteye hat mir wesentlich besser gefallen. Die Lampe wurde auf eine stabile Halterung aufgesteckt.
Die hier von Fenix gewählte Lösung mit dem Gummiring ist zwar einfach und schnell zu entfernen, aber nicht so stabil. Gerade bei wilden Fahrten auf schwierigen Tracks kann ich mir vorstellen, dass der Gummi nicht genug Zug hat, um die BT20 gerade zu halten!


Kommen wir noch zur Lampe selbst.
Während der vordere Teil aus Metall besteht, ist der hintere Teil der BT20 aus Plastik. Das tut der Funktion keinen Abbruch - Plastik ist sehr stabil.
Ob die Wärmeableitung ausreichend funktioniert, wird sich zeigen müssen - bei Radlampen geschieht die Kühlung jedoch sowieso primär über den Fahrtwind.

Bedient wird sie über den Gummi-Knopf auf der Oberseite. Damit man nicht unerwartet im Dunkeln steht / fährt, wurde in den Schaltknopf gleich eine Akkustandsanzeige integriert. Sie kennt zwei Farben: Grün und Rot.
1 Sekunde drücken: Lampe geht an
Kurzer Druck: Durchschalten zwischen den vier Helligkeiten (100, 300, 450, 750 Lumen)
Doppelt Drücken: Wechsel in Blinkmodus
Nochmals doppelt drücken: Wechsel in Strobo-Modus
Alles in allem also eine simple Bedienung ohne viel Schnickschnack.
Wirklich interessant finde ich, wie eingangs erwähnt, die Leuchtcharakteristik!
Im Smooth-Reflektor befindet sich im Bereich direkt um die LED ein kleines Areal mit Struktur, quasi ein OP-Reflektor im Smooth-Reflektor
Zusätzlich wird das Licht gestreut, weil die Schutzscheibe ganz oben eine leichte Riffelung hat.

Diese beiden bautechnischen Maßnahmen erzeugen einen Beam, der fürs Fahrradfahren geradezu perfekt ist. Das Wort "perfekt" nutze ich ungern, da es fast immer irgendwo was besseres gibt, aber hier passt es!
Der Bereich direkt vor dem Fahrrad wird ebenso ausgeleuchtet wie das Areal in der "Mitte" und der Weg in weiter Entfernung. Auf den Beamshots ist das ganz gut zu erkennen!
Zusätzlich ist die angenehm warme, neutrale Lichtfarbe meiner Meinung nach besser fürs Auge als kalt-weisses Licht.
Die EYE40 war hier nur auf High, nicht auf Turbo


Zusammengefasst gilt zu sagen, dass mir die neue Fenix BT20 ganz gut gefällt! Das Gesamtkonzept geht auf.
Die neutrale Lichtfarbe in Kombination mit der enormen Helligkeit (die 750 Lumen kommen einem durch die gute Verteilung viel heller vor!) macht echt was her. Die durchdachte Leuchtcharakteristik mit Abdeckung aller Entfernungen ist im realen Einsatz sehr nützlich - man sieht nahe Wurzeln am Boden ebenso wie ein Reh in 100 Metern Entfernung.
Zwei kleine Kritikpunkte muss ich jedoch verteilen: Einen für das sehr steife Kabel und einen für die Befestigung mit den Gummiringen, die ich nicht so prickelnd finde.
Alles in allem ist die BT20 aber wirklich empfehlenswert. Faszinierend, wie gut man Licht verteilen kann, um eine derart angenehme und praxistaugliche Mischung aus Flood und Throw zu bekommen.
Aktuelle Bilder sowie eine Weihnachtsverlosung (ab nächster Woche gibt es tolle Taschenlampen zu gewinnen!!!) findet ihr natürlich immer auf FlashlightReviews. Dort werde ich auch noch weitere Fotos der BT20 hochladen.
